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Fr 8. Juli 2022 Archiv
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Steve Vai

Inviolate Tour 2022
Fr 8 Jul 2022 Archiv

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Steve Vai gilt auf vielen Ebenen als der absolute Meister seines Fachs. Er ist nicht nur einer der
virtuosesten Gitarristen in der Geschichte der Rockmusik, sondern auch einer der
gefühlvollsten. Stilistisch ist Steve Vai schwer zu greifen – ob Rockmusik, Metal, Fusion, Blues oder
klassische Elemente, in all diesen Bereichen gilt er als Referenz, Vorbild und herausragender
Instrumentalist.

Und dies bereits als Teenager: Jeder, der sich für die Technik des Gitarrenspiels in
höchster Vollendung begeistert, wäre damals gern dabei gewesen, als der 13-jährige
Steve Vai Unterricht nahm bei einem anderen besonderen Virtuosen: Joe Satriani. Er
prägte Vai technisch ebenso wie stilistisch und machte ihn mit dem gerade
aufkeimenden Hardrock vertraut. Doch Steve Vais Ziel war ein anderes: Er wollte unter
allen Umständen in der Band von Frank Zappa spielen.

Dies gelang, über einen unkonventionellen Umweg: Der Gitarrist schickte Zappa
Transkriptionen von Zappas rhythmisch hochkomplexen Gitarrensoli und bewies damit
eine Fachkenntnis und Detailliebe, die aufhorchen ließ. Darum traf er Vai, ließ ihn
vorspielen – und nahm ihn in seine Band auf. Und prägte obendrein den Spitznamen,
der Steve Vai bis heute folgt: der „Stunt-Gitarrist“.
1984 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum „Flex-Able“ und arbeitete parallel mit
diversen Hard Rock- und Heavy Metal-Künstlern zusammen, darunter Whitesnake und
David Lee Roth. Außerdem ist so kreativ wie fachkundig tätig in der technischen
Entwicklung von Gitarren. Für die Firma Ibanez entwickelte er zwei völlig neuartige
Gitarrenmodelle, für sein neues, zehntes Soloalbum „Inviolate“ entwarf er nun ein
regelrechtes Gitarrenmonster (siehe Foto): die „Hydra“, eine Gitarre mit drei Hälsen
sowie zusätzlich einer 13-saitigen elektrischen Harfe im Korpus.

Nicht nur in Sachen Technik und Forschung gilt Steve Vai als ein besonderer Pionier:
Er perfektionierte etwa das von Eddie Van Halen initiierte, sogenannte „Tapping“, bei
dem beide Hände auf dem Griffbrett gleichzeitig Töne greifen und damit ein Tempo der
Töne erlauben, welches kaum begreifbar ist. Auch sein unkonventionelles, kreisendes
Vibrato ist einzigartig und erzeugt einen so noch nie gehörten schwingenden Ton.
„Inviolate“, im Januar dieses Jahres erschienen, zeigt erneut, dass Steve Vai längst
jedweder Genre-Kategorisierung entwachsen ist. Spielerisch wechselt er zwischen
harten Rock-Attacken, sphärischen Ambient-Klängen und komplexen orchestralen
Passagen. Dabei steht sein Spiel, so anspruchsvoll es auch ist, stets im Dienst der
Musik und nicht im Fokus der Virtuosität.

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