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Es kann schon einem ganz schön erdrückenden Rucksack gleichen, wenn man als blutjunge Newcomerin mit dem Debütalbum plötzlich ins Rampenlicht rückt, zu einer Stimme ihrer Generation und von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeiert wird, weltweit ausverkaufte Shows und auf immer größeren Festivals vor immer größeren Menschenmengen spielt.

Lindsey Jordan ist es ergangen und auch wenn sie auf ihrem 2018-Debütalbum Lush sang “I’m in full control / I’m not lost / Even when it’s love / Even when it’s not”, brachte das Ende einer Beziehung letztlich sie an den Rand einen Nervenzusammenbruchs. Sie entschloss sich für einen 45-tägigen Rehab-Aufenthalt in Arizona und fing dort nur mit Stift und Papier, beziehungsweise ohne jegliche Instrumente oder Aufnahme-Equipment, an am neuen Album zu arbeiten. Dieses erscheint nun am 5. November und heißt „Valentine“ und wird auf Matador Records veröffentlicht.

Mit ihrer gesundeten Seele und einer Grundidee des Albums zog es Jordan nach Durham im Staate North Carolina, wo sie sich mit Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) Anfang 2021 in dessen kleinem Home Studio verkroch. U.a. mit dabei waren die langjährigen Bandmitgliedern Ray Brown und Alex Bass, sowie der Techniker Alex Farrar. Nachträglich wurden lediglich die Streicherarrangements in den Spacebomb Studios in Richmond aufgenommen.

Die Erfolge der Vergangenheit, eine schmerzliche Trennung, 6 Wochen Kur und einige seelische Narben hat Jordan mit der Arbeit an „Valentine“ hinter sich gelassen – eine heilsame Erfahrung. Es ist eine finstere Momentaufnahme dieser dunkeln Zeit geworden und gleichzeitig ein Abschluss, der die Tür zu diesem Lebensabschnitt endgültig zuschlägt.

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