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RADIO 100

Die Rückkehr des Radios
3 Mrz Fr 15:00

RADIO 100

Die Rückkehr des Radios
4 Mrz Sa 07:00

John Mayall

LIVIN` & LOVIN` THE BLUES“ EUROPE 2017
5 Mrz So 20:00
präsentiert von Metal Hammer, Star FM und Guitar Magazin

Devin Townsend Project

+ BETWEEN THE BURIED AND ME + LEPROUS
7 Mrz Di 20:00
Aufgrund von Dreharbeiten abgesagt | Karten können an der Theaterkasse bei der sie gekauft wurden zurück gegeben werden! |

Benjamin Biolay

"Palermo Hollywood"
9 Mrz Do 20:00
Abgesagt / canceled

Diary of Dreams

+ Slave Republic
10 Mrz Fr 20:00
Verlegt / relocated

Staubkind

Tour 2016
11 Mrz Sa 20:00

Irish Spring

12 Mrz So 20:00

James Maslow

13 Mrz
Verlegt / relocated
Like An Arrow - Tour 2017

Blackberry Smoke

Biters
14 Mrz Di 21:00

Blonde Redhead

präsentiert von RADIO EINS
17 Mrz Fr 21:00

Markus Schulz

Open To Close - Berlin
18 Mrz Sa 23:00

Boombox

19 Mrz So 19:30

You Me At Six

The Amazons
21 Mrz Di 20:00

Ala.Ni

24 Mrz Fr 20:00

Kid Ink

25 Mrz Sa 20:00

Wincent Weiss

"Musik sein Tour 2017"
29 Mrz Mi 20:00
Ausverkauft / sold out

Pain of Salvation

31 Mrz Fr 20:00

Monster Truck

+ special Guest: The Picturebook
1 Apr Sa 20:00
präsentiert von VISIONS, Radio Fritz, Herzmukke und Berlin Metal TV

Deaf Havana

Dinosaur pile-up
2 Apr So 20:00

Electric Wizard

4 Apr Di 21:00

Dua Lipa

Off Bloom
7 Apr Fr 20:00
Top international Bands & DJs

Berlin Shake

live: Go Getters, The Houserockers, Nico Duportal & The Rhythem Dudes , Twisted Rod
14 Apr Fr 21:00
Top international Bands & DJs

Berlin Shake

live: The Big Six, Jake Calypso & His Red Hot, The Excellos, Mike Penny & His Moonshiners
15 Apr Sa 16:00

RADIO 100

Die Rückkehr des Radios
Fr 3 Mrz 15:00 Einlass 14:30
Tickets Abendkasse: 7 € Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Das Jubiläum
am 3. und 4. März 2017 im Columbia-Theater Live & Online und on Air

Am 1. März 1987 ging Radio 100 in Westberlin auf Sendung. Der erste private Sender der noch geteilten Stadt verstand sich als links-alternativ bis -radikal, war basisdemokratisch organisiert und chronisch unterfinanziert, sendete den Polizeifunk oder Klangexperimente, berichtete aus schwul-lesbischer Sicht und erfand den Fake neu. Anläßlich des Sendestarts vor 30 Jahren widmet sich ein ganzes Wochenende mit Panels, Diskussionen, Konzerten, Parties und einer Ausstellung dem Jubiläum. Und nicht zuletzt: Radio 100 sendet wieder – für einen Tag.

Radio 100 on Air

30 Jahre danach ist Radio 100 wieder zu hören – für einen einzigen Tag. On Air auf der Berliner UKW-Frequenz 88,4 und im Internet auf http://radio100.de. Live aus dem Gläsernen Studio im Columbia-Theater beginnt das Radioprogramm mit dem Morgengrauen um 7 Uhr am 4. März und bietet ein Wiederhören mit Eldoradio, den Dissonanzen, mit Großstadtfieber, Kunstrausch und Kontinente, mit Rhythmus & Börsenkrach, dem Nachtflug und den Audionauten.

Panels und Diskussionen

Gleichzeitig findet im Columbia-Theater in Berlin ein umfangreiches Programm zum 30. Jubiläum des Sendestarts statt: Panels und Diskussionen betrachten vor dem Hintergrund einer medial komplett gewandelten Gesellschaft das einzigartige Radioexperiment und fragen danach, wie Radio 100 heute klingen würde. Die Panels finden am Freitag den 3. März und Samstag, den 4. März statt, Freitag von 15 Uhr, Samstag von 14 bis 19 Uhr. Mehr Informationen auf: http://radio100.de

Konzerte und Parties

Das Bühnenprogramm im Columbiatheater feiert Radio 100 an zwei Abenden: Am Freitag, den 3. März 20 Uhr widmet sich Stilbrüche und Kontraste , moderiert von Annie Domini, den experimentellen Klängen. Am Samstag, den 4. März beginnt ab 20 Uhr die Radio100- Geburtstagsparty mit Meystersinger (Luci van Org & Roman Leitner), DJ Mr Blowfish, Shoshin , DJ Marc Forrest und vielen anderen Gästen, moderiert von Angela Gobelin.

Ausstellung

War Westberlin in den 80er Jahren eine Insel hinter den Winden? Wie viele Welten lebten dort, sorgsam gegeneinander abgeschottet zwischen Lübars und Lichterfelde, zwischen Kreuzberg und Dahlem? Die Ausstellung präsentiert eine Zeitreise in die 80er Jahre, und läßt die Tonspur hören mit den Leid- und Leitwörter des Jahrzehnts, die bei Radio 100 über den Äther gingen. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Hans Hütt, ist im Garten des Columbiatheaters in einem beheizten Zelt zu sehen (geöffnet am 3. März von 12 – 22 Uhr und am 4. März von 10-21 Uhr).

Pressekontakt:

Michael Neuner

michel@9er.biz

mobil 0171 49 475 49

Weitere Informationen:

http://radio100.de http://columbia-theater.de/

Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt dem Hauptstadtkulturfonds, der Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und der Robert Havemann Gesellschaft e.V. sowie den Freunden & Helfern wie Siegessäule, Sputnik Kino, Berliner Fenster, Tip und Zitty, Multikult FM, Moviemento, York Gruppe, Neuköllner Oper u.v.a.m.

Seite 1

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Das Jubiläum am 3. und 4. März 2017

Alles im Columbia-Theater Live & Online und on Air

Programm
ständig aktualisiert auch auf www.radio100.de

1. Radio 100 on Air 4. Die Ausstellung

Radio 100 on Air Radio 100 revisited – on Air für einen Tag

Samstag, 4. März 2017 ab 7 Uhr aus dem Gläsernen Studio im Columbia Theater auf UKW 88,4 MHz und http://radio100.de

2. Die Diskussionspanels

3. Die Partys

Morgengrauen
„Mies gelaunt am frühen Morgen – wie schon in den 80ern“
Moderation: Manuela Kay

7.00 Uhr – 8.29 Uhr

Großstadtfieber
„Unsere größten Erfolge“ Moderation: Angela Gobelin und Manuela Kay

8.30 Uhr – 9.59 Uhr

kunstrausch

10.00 Uhr – 12.59 Uhr

kontinente – checkpoint – radio 100 international

13.00 Uhr – 14.59 Uhr

Dissonanzen

15.00 Uhr – 16.59 Uhr

Eldoradio „Deutschlands erste schwul-lesbische Radiosendung kehrt einmalig zurück mit vielen Gästen von damals und heute“ Moderation: Manuela Kay und Andrea Winter

17.00 Uhr – 18.59 Uhr

Mr Blowfish

19.00 Uhr – 19.59 Uhr

Geburtstagssendung ab 20 Uhr live von der Bühne

20.00 Uhr – 21.59 Uhr

Audionauten

22.00 Uhr – 22.59 Uhr

Nachtflug

23.00 Uhr – 0.59 Uhr

Seite 2

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

2. Die Diskussionspanels

Fr., 3.3.17

15:00

16:00

Das Radio 100 Archiv: Wie lebt Mediengeschichte weiter? mit Olaf Weißbach, Geschäftsführer der Robert Havemann Gesellschaft, Rebecca Hernandez Garcia, Archivarin des Archivs der DDR-Opposition und dem Musik- und Medienwissenschaftler Golo Föllmer. Moderation: Frank Holzkamp und Volker Grassmuck

Audiovolution – wer siegen will, muss hören
mit Johnny Häusler (re:publica/FluxFM) und AB (Radio100/UKW-Aktivist). Moderation: Jan Lerch (Radio100/RBB/MotorFM)

17:00

Eldoradio – Queer im Radio, bevor es den Begriff ”queer“

überhaupt gab Moderation: Manuela Kay

18:00

Frauen mit Sendungsbewusstsein: Drei Generationen

frauenpolitisches Radio – Zeitpunkte, Dissonanzen, Missy

Radio, Sissi FM
mit Gesine Strempel (Zeitpunkte SFB/RBB), Marion Fabian (Dissonanzen), Ulrike Ertl (Sissi FM) und Julia Bonn und Annalena Wenzel (Missy Radio). Moderation: Judith Fiedler (Dissonanzen)

19:00 im Zelt

Vernissage der Ausstellung: Hans Hütt im Gespräch mit Lutz Hachmeister

Seite 3

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

2. Die Diskussionspanels

Sa., 4.3.17

14:00

15:00

Freie Radios in Berlin: wann gibt es wieder eine Vollfrequenz?

Moderation: Andreas Baier
Freie Radios – Radios Comunitarias – Internationale

Ressource sozialer Bewegungen

mit Thomas Didier (Aktivist der Solibewegung El Salvador/ Zentralamerika), Felix Forster (ex RDL, AMARC, Miterfinder von InterKonneXiones), Jürgen Moritz (ex Radio 100 – Kontinente/Checkpoint Redaktion), Alfredo Olivera (Gründer von Radio LA COLIFATA, Buenos Aires) und Ute Löhning (Nachrichtenpool Lateinamerika). Moderation: Jürgen Moritz

Radio 100-Opa und YouTube-Enkel: Hans Hütt im Gespräch mit Tilo Jung

Radio Glasnost und Roland Jahn

Woran ist Radio 100 gescheitert? Planung: Werner Voigt, Moderation: Annette Schäfer

16:00

17:00 18:00:00

Seite 4

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Konzerte und Partys

Am Freitag, den 3. März 20 Uhr

widmet sich Stilbrüche und Kontraste , moderiert von Anni Domini, den experimentellen Klängen. In schneller Reihenfolge und kurzen Gigs reiten Moderatorin Domini und Kuratorin Marion Fabian eine Tour de Force durch experimentelle und neue Musik. Inhaltlich und in der Form ein ungewöhnlicher Abend:

Radio 100 gemäß. Klangrausch und elektronisches im wohltemperierten Clash der Musikgenres.

Rotkehlchen: Arbeiterlieder-Chor
Frieder Butzmann:experimenteller Kurzfilm + performance

Kirsten Reese, Cinder and Spatter: digitaler Retro-Remix mit Klängen eines der ersten digitalen Synthesizer und Sampler, des Fairlight CMI, der in den 1980er Jahren Furore machte.

Sasha Pushkin, Debbie Kiriakidi, Gappo (Julian Selby), Sabine Wortmann, Elisabeth Kelvin RadioPushkinConnection Keys, Electronics, Voice – Dance – Beatbox – Kontrabass & Efx – Bass Clarinet, Clarinet

Cathrin Pfeifer : Akkordeon

Francoise Cactus + Brezel Göring sind Stereo Total

Maria Lucchese, XtraElectra , Fieldrecording-Mix mit live Theremin + Voice performance

Greta Christensen, Vinylterror und – horror: experimentelles Video + Interview

Kristjana Helgadóttir, Gunnhildur Einarsdóttir, Matthias Engler, Ensemble Adapter:

Zeitgenössische Musik
Audrey Chen Vocalistin (Zischen Fauchen Gurren) mit Cello + Elektronik

Mary Ocher Performance einer progressiven, kosmopolitischen, feministischen Bohemienne

Marine Drouan + Debbie Lo sind Female Frequencies Djanes
Ari Gosch & Schlaflose Nächte Auf den Spuren des Agitproprocks

Seite 5

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Am Samstag, den 4. März beginnt um 20 Uhr die Radio 100 Geburtstagparty

Hier kreuzen sich Radioprogramm und Party zwischen 20 Uhr und 22 Uhr mit einer Radio Show zum Geburtstag, mit vielen Gästen sowie dem absolut neuen Radio 100 Chor!

Geburtstagssendung live on stage. 20 -22 Uhr Moderation: Angela Gobelin & Anni Domini und Gästen. Laudatio Robert Skupin (Radio Eins)

Live Bands: im Anschluss
Meystersinger ( Luci Van Org & Roman Leitner) Shoshin (Manchester/Berlin)
BarBoBu Hausband (Soul Coverband)

DJ Sets:
DJ Mr. Blowfish (Radio 100)
DJ Steve Morell (80ies/Pale Music) DJ Marc Forrest (Soul)

DJ Gloria Viagra (Drag Queen/ Drag Star)

Seite 6

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Ausstellung

War Westberlin in den 80er Jahren eine Insel hinter den Winden? Wie viele Welten lebten dort, sorgsam gegeneinander abgeschottet zwischen Lübars und Lichterfelde, zwischen Kreuzberg und Dahlem? Die Ausstellung präsentiert eine Zeitreise in die 80er Jahre, und läßt die Tonspur hören mit den Leid- und Leitwörter des Jahrzehnts, die bei Radio 100 über den Äther gingen. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Hans Hütt, ist im Garten des Columbiatheaters in einem beheizten Zelt zu sehen (geöffnet am 3. März von 15 – 22 Uhr und am 4. März von 11 – 22 Uhr).

Pressekontakt:

Michael Neuner

michel@9er.biz

mobil 0171 49 475 49

Weitere Informationen:

http://radio100.de http://columbia-theater.de/

Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt dem Hauptstadtkulturfonds, der Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und der Robert Havemann Gesellschaft e.V. sowie den Freunden & Helfern wie Siegessäule, Sputnik Kino, Berliner Fenster, Tip und Zitty, Multikult FM, Moviemento, York Gruppe, Neuköllner Oper u.v.a.m.

RADIO 100

Die Rückkehr des Radios
Sa 4 Mrz 07:00 Einlass 06:30
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Das Jubiläum
am 3. und 4. März 2017 im Columbia-Theater Live & Online und on Air

Am 1. März 1987 ging Radio 100 in Westberlin auf Sendung. Der erste private Sender der noch geteilten Stadt verstand sich als links-alternativ bis -radikal, war basisdemokratisch organisiert und chronisch unterfinanziert, sendete den Polizeifunk oder Klangexperimente, berichtete aus schwul-lesbischer Sicht und erfand den Fake neu. Anläßlich des Sendestarts vor 30 Jahren widmet sich ein ganzes Wochenende mit Panels, Diskussionen, Konzerten, Parties und einer Ausstellung dem Jubiläum. Und nicht zuletzt: Radio 100 sendet wieder – für einen Tag.

Radio 100 on Air

30 Jahre danach ist Radio 100 wieder zu hören – für einen einzigen Tag. On Air auf der Berliner UKW-Frequenz 88,4 und im Internet auf http://radio100.de. Live aus dem Gläsernen Studio im Columbia-Theater beginnt das Radioprogramm mit dem Morgengrauen um 7 Uhr am 4. März und bietet ein Wiederhören mit Eldoradio, den Dissonanzen, mit Großstadtfieber, Kunstrausch und Kontinente, mit Rhythmus & Börsenkrach, dem Nachtflug und den Audionauten.

Panels und Diskussionen

Gleichzeitig findet im Columbia-Theater in Berlin ein umfangreiches Programm zum 30. Jubiläum des Sendestarts statt: Panels und Diskussionen betrachten vor dem Hintergrund einer medial komplett gewandelten Gesellschaft das einzigartige Radioexperiment und fragen danach, wie Radio 100 heute klingen würde. Die Panels finden am Freitag den 3. März und Samstag, den 4. März statt, Freitag von 15 Uhr, Samstag von 14 bis 19 Uhr. Mehr Informationen auf: http://radio100.de

Konzerte und Parties

Das Bühnenprogramm im Columbiatheater feiert Radio 100 an zwei Abenden: Am Freitag, den 3. März 20 Uhr widmet sich Stilbrüche und Kontraste , moderiert von Annie Domini, den experimentellen Klängen. Am Samstag, den 4. März beginnt ab 20 Uhr die Radio100- Geburtstagsparty mit Meystersinger (Luci van Org & Roman Leitner), DJ Mr Blowfish, Shoshin , DJ Marc Forrest und vielen anderen Gästen, moderiert von Angela Gobelin.

Ausstellung

War Westberlin in den 80er Jahren eine Insel hinter den Winden? Wie viele Welten lebten dort, sorgsam gegeneinander abgeschottet zwischen Lübars und Lichterfelde, zwischen Kreuzberg und Dahlem? Die Ausstellung präsentiert eine Zeitreise in die 80er Jahre, und läßt die Tonspur hören mit den Leid- und Leitwörter des Jahrzehnts, die bei Radio 100 über den Äther gingen. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Hans Hütt, ist im Garten des Columbiatheaters in einem beheizten Zelt zu sehen (geöffnet am 3. März von 12 – 22 Uhr und am 4. März von 10-21 Uhr).

Pressekontakt:

Michael Neuner

michel@9er.biz

mobil 0171 49 475 49

Weitere Informationen:

http://radio100.de http://columbia-theater.de/

Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt dem Hauptstadtkulturfonds, der Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und der Robert Havemann Gesellschaft e.V. sowie den Freunden & Helfern wie Siegessäule, Sputnik Kino, Berliner Fenster, Tip und Zitty, Multikult FM, Moviemento, York Gruppe, Neuköllner Oper u.v.a.m.

Seite 1

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Das Jubiläum am 3. und 4. März 2017

Alles im Columbia-Theater Live & Online und on Air

Programm
ständig aktualisiert auch auf www.radio100.de

1. Radio 100 on Air 4. Die Ausstellung

Radio 100 on Air Radio 100 revisited – on Air für einen Tag

Samstag, 4. März 2017 ab 7 Uhr aus dem Gläsernen Studio im Columbia Theater auf UKW 88,4 MHz und http://radio100.de

2. Die Diskussionspanels

3. Die Partys

Morgengrauen
„Mies gelaunt am frühen Morgen – wie schon in den 80ern“
Moderation: Manuela Kay

7.00 Uhr – 8.29 Uhr

Großstadtfieber
„Unsere größten Erfolge“ Moderation: Angela Gobelin und Manuela Kay

8.30 Uhr – 9.59 Uhr

kunstrausch

10.00 Uhr – 12.59 Uhr

kontinente – checkpoint – radio 100 international

13.00 Uhr – 14.59 Uhr

Dissonanzen

15.00 Uhr – 16.59 Uhr

Eldoradio „Deutschlands erste schwul-lesbische Radiosendung kehrt einmalig zurück mit vielen Gästen von damals und heute“ Moderation: Manuela Kay und Andrea Winter

17.00 Uhr – 18.59 Uhr

Mr Blowfish

19.00 Uhr – 19.59 Uhr

Geburtstagssendung ab 20 Uhr live von der Bühne

20.00 Uhr – 21.59 Uhr

Audionauten

22.00 Uhr – 22.59 Uhr

Nachtflug

23.00 Uhr – 0.59 Uhr

Seite 2

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

2. Die Diskussionspanels

Fr., 3.3.17

15:00

16:00

Das Radio 100 Archiv: Wie lebt Mediengeschichte weiter? mit Olaf Weißbach, Geschäftsführer der Robert Havemann Gesellschaft, Rebecca Hernandez Garcia, Archivarin des Archivs der DDR-Opposition und dem Musik- und Medienwissenschaftler Golo Föllmer. Moderation: Frank Holzkamp und Volker Grassmuck

Audiovolution – wer siegen will, muss hören
mit Johnny Häusler (re:publica/FluxFM) und AB (Radio100/UKW-Aktivist). Moderation: Jan Lerch (Radio100/RBB/MotorFM)

17:00

Eldoradio – Queer im Radio, bevor es den Begriff ”queer“

überhaupt gab Moderation: Manuela Kay

18:00

Frauen mit Sendungsbewusstsein: Drei Generationen

frauenpolitisches Radio – Zeitpunkte, Dissonanzen, Missy

Radio, Sissi FM
mit Gesine Strempel (Zeitpunkte SFB/RBB), Marion Fabian (Dissonanzen), Ulrike Ertl (Sissi FM) und Julia Bonn und Annalena Wenzel (Missy Radio). Moderation: Judith Fiedler (Dissonanzen)

19:00 im Zelt

Vernissage der Ausstellung: Hans Hütt im Gespräch mit Lutz Hachmeister

Seite 3

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

2. Die Diskussionspanels

Sa., 4.3.17

14:00

15:00

Freie Radios in Berlin: wann gibt es wieder eine Vollfrequenz?

Moderation: Andreas Baier
Freie Radios – Radios Comunitarias – Internationale

Ressource sozialer Bewegungen

mit Thomas Didier (Aktivist der Solibewegung El Salvador/ Zentralamerika), Felix Forster (ex RDL, AMARC, Miterfinder von InterKonneXiones), Jürgen Moritz (ex Radio 100 – Kontinente/Checkpoint Redaktion), Alfredo Olivera (Gründer von Radio LA COLIFATA, Buenos Aires) und Ute Löhning (Nachrichtenpool Lateinamerika). Moderation: Jürgen Moritz

Radio 100-Opa und YouTube-Enkel: Hans Hütt im Gespräch mit Tilo Jung

Radio Glasnost und Roland Jahn

Woran ist Radio 100 gescheitert? Planung: Werner Voigt, Moderation: Annette Schäfer

16:00

17:00 18:00:00

Seite 4

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Konzerte und Partys

Am Freitag, den 3. März 20 Uhr

widmet sich Stilbrüche und Kontraste , moderiert von Anni Domini, den experimentellen Klängen. In schneller Reihenfolge und kurzen Gigs reiten Moderatorin Domini und Kuratorin Marion Fabian eine Tour de Force durch experimentelle und neue Musik. Inhaltlich und in der Form ein ungewöhnlicher Abend:

Radio 100 gemäß. Klangrausch und elektronisches im wohltemperierten Clash der Musikgenres.

Rotkehlchen: Arbeiterlieder-Chor
Frieder Butzmann:experimenteller Kurzfilm + performance

Kirsten Reese, Cinder and Spatter: digitaler Retro-Remix mit Klängen eines der ersten digitalen Synthesizer und Sampler, des Fairlight CMI, der in den 1980er Jahren Furore machte.

Sasha Pushkin, Debbie Kiriakidi, Gappo (Julian Selby), Sabine Wortmann, Elisabeth Kelvin RadioPushkinConnection Keys, Electronics, Voice – Dance – Beatbox – Kontrabass & Efx – Bass Clarinet, Clarinet

Cathrin Pfeifer : Akkordeon

Francoise Cactus + Brezel Göring sind Stereo Total

Maria Lucchese, XtraElectra , Fieldrecording-Mix mit live Theremin + Voice performance

Greta Christensen, Vinylterror und – horror: experimentelles Video + Interview

Kristjana Helgadóttir, Gunnhildur Einarsdóttir, Matthias Engler, Ensemble Adapter:

Zeitgenössische Musik
Audrey Chen Vocalistin (Zischen Fauchen Gurren) mit Cello + Elektronik

Mary Ocher Performance einer progressiven, kosmopolitischen, feministischen Bohemienne

Marine Drouan + Debbie Lo sind Female Frequencies Djanes
Ari Gosch & Schlaflose Nächte Auf den Spuren des Agitproprocks

Seite 5

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Am Samstag, den 4. März beginnt um 20 Uhr die Radio 100 Geburtstagparty

Hier kreuzen sich Radioprogramm und Party zwischen 20 Uhr und 22 Uhr mit einer Radio Show zum Geburtstag, mit vielen Gästen sowie dem absolut neuen Radio 100 Chor!

Geburtstagssendung live on stage. 20 -22 Uhr Moderation: Angela Gobelin & Anni Domini und Gästen. Laudatio Robert Skupin (Radio Eins)

Live Bands: im Anschluss
Meystersinger ( Luci Van Org & Roman Leitner) Shoshin (Manchester/Berlin)
BarBoBu Hausband (Soul Coverband)

DJ Sets:
DJ Mr. Blowfish (Radio 100)
DJ Steve Morell (80ies/Pale Music) DJ Marc Forrest (Soul)

DJ Gloria Viagra (Drag Queen/ Drag Star)

Seite 6

Radio 100 – 30 Jahre nach dem Sendestart

Ausstellung

War Westberlin in den 80er Jahren eine Insel hinter den Winden? Wie viele Welten lebten dort, sorgsam gegeneinander abgeschottet zwischen Lübars und Lichterfelde, zwischen Kreuzberg und Dahlem? Die Ausstellung präsentiert eine Zeitreise in die 80er Jahre, und läßt die Tonspur hören mit den Leid- und Leitwörter des Jahrzehnts, die bei Radio 100 über den Äther gingen. Die Ausstellung zum Jubiläum, kuratiert von Hans Hütt, ist im Garten des Columbiatheaters in einem beheizten Zelt zu sehen (geöffnet am 3. März von 15 – 22 Uhr und am 4. März von 11 – 22 Uhr).

Pressekontakt:

Michael Neuner

michel@9er.biz

mobil 0171 49 475 49

Weitere Informationen:

http://radio100.de http://columbia-theater.de/

Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt dem Hauptstadtkulturfonds, der Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) und der Robert Havemann Gesellschaft e.V. sowie den Freunden & Helfern wie Siegessäule, Sputnik Kino, Berliner Fenster, Tip und Zitty, Multikult FM, Moviemento, York Gruppe, Neuköllner Oper u.v.a.m.

John Mayall

LIVIN` & LOVIN` THE BLUES“ EUROPE 2017
So 5 Mrz 20:00 Einlass 19:00

Wenn man vom Vater des „weißen Blues“ spricht, so kann es nur einen geben: JOHN MAYALL.

JOHN MAYALL wurde am 29. November 1933 in Macclesfield, einer englischen Kleinstadt nahe dem Industriezentrum Manchester, geboren – weit weg von der schwarzen amerikanischen Blues-Kultur, wie wir sie heute kennen. Beeinflusst von Größen wie Leadbelly, Albert Ammons, Pinetop Smith und Eddie Lang unterrichtete er sich ab seinem 13. Lebensjahr selbst und entwickelte, dank des Klaviers eines Nachbarn, einigen geborgten Gitarren und gebrauchten Mundharmonikas seinen unverwechselbaren Stil.

Von einem Studium an der Kunsthochschule über die drei Jahre in der britischen Armee in Korea bis zu einer erfolgreichen Karriere als Grafikdesigner nahm sein Bluesgesang bis zu seinem 30. Lebensjahr nur eine untergeordnete Rolle ein. Von 1956 bis 1962 trat JOHN MAYALL öffentlich als Teilzeitkraft der Band „The Powerhouse Four“ (später in „The Blues Syndicate“ umbenannt) in Erscheinung. Dann erwies sich „Alexis Korner`s Blues Incorporated“ als Pionier dessen, was anschließend als „The British Blues Boom“ der späten Sechziger bekannt wurde. Alexis ermutigte und half JOHN MAYALL, nach London umzuziehen, wo er in genügend Clubs spielte, um hauptberuflich unter dem Namen JOHN MAYALL`s Bluesbreakers arbeiten zu können. Nach einigen Jahren traf er in Eric Clapton einen Seelenverwandten, der die Yardbirds verlassen hatte, um den Blues zu spielen. Diese historische Vereinigung gipfelte in dem ersten Hitalbum der Bluesbreakers und begründete seinen weltweiten Legendenstatus.

An Live-Auftritten hat JOHN MAYALL bis heute Spaß. Wie schön, dass er (trotz seiner rund 80 Lebensjahre!) noch längst nicht leise sein möchte.

Devin Townsend Project

+ BETWEEN THE BURIED AND ME + LEPROUS präsentiert von Metal Hammer, Star FM und Guitar Magazin
Di 7 Mrz 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Der kanadische Multiinstrumentalist Devin Townsend kommt nach seinen drei erfolgreichen Club-Shows im Juli 2015 mit seiner Band erneut nach Deutschland, um das am 9. September 2016 erscheinende Album „Transcendence“ (Inside Out/Sony) live vorzustellen. Das Devin Townsend Project tritt im Februar/März 2017 in sechs deutschen Städten auf: am 9. Februar 2017 in Stuttgart (LKA Longhorn), am 10. Februar 2017 in München (Backstage), am 17. Februar 2017 in Leipzig (Täubchenthal), am 21. Februar 2017 in Hamburg (Grünspan), am 7. März 2017 in Berlin (Columbia Theater) und am 8. März 2017 in Dortmund (FZW).

Spätestens seit seiner Zusammenarbeit mit dem legendären Gitarren-Virtuosen Steve Vai Anfang der Neunziger ist Devin Townsend  in der weltweiten Rockszene eine bekannte und feste Größe. Mit seinem zuerst als Ein-Mann-Band umgesetzten Projekt Strapping Young Lad verschaffte er sich den Ruf als „verrückter Professor des Metal“, mit seinen Soloalben und verschiedenen Genre übergreifenden Kollaborationen begeistert er seit Jahren die Metal-Fans. Towsend hat in seiner 25-jährigen Karriere bisher 30 Alben veröffentlicht.

Von Kollegen wie Steve Vai (u.a. Frank Zappa, David Lee Roth, Whitesnake), Jason Newsted (u.a. Metallica, Voivod) oder Burton C. Bell (Fear Factory) wird Townsend, der auch als erfolgreicher Produzent arbeitet (u.a. für Gwar, Soilwork, Lamb Of God), über alle Maßen gelobt. Seine Soloalben zeichnen sich durch extreme Musikalität und intensive Dichte aus, speziell in Deutschland konnte sich der 44-jährige Kanadier durch regelmäßiges Touren und Festivalauftritte (Rock Hard, Wacken, Summer Breeze u.a.) eine treue Anhängerschaft erspielen. Sein vorletztes Album „The Retinal Circus“ erreichte im Oktober 2013 Platz 87 der deutschen Charts. Das sechste Album des Devin Townsend Projects, „Z²“ (Sky Blue/Dark Matters) erschien im Oktober 2014 und wurde mit dem kanadischen „Grammy“-Äquivalent, dem Juno Award, ausgezeichnet und erreichte Platz 57 in den deutschen Charts.

Nun erscheint Anfang September 2016 das neue Werk „Transcendence”, das der Musiker wie folgt kommentiert: „Es ist wie jede meiner vorherigen Platten eine Verlängerung der Entwicklungen in meiner Welt, präsentiert in neuen Songs.“ Der Nachfolger des „Z²“-Albums (2014) ist diesmal auf etwas andere Art zustande gekommen, indem Towsend im Studio mit seiner kompletten Band gearbeitet hat. „Das Resultat entstand mit einer speziellen Intention”, erklärt er. „Das Ganze ist ein Drehpunkt zwischen den letzten Jahren und der Zukunft. Ich bin sehr stolz auf das Album und alle daran Beteiligten.“

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Mittwoch, dem 6. Juli 2016. Tickets sind unter www.myticket.de, www.ticketmaster.de und www.eventim.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111* oder 01806 – 999 000 555* (*20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bereits ab Montag, dem 4. Juli 2016 – 10:00 Uhr bieten die Ticketanbieter MyTicket, Ticketmaster & CTS Presales an.

Benjamin Biolay

"Palermo Hollywood" Aufgrund von Dreharbeiten abgesagt | Karten können an der Theaterkasse bei der sie gekauft wurden zurück gegeben werden! |
Do 9 Mrz 20:00 ABGESAGT / CANCELED

Abgesagt / Canceled

Benjamin Biolay, dessen Name so weich wie Butter über die Lippen geht, hat sich stets seine Unberechenbarkeit bewahrt. Dieses längst erwachsen gewordene enfant terrible der zeitgenössischen französischen Popmusik ist immer für eine Überraschung gut, was er mit seiner letztjährigen Hommage an die Chansonlegende Charles Trenet eindrücklich bewiesen hat. Er ist ein formidabler Sänger, experimentierfreudiger Musiker und enorm vielseitiger und vielbeschäftigter Produzent, er reüssierte in den letzten Jahren auch immer wieder als Schauspieler und hat es schon auf mehr als ein halbes Dutzend Rollen in französischen Kinofilmen gebracht. „Palermo Hollywood“, sein neues Album, klingt über weite Strecken vielleicht nicht von ungefähr wie der vielbeschworene Soundtrack zu einem imaginären Film, ist aber vor allem das kreative Resultat einer Reise nach Buenos Aires, wo knapp die Hälfte der Songs entstand – und aus dieser kulturellen Dualität zwischen Paris und Buenos Aires entwickelt das neue Werk denn auch seine Spannung, seinen Spirit und seine ganz eigenwillige Signifikanz.

Im letzten Jahr hat Benjamin Biolay einen zweiten Frühling erlebt – nicht seinen zweiten Frühling, das wäre mit gerade mal 43 Jahren wahrlich noch zu verfrüht – denn  nach dem Frühling in Paris genoss er in der Zeit, in der hierzulande bereits Herbst war, einen weiteren klimatischen Frühling in Buenos Aires. In der argentinischen Hauptstadt verbrachte Benjamin Biolay seine Tage vornehmlich in dem Stadtteil Palermo, dem größten Viertel von Buenos Aires, das geprägt ist von Einwanderern aus vielen Nationen und heute ein kunterbuntes Szeneviertel voller Cafés, Restaurants und Clubs. „Palermo Hollywood“ heißt ein überschaubar großes Quartier, in dem sich Mitte der 1990er viele Film- und Fernsehleute niederließen und das deswegen den Spitznamen Hollywood bekam. In dieser Gegend ist ein Großteil des neuen Albums entstanden, für das Biolay eher die Melancholie des Tangos als den Tango selbst aufgegriffen hat. Die anderen Songs des Albums wurden im Norden und Süden von Paris aufgenommen.

Schon der Opener und Titelsong „Palermo Hollywood“ ist ein Auftakt nach Maß. Die Melodie, die von einem kompletten Streichorchester sanft untermalt wird, könnte aus einem mysteriösen Krimi aus den Siebzigern stammen. Filmmusikalisch pendelt der Song zwischen Morricones frühen Arbeiten für Italo-Krimis und dem James-Bond-Motiv von John Barry. Selten klang Biolays Stimme in einem Song so sonor wie auf dem bereits als Appetizer vorab veröffentlichten Stück – das kommt schon ganz nah an Gainsbourg heran, gleichwohl im mysteriösen Talking-Blues-Modus eines Leonard Cohen. Biolay beschreibt hier das Ende einer schlaflosen Nacht voller absurder Begegnungen und Beobachtungen bei Tagesanbruch. Dementsprechend sehen wir Benjamin Biolay in dem Videoclip durch ein mystisches Palermo wandeln.

Für zwei weitere „Palermo“-Stücke, „Palermo Queens“ und „Palermo Soho“, hat Biolay mit der peruanischen Künstlerin Sofia Wilhelmi zusammengearbeitet. Wilhelmi ist eigentlich Theaterschauspielerin und lebt schon seit Jahren in Buenos Aires. Bekannt geworden ist sie auch als Autorin und Hauptdarstellerin der Web-Serie „Plan V“ über bisexuelle Liebesbeziehungen. Sowohl „Palermo Queens“ als auch „Palermo Soho“ variieren auf ihre ganz eigene Art und Weise den Cumbia, jene vitale Folklore, die in ihrer modernen Form mittlerweile ihren Siegeszug weit über Lateinamerika hinaus angetreten hat. Beide Songs weisen eine gewisse Nähe zu Manu Chao auf und Benjamin Biolay zeigt auf dem melancholisch-munteren „Palermo Queens“, dass er auch ausgezeichnet Bandoneon spielen kann. Der humorvolle Vortrag von Sofia Wilhelmi über Cocktails und die Königinnen von Palermo gibt dem Song noch einen zusätzlichen Pfiff. Richtig aufgedreht klingt auch „La noche ya no existe“, ein mit der uruguayisch-argentinischen Dancehall-Sängerin Alika aufgenommener Song mit ausgesprochen karibischem Flair.

Zu den weiteren großartigen Momenten gehört auf jeden Fall „Pas d’ici“. Auch wenn sich Biolay offensichtlich nicht ganz entscheiden konnte, ob dies nun mehr Rock oder Pop sein soll (ohnehin ist die Unentschiedenheit das Thema dieses Songs), ist das Stück mit seiner hochfliegend-euphorischen Melodie kraftstrotzend produziert – und könnte durchaus eine der nächsten Singles werden. Locker und leicht schnurrt auch „Miss Miss“ durch den Äther. Aufgenommen hat er diesen Song unter anderem mit dem Gitarristen und Bassisten Nicolas Fiszman und dem Schlagzeuger und Percussionisten Denis Benarrosh, jenen beiden Musikern, mit denen Biolay in den letzten Jahren vermehrt zusammarbeitet und jüngst auch das Album „Trenet“ aufgenommen hat.

 

„Borges Football Club“ ist ein kleines Intermezzo, in dem eine an „The Persuaders“

(„Die Zwei“) erinnernde Melodie gegen ein romantisches Motiv gesetzt ist. Collagenhaft eingefügt ist hier die feurige argentinische Reportage aus dem legendären Fußball-WM-Viertelfinale Argentinien gegen England (2:1), in dem Maradona zwei unvergessliche Tore erzielte: Das als „Hand Gottes“ bekannte, aber eigentlich irreguläre Handspieltor und das nach einem Sololauf über den halben Platz erzielte, das später zum WM-Tor des Jahrhunderts gewählt wurde. Apropos Borges: Argentinien wohl berühmtester Dichter Jorge Luis Borges, der viele Jahre in dem Stadtteil Palermo lebte, taucht hier ebenfalls auf und rezitiert am Ende von „Pas sommeil“, in dem sich Biolay einmal mehr den grüblerischen Chansonnier gibt, aus seinem Gedicht „Ajedrez“ („Schach“).

Auf der anderen, der Pariser Seite, wenn man so will, gibt es auch traditionell in der französischen Kultur verwurzelte Stücke wie das gemeinsam mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin Chiara Mastroianni (mit der er auch eine gemeinsame Tochter hat) und dem Filmemacher Melvil Poupaud aufgenommene, kokett swingende „Ressources humaines“, das an Gainsbourg erinnernde „Tendresse année zéro“ und die Single „La débandade“, ein mit verwehten Gitarren und traurigem Akkordeon inszenierte Ballade über die Flucht aus einer Liebesgeschichte. (Visuell in sepia-farbenen Bildern aus einem tristen Hotelzimmer kongenial umgesetzt.) Mit der „Ballade française“ rundet Biolay sein Album zudem mit einem mustergültigen Chanson ab.

„Palermo Hollywood“ ist mindestens so abwechslungsreich wie sein als Meisterwerk gefeiertes Doppelalbum „La superbe“ aber vielleicht eine entscheidende Spur reifer oder, sagen wir, weltläufiger. Ein Album, das zwei der faszinierendsten Metropolen der Welt vereint: Buenos Aires und Paris. Zwei Städte, aber mehr als ein Dutzend Momentaufnahmen. Zwischen Cinema und Cumbia, Charango-Gitarren und Chanson, Pop, Pathos und Poesie, Experiment und Elegie, Fußball und Fiesta entsteht hier ein farbenprächtiges Kaleidoskop an Stimmungen. Die Songtexte offenbaren ein dementsprechendes Wechselbad der Gefühle, mal melancholisch, nahezu morbide, mal fröhlich, bis hin zu furios. Die Frühlingsluft der Gaucho-Metropole Buenos Aires hat dem Wahlpariser verdammt gut getan. Benjamin Biolay läuft zur Hochform auf. Vamos! Film ab für „Palermo Hollywood“.

 

 

Diary of Dreams

+ Slave Republic
Fr 10 Mrz 20:00 VERLEGT / RELOCATED

Verlegt / Relocated:

Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

DIARY OF DREAMS – Tourverschiebung auf Herbst 2017

Die für Frühjahr 2017 angekündigte DIARY OF DREAMS Tour durch Deutschland muss leider verschoben werden. Aus nicht vorhersehbaren Gründen verzögert sich die Fertigstellung des neuen Albums und somit müssen auch leider die deutschen Konzerttermine auf Herbst 2017 verschoben werden. Der Band tut das sehr leid. Als kleiner Trost kommt mit Dresden jedoch noch eine neue Stadt hinzu. Als Support wird weiterhin SLAVE REPUBLIC dabei sein.

Neuer Termin: 18.11.2017

Neuer Ort: Huxleys

Staubkind

Tour 2016
Sa 11 Mrz 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Abendkasse: 28 € Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Verlegt vom 12.11.2016 auf den 11.03.2017.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

VVK-Start: 15.02.2017.

Wenn Musik es schaffen kann, mitzureißen, zu berühren, um aus dem Alltag zu entführen oder sie einfach dahin mitzunehmen, um zu träumen, zu lieben und zu leben – dann hat man es genau mit dem zu tun, was die Berliner Band Staubkind ausmacht.
Seit 2004 führt die Band um den Sänger und Gitarristen Louis Manke Pop-Rock in harmonischen Melodien zusammen, alles erzählt in ehrlichen deutschen Texten und lässt damit ihre stetig wachsende Fangemeinde Träume fangen.

Nach zwei erfolgreichen Alben, unzähligen Konzerten und Festivals haben sich Staubkind spätestens im Sommer 2012 mit dem von Henning Verlage produzierten, dritten Album „Staubkind“ und als Support von Unheilig auf der „Lichter der Stadt“-Tour ganz groß Gehör verschafft. Einstieg in die Album-Charts auf Platz 37, neun Wochen dort und schließlich auch in den österreichischen Album-Charts, die Single „So nah bei mir“ im Radio und schließlich eine überaus erfolgreiche, eigene Herbsttour 2012.
Und im Jahr darauf folgte der Band-Traum einer Akustik-Tour, die mit dem zugehörigen Akustik-Album 2013 quer durch
Deutschland und eben jenes Album auf Platz 33 in die Album-Charts führte.
„Alles was ich bin“ – unter diesem Motto stand 2014 nicht nur das vierte Studio-Album, das im Juli 2014 erschien, sondern auch das mittlerweile zehnte Jahr der Staubkind-Bandgeschichte.
Das Album, das erneut in Zusammenarbeit mit Henning Verlage entstand, enterte aus dem Stand Platz 8 der Deutschen Album-
Charts und brachte mit den Singles „Wunder“ und „Was für immer bleibt“ weitere Radio-Hits hervor. Und schließlich flimmerte die Berliner Band sozusagen mit „Heimvorteil“ im berühmten „Mauerwerk“ in der erfolgreichsten, deutschen Daily-Soap „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ über den Bildschirm.

Eine ausgedehnte Herbst-Tour und ein ausverkauftes Jubiläums-Konzert in Berlin markierten weitere Höhepunkte des Staubkind-Jahres 2014.
Und da, wo die Berliner 2014 aufhörten, wurde 2015 Jahr angeknüpft – live und auf Deutschlands Bühnen fühlen sich Louis Manke und seine Band immer noch am wohlsten und so wurde die erfolgreiche „Alles was ich bin“-Tour im Frühjahr fortgesetzt. Zahlreiche ausverkaufte Konzerte, ein erlebnisreicher Festival-Sommer – Staubkind waren und sind unterwegs, um ihren Pop-Rock weit über die Grenzen der Band-Heimat Berlin hinauszutragen.

Denn genau das ist das Gefühl, dass die Musik von Staubkind ausmacht – ein Tag im Großstadtleben, an dem die Zeit trotzdem stillstehen kann und der einen Moment lang träumen lässt – und das versehen mit der Handschrift puren Lebens.
Und während der Herbst Einzug hält, ist Staubkind-Kopf Louis Manke schon wieder dabei, Ideen und Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Akustik-Konzertreihe „Wo wir zu Hause sind“ bringt die Band in den nächsten Jahren 2016/2017 in leisen Tönen und mit ausgefeilten, fantasievollen Arrangements auf ganz besondere Bühnen – wie z.B. zu zwei ausverkauften Abenden ins Zeiss Planetarium Jena.

Und so ganz nebenbei werkelt man bereits an den neuen Stücken für das fünfte Album, das 2016 erscheinen soll.
Es warten neue, kraftvolle und emotionale Songs, die im Hier und Jetzt und vor allem im Herzen der Zuhörer ohne Umwege ankommen und einen Platz finden werden.

Staubkind „Alles was ich bin“ – und was sie sein werden.

Irish Spring

So 12 Mrz 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Seit der Premiere im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Festival hierzulande schon längst vom Geheimtipp zum wichtigsten jährlichen keltischen Frühlings-Folk-Festival auf Tournee entwickelt. Es gehört heute für viele Musik-Fans zum Frühling wie die ersten warmen Son-nenstrahlen und die erwachende Natur. Mittlerweile gastiert die Musiker-Karawane jedes Jahr in über 30 Städten, anders war der ungebrochenen Begeisterung des Publikums für das besondere Festival nicht beizukommen. Mit Nähe, Natürlichkeit und Feinheit stehen der Irish Folk und seine artverwandten Ableger einmal mehr vor einer Renaissance beim deutschen Publikum und in der Beliebtheit wieder ganz oben – eine klare Antwort auf zunehmende Kommerzialisierung und überproduzierte Mega-Events im Konzertgeschehe. Beim Irish Spring sitzt man selbst in den größeren Hallen den Musikern noch nahe und ist beteiligt. Das Festival mit seinem heißen Draht direkt in die keltische Musik-Szene ist ein Garant dafür, den Besuchern neben Bewährtem auch aufregende andere Strömungen sowie neue Ent-wicklungen zu präsentieren. Es sind außergewöhnlich strahlende musikalische Frühlingsbo-ten auf dem Festival zu erleben, dessen Programm jedes Jahr sorgfältig und abwechslungs-reich zusammengestellt wird.

2017 wird Irish Spring mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Gen-res weiter erkunden und dabei verstärkt ins Heimatland des Irish Folk blicken. Der 17. Jahr-gang stellt Künstler in den Mittelpunkt, die sich dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne verschrieben haben. Sie lernen aus dem Schatz des Vergangenen und formen das Kommende. Faszinierend, wie viele junge Musiker dem Folk wieder eine Zukunft geben. Sie bezaubern mit Jigs, Reels und Hornpipes, den typischen Tanzrhythmen, die man aus dem Irish Folk kennt und liebt. Dazu klingen die gesungenen Balladen, traditionell genauso wie im sich immer wieder erneuernden irisch geprägten Folk-Pop Gewand. Neben dem Gesang stehen 2017 Instrumente wie Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), keltische Harfe, Geige (Fiddle), Knopf-Akkordeon, Gitarre sowie Holz- und Blechflöte im Fokus. Alle drei Musik-Gruppen sind in dieser Kombination das erste Mal in Deutschland zu erleben und haben ihre aktuellen CDs im Reisegepäck.
EDDIE SHEEHAN & CORMAC DOYLE Irish Ballads

Sänger Eddie Sheehan schlägt die Brücke von rar geworden traditionellen Balladen zu einem modern vokalen Klang. Mühelos taucht er ab in die authentischen Lieder Irlands, um danach auch mit Pop Harmonien eigenständig und aktueller zu werden. Aber immer schimmert die „alte“ Magie seiner Heimat im südlichen Tipperary durch, wo er die Geheimnisse dieses besonderen und herzerwärmenden Gesangsstils von Kind an aufsog. Als Gitarrist und Sänger tourte er welt-weit, immer auf der Suche nach einer innigen Verbindung mit seinem Publikum, das er mit Charme, Humor und Können mit seinen Liedern verzaubert. Sein ebenfalls weit gereister Duo-Partner Cormac Doyle aus Wicklow steuert mit Stimme und Irish Bouzouki die feinen Zwischen-töne zu einem Klangemälde bei, in dem sich die ganze natürliche Pracht Irlands spiegelt.

DAVID MUNNELLY TRIO Dance Tunes

David Munnelly ist ein kleines Kraftwerk auf dem typisch irischen Knopfakkordeon. Wenn er los-legt, geraten Melodie, Drive und Rhythmus irischer Jigs, Reeels oder Hornpipes ungefiltert und direkt ins Blut der Zuschauer. Schwer, da sitzen zu bleiben! Munnelly aus Mayo ist einer der be-deutendsten Akkordeonspieler seiner Generation und spielte mit Legenden wie De Dannan und den Chieftains. Seine eigenen Stücke schauen weit über den traditionellen Tellerrand hinaus und zeigen ein musikalisches Genie, das es verdient, zum dritten Mal die Bühne des Irish Spring Fes-tivals zu schmücken. David Munnelly wird von Shane McGowan aus Sligo an der Gitarre beglei-tet. Ihm nichts fremd zwischen Folk, Rock, und Jazz, seit er mit fünf Jahren zum ersten Mal vor Publikum auftrat. Als zweiter Solist glänzt Joseph McNulty aus Sligo an der Geige: Ein Musiker, der tief eingetaucht ist in die alte irische Kultur und Sprache, die er fließend spricht. Sein kraftvol-les Spiel brachte ihm unzählige Meisterschaftstitel ein. Auf typisch irisch unterhaltsame Art wird das wilde Trio das Publikum in seinen Bann ziehen.

CONNLA Modern Tradition from the North

Die junge Gruppe Connla aus Armagh und Derry in Nordirland gilt jetzt schon als aufregendste neue Band der irischen Szene. Sie sind kreative und mutige Abenteurer auf dem Weg in die Zu-kunft des Irish Folk, den sie auf ihrem eigenen Weg durch die Musik der Welt nie aus den Augen lassen. Ihre Arrangements alter und neuer Titel sind gleichzeitig voll junger Energie und klingen doch nach langer Erfahrung. Schon die Besetzung ist anspruchsvoll: die fragile keltische Harfe von Emer Mallon paart sich elegant mit dem wuchtigen Sound des Dudelsacks ihres Bruders Conor. Die akustische Gitarre von Paul Starrett überwindet die enge Akkordebegleitung mit kom-plexen innovativen Strukturen, auf denen sich Ciaran Carlins Flöten schwirrend und frühlingshaft leicht entfalten. Sozusagen als Sahnehäubchen ziert Sängerin Ciara McCafferty mit ihrem leicht rockig-intensiven Timbre den Sound von Connla, die vor ihrer ganz großen Karriere zuerst dem Irish Spring Festival die Ehre geben.

ANDREW VICKERS Funky Step Dance

Zu einer wichtigen Tradition beim Irish Spring Festival haben sich in den letzten Jahren die flie-genden Füße und rhythmischen Klicks und Klacks der Tanz-Solisten entwickelt. Eingebunden in die Show springt immer mal wieder ein Top-Tänzer aus dem Hintergrund ins Rampenlicht und interpretiert die Musik der anderen Künstler auf seine Weise – perkussiv, raumgreifend und nicht selten mit einer guten Prise Humor, trotz anstrengender artistischer Höchstleistung. 2013 wird Andrew Vickers die mit Metall beschlagenen Tanzschuhe für Irish Spring anziehen, ein Tanzstar, der unter anderem schon Leonardo di Caprio zu ungläubigem Staunen und Michail Gorbatschow zu begeistertem Applaus hinriss.

FESTIVAL FINALE
Highlight zum Abschluss ist das große Festival Finale, das alle Künstler nochmals auf die Bühne führt um in gemeinsamer Session den Zauber, aber auch den Rausch eines wilden Folk Abends zu feiern. Die Wogen schlagen dann noch einmal hoch, es wird getanzt, geklatscht und gesungen bis der Vorhang fällt!

James Maslow

Mo 13 Mrz VERLEGT / RELOCATED

Verlegt / Relocated: Frannz

Die Show wird ins Frannz verlegt, das Timing ändert sich wie folgt:

Einlass: 18:00

Beginn: 19:30

Blackberry Smoke

Biters Like An Arrow - Tour 2017
Di 14 Mrz 21:00 Einlass 20:00
Tickets Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Erstmals seit ihren beiden ausverkauften Shows im Oktober 2015 in Berlin und Hamburg kommen die Südstaaten-Country-Rocker von Blackberry Smoke wieder zurück nach Deutschland.

Die Band aus Atlanta/Georgia hat vier Shows im März 2017 bestätigt, um ihr am 14. Oktober 2016 veröffentlichtes Album „Like An Arrow“ (Earache/ADA-Warner) live vorzustellen. Das Quartett um Sänger/Songwriter Charlie Starr tritt in folgenden Städten auf: in München (12. März 2017, Backstage), in Berlin (14. März 2017, White Trash), in Hamburg (21. März 2017, Uebel & Gefährlich) und in Köln (24. März 2017, Stollwerck).

Seit über einer Dekade sind Charlie Starr (v, g), Paul Jackson (g, v), Richard Turner (b, v), Brandon Still (k) und Brit Turner (dr) aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia konstant auf Tour, im Schnitt kommen sie auf 250 Konzerte im Jahr. So viel Engagement zahlt sich aus: Country-Superstar Zac Brown entdeckt das Quintett und nimmt es nicht nur mit auf Tour, sondern auch auf seinem eigenen Southern Ground Label unter Vertrag. Dann unterzeichnen Blackberry Smoke in den USA bei Rounder Records, in Europa kümmert sich der englische Indie-Spezialist Earache um die Südstaatler. Inzwischen stehen insgesamt drei EPs, ein Live-Mitschnitt und fünf Alben zu Buche. „The Whippoorwill“ (2012) erreichte Platz 40 der Billboard-Charts, in Großbritannien sogar Platz 30, das folgende Live-Paket „Leave A Scar“ stieg 2014 auch in die deutschen Top 50 ein. Ihr 2015er-Album „Holding Up The Roses“ wurde von Star-Produzent Brendan O´Brien (u.a. Bruce Springsteen, AC/DC, Neil Young, Pearl Jam) aufgenommen und konnte sich in den USA auf Platz 29, in Großbritannien auf Platz 17 und in Deutschland auf Platz 32 der Charts platzieren.

Der aktuelle Nachfolger heißt „Like An Arrow“ und erscheint am 14. Oktober über Earache/ADA-Warner und ist ein weiterer Schritt hin zur Perfektion. Aufgenommen wurden die zwölf Songs nicht weit von der Heimatstadt der Band im Quarry Recording Studio in Kennesaw/Georgia. Charlie Starr dazu: „Nach 15 Jahren, in denen wir versucht haben, uns in der Musikwelt einen Namen zu machen, ist das neue selbstproduzierte Album der Höhepunkt unseres musikalischen Schaffens. Wir könnten nicht stolzer sein.“ Der US-Rolling Stone schwärmt von Blackberry Smoke als „die wildeste Live-Band des Country-Rock“. Ihre oft spontanen Konzerte beschwören den Geist der Allman Brothers Band, schreibt das Magazin weiter. Umso besser passt es, dass Gregg Allman auf dem Schlussstück des Albums „Free On The Wing“ als Gast zu hören ist.

Musikalisch scheuen sich Blackberry Smoke nicht, ihrem harten Southern Rock auch Elemente aus Gospel, Blues, Pop, Rock und eben Country hinzuzufügen, ihre langen Konzerte sind ein intensives Klangerlebnis. Blackberry Smoke gelten zu Recht als eine der besten Live-Bands in ihrem Metier und werden die deutschen Fans diesmal erneut begeistern.

 

support: Biters

https://www.facebook.com/BITERS/

Blonde Redhead

präsentiert von RADIO EINS
Fr 17 Mrz 21:00 Einlass 20:00
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Es war Mitte der Neunziger, als sich die Zwillingsbrüder Amedeo und Simone Pace erstmals mit Kazu Makino in New York und gemeinsam Songs schrieben und spielten. Zu einer Zeit, die von der trotzigen Wut des Grunge auf der einen und von puristischen und politisierten Songs aus dem Underground auf der anderen Seite definiert war, passten Blonde Redhead einfach nirgends wirklich dazu. Daran änderte auch der griffige Bandname, ein Lied der No-Wave Gruppe DNA, nicht viel. Erst Beginn der 90er als sich die Welt anfing um den Grunge aus Seattle und den Arti NoisePunk von der Ostküste zu drehen fanden Blonde Redhead die Beachtung, die sie verdienten. Eine Tour mit Fugazi im Jahre 1997 tat den Rest. Ihr Sound verschob sich über die Jahre vom schraddeligen Kunst-Charme von Sonic Youth hin zu French Pop, über eklektischen Jazz hinzu Indie. Eine Reise die abrupt 2002 mit einem Reitunfall von Sängerin Makino endete, die nur durch jahrelange Intensive Reha wieder gehen konnte. Vier lange Jahre befanden sich Blonde Redhead daher in einem Rekonvalesz-Schlaf bevor sie sich wieder aufmachten, die Musiklandschaft abermals zu verrücken.
Und sie tun es immer noch. Im Februar veröffentlichen Blonde Redhead ihre neue EP „3 O’Clock“. Nach nun über 21 Jahren ist es offensichtlich, dass Blonde Redhead nie Schallplatten für Ruhm, oder für Geld gemacht haben, oder um ihre Teenager-Helden zu kopierem, oder einem der stummen, kurzlebigen Impulse, die die Blogs verstopfen folgten, nur um „in zu sein“. Blonde Redhead machen Musik weil sie es müssen.

BLONDE REDHEAD

Markus Schulz

Open To Close - Berlin
Sa 18 Mrz 23:00 Einlass 23:00
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MARKUS SCHULZ – OPEN TO CLOSE – BERLIN

A very special occasion on saturday 18th march, as German-born Markus Schulz performs a signature open to close solo set in his secondary current home of Berlin.

Hope to see all of the German fans, as well as those of you from Poland, Netherlands, the rest of Europe and beyond for a night to be recorded for the Global DJ Broadcast World Tour.

Venue: Columbia Theater
doors: 11pm – 05am

Boombox

So 19 Mrz 19:30 Einlass 18:30
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die Band Boombox aus der Ukraine tourt in Europa mit dem Programm „Lyudy“ (de.Menschen). Eine feine Mischung aus Rock, Hip-Hop und Soul auf ukrainischer Sprache.

Tickets: www.peepl.de (35,00€)

Ala.Ni

Fr 24 Mrz 20:00 Einlass 19:00
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Die Stimme der Britin mit den karibischen Wurzeln ist ein Edelstein, ihr Jazz klingt wie aus der Welt und aus der Zeit gefallen, ihre Haltung ist tadellos, ihre Musik ist zurückgenommen, aber intensiv, die Arrangements sind zurückhaltend und lassen die Sängerin, die als Backgroundkraft bei Blur und Mary J. Blige angefangen hat, im Rampenlicht strahlen und funkeln wie ein Diamant. Ala.nis konzeptuelles Debütalbum „You & I“ und dessen Live-Umsetzung (und ihre Interpretation einiger Klassiker) lassen das hingerissene Publikum verzückt und begeistert vor der Bühne zurück.

Sie braucht keine Kraft und keine große Band wie andere Sängerinnen, sie muss niemanden mit ihrem Äußeren verführen. Sie kann sich der Wirkung ihrer Stimme völlig sicher sein. Der samtige, warme, melancholisch modulierte, kraftvolle Klang eines trainierten Soprans mit der rauchigen Note lässt die Zuhörer verstummen und erleuchtet die geheimsten Gedanken und Gefühle jedes Einzelnen. Diese Stimme kann pures Glück erzeugen.

Kid Ink

Sa 25 Mrz 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar
Der mit Platin ausgezeichnete US Rapper Kid Ink hat bereits 3 Studioalben veröffentlicht, von denen sich das letzte,Full Speed
sogar in den Top Ten der deutschen Album Charts wiederfand.
Hinzu kommen diverse Mixtapes, zuletzt das Collabo Projekt mit DJ Mustard Summer in the Winter und kürzlich erst RocketShopShawty 2, welches er seinen Fans widmete.
“This tape is partially for everyone who says I changed or went mainstream… but mostly for my loyal fans”
Dabei entstanden in den letzten Jahren Hit-Singles wie Show Me (mit über 150 Mio. Views), Main Chick oder Body Language.
Nachdem der Tattoo-Fan seine letzte Deutschland-Tour 2015 restlos ausverkaufen konnte, verspricht er in den Vorbereitungen seiner „Up All Night Tour“ die größte Show seiner Karriere.
So kommt er im Frühjahr für 8 Termine nach Deutschland.
Auf der großen Tour wird einerseits Harlem Representer Dave East als Support dabei sein, der dieses Jahr auf der Freshman Class Liste des XXL Magazins vertreten war und auf Nas‘Label Mass Appeal Records gesigned ist und Rapper Dizzy Wright, der für seinen Hit Fashion bereits mit Kid Ink kollaborierte.

Wincent Weiss

"Musik sein Tour 2017"
Mi 29 Mrz 20:00 Einlass 19:00
Ausverkauft / sold out

Seine warme Stimme dürfte vielen schon im letzten Jahr nicht aus dem Kopf gegangen sein. Als Featuring Artist und Stimme des Elif-Songs „Unter meiner Haut“ in der Version des DJ-/Produzentenduos „Gestört aber Geil“ macht der in Norddeutschland geborene und in München lebende Wincent Weiss: erstmals auf sich aufmerksam. Der Song erreichte über 10 Millionen Klicks auf YouTube, mehr als zwei Millionen Plays auf Soundcloud, über 17Millionen Spotify-Hits, Top 3 der iTunes-Charts und war mehrere Wochen in den Top-10 der deutschen Single-Charts notiert!

Tickets sind ab dem 18.11. // 11 Uhr an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich!

Pain of Salvation

Fr 31 Mrz 20:00 Einlass 19:00

Swedish progressive rock/metal innovators Pain of Salvation have announced the worldwide release of their long-awaited new studio album ‘In the Passing Light of Day’ for Friday the 13th of January, 2017 via their longtime label partners InsideOutMusic.

Working together with acclaimed producer Daniel Bergstrand (In Flames, Meshuggah, Strapping Young Lad, etc.) at Dugout Studio in Sweden, the band have crafted an album that sees them returning to their much praised heavier sound, featuring the syncopated rhythms, glorious melodies, and intensely personal themes that Pain of Salvation fans have long loved about the band.

Inextricably linked to the near fatal illness that band-leader Daniel Gildenlöw spent much of the first half of 2014 recovering from, the album is an altogether darker and more impassioned journey. Taking the hospital bed as a narrative hub, the lyrical and musical themes touch on all the conflicting feelings that run through a person’s mind when presented with the prospect of death and the passing of life.

Gildenlöw comments: “What started off as an annoying infection has, in just hours, suddenly pivoted into the very real possibility of my actual dying.” That’s not to say, however, that all this record presents is blackness. “This album also shows the beauty of the transition, of the inevitable. And of the hope of a tomorrow, the hope of change, no matter how frail and naive that hope may be.”

In the past 6 years since the release of ‘Road Salt Two’, fans hope for new Pain of Salvation output has truly been tested. But their perseverance, as well as that of Daniel Gildenlöw and his band, has been rewarded with perhaps the most stunning album of their career.

The album will be available as a special edition 2CD Mediabook (including expanded 48-pages booklet, several in-depth texts by conceptual author Daniel Gildenlöw, demo material & band commentary tracks), standard jewelcase CD, gatefold 180g 2LP vinyl plus album on CD as bonus & digital download. You can find the full tracklisting of the main album below.

https://www.vevo.com/watch/pain-of-salvation/Meaningless/GBF861777301

 

Monster Truck

+ special Guest: The Picturebook
Sa 1 Apr 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Kanadas Rockband der Stunde im März 2017 zurück in Deutschland
Tickets ab Mittwoch, dem 30. November 2016 im Presale erhältlich


Frankfurt, 28. November 2017 – Zwischen den bravourös gemeisterten Shows der Arena-Tour im Vorprogramm von Nickelback im September und den anstehenden ausverkauften Hallenshows mit Billy Talent Ende November/Anfang Dezember kündigen Monster Truck eine weitere Tour hierzulande an. Die kanadischen Retro-Rocker haben fünf Headline Shows im März / April 2017 bestätigt, um ihr am 19. Februar 2016 erschienenes zweites Album „Sittin‘ Heavy“ (Mascot/Rough Trade) noch einmal in aller Ausführlichkeit live vorzustellen. Das Quartett um Sänger Jon Harvey spielt am 26. März 2017 in Köln im Luxor, am 29. März 2017 in Ludwigsburg in der Rockfabrik, am 1. April 2017 in Berlin im Columbia Theater, am 2. April 2017 in Hamburg im Uebel & Gefährlich und am 3. April 2017 in München in der Theaterfabrik.

 

Als sich die Band 2008 in Hamilton/Ontario aus den Überresten verschiedener Underground-Bands bildet, einigt man sich sofort auf eine gemeinsame Basis. Man nehme das Beste aus Hardrock, Punk und Classic Rock und macht daraus etwas Neues, Raues, Ungestümes und dem Bandnamen damit alle Ehre: kerniger Hardrock, Riff-satte Songs, die von Gitarrist Jeremy Widerman sofort auf den Punkt kommen, die Stimme von Bassist Jon Harvey, die so gut ist wie die von Chris Cornell zu alten Soundgarden-Zeiten, die dreckigen Läufe auf den Keys von Brandon Bliss und der Rhythmus-Gott Steve Kiely am Schlagzeug (nach dessen altem Chevrolet Astro, von den Jungs als Monster Truck bezeichnet, sich die Band benannt hat). Nach einer im Jahr 2010 selbstfinanzierten und eigenhändig veröffentlichten EP, die von Gus Van Go und Werner F (The Stills, Preistess, Hollerado) produziert wird, erscheint „The Brown EP“ 2011 auf dem Indie-Label Dine Alone, produziert diesmal von Eric Ratz (Billy Talent, Cancer Bats, Three Days Grace). Plötzlich sind Monster Truck in aller Munde, nach einer ersten Kanada-Tour 2011 geht es 2012 mit Gitarren-Held Slash auf dessen eigenen Wunsch auf große Nordamerika-Tour; außerdem eröffnen sie für die britischen Hardrock-Legenden Deep Purple. Ihr Debüt „Furiosity“ (2013, Platz 13 der kanadischen Charts) wird erneut vom JUNO-nominierten Eric Ratz produziert und enthält wiederum 12 Songs, die nicht nur die Einflüsse von Grunge und Punk, sondern auch den des Classic Rock miteinander mischen. Für diesen neuen Ansatz gibt es zu Recht den „Juno Award Breakthrough Group Of The Year“. Monster Truck überzeugen weiterhin auf diversen europäischen Festivals und supporten Vista Chino auf deren Herbsttour in Deutschland. Mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus Groove, Sludge, Stoner-und Vintage Rock erspielt sich das Quartett Monster Truck eine weltweite Fanbasis und genießt auch einen ausgezeichneten Ruf bei den ganz Großen der Musikwelt. Sie touren mit Guns N‘ Roses, Alice In Chains, ZZ Top, Buckcherry, Rival Sons, Nickelback und demnächst auch mit Billy Talent. Ihre erste eigene Deutschlandtour zu „Sittin‘ Heavy“ Ende März 2016 ist ebenfalls ein grandioser Erfolg. Kein Wunder, denn das aktuelle Album ist ein prächtiges Hardrock-Statement, auf dem sich der Sound der Vier hörbar weiterentwickelt hat. Man merkt ganz genau: Mit jedem Monat auf Tour wächst die Band als Gemeinschaft weiter zusammen. Monster Truck werden zu Recht als Kanadas Rockband der Stunde gehandelt.

 

Der allgemeine Vorverkauf beginnt 2. Dezember 2016, 10.00 Uhr. Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bereits ab Mittwoch, dem 30. November 2016, 10:00 Uhr bieten die Ticketanbieter Myticket und CTS Eventim Online Presales an.

 

Weitere Informationen unter:
www.wizpro.com | www.ilovemonstertruck.com | www.mascotlabelgroup.com

Deaf Havana

Dinosaur pile-up präsentiert von VISIONS, Radio Fritz, Herzmukke und Berlin Metal TV
So 2 Apr 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Wenn James Veck-Gilodi über die Unterschiede zwischen All These Countless Nights, dem neuen Deaf Havana Album, und seinen Vorgängern nachdenkt, gibt es viele verschiedene Aspekte, die ihm in den Sinn kommen.

Da ist zum einen die Erweiterung im Sound der Band, der es ihr erlaubt, das umfassendste und ihre eigenen Grenzen überschreitende Album ihrer 11-jährigen Karriere abzuliefern. Außerdem ist da das runderneuerte Vertrauen in seine eigenen kreativen Fähigkeiten, durch die Veck-Gilodi sein selbst auferlegtes, strengen Regeln folgendes Songwriting ad acta legte und gegen eine völlig freie Herangehensweise ersetzte.

Aber den größten Unterschied stellt James selbst dar. Denn, genau wie sich frühere Deaf Havana Alben mit der Person beschäftigten, die er einmal war, dreht sich All These Countless Nights darum, wer er jetzt ist. Das Ergebnis ist das ehrlichste und emotionalste Deaf Havana Album bisher.

„Ich musste dringend realisieren, wer ich eigentlich bin,“ so der Sänger. „Ich versuche eine reale Person zu sein. Ich habe mich vorher nicht wirklich so gefühlt.“

Während des 2011er Albums Fools And Worthless Liars kämpfte Veck-Gilodi konstant mit seiner Rolle als Frontmann und fühlte sich oft fehl am Platz und während Old Souls (2013) befand er sich 99% der Zeit unter dem Einfluss von irgendeiner Droge, meistens war es Alkohol. Doch die Aufnahmen zu All These Countless Nightsverliefen vollkommen anders – diese beschreibt er als ‚die klarste, positivste Erfahrung, die wir als Band je hatten’.

Und so wie Veck-Gilodi haben auch die übrigen Bandmitglieder – Multi-Instrumentalist Max Britton, Bassist Lee Wilson, Schlagzeuger Tom Ogden und Veck-Gilodis Bruder Matthew (Gitarre) – eine neue Lockerheit entdeckt und diese in die Entwicklung eines jeden Songs vom Demo bis hin zur fertigen Version transportiert.

Das großartige Album, das aus diesen energiegeladenen, fokussierten Aufnahmen entstanden ist, erscheint umso bemerkenswerter, da es vor gar nicht allzu langer Zeit noch so aussah, als würde die Band sich auflösen.

Bereits mit ihrem 2013er Album Old Souls gelang es Deaf Havana sich in der britischen Rock Elite zu etablieren. Das Album stieg in die Top 10 der britischen Albumcharts ein, bekam großartige Reviews für sein außergewöhnliches Songwriting und verhalf der Band zu größeren Auftritten. Allerdings brodelte es damals hinter den Kulissen gewaltig. Es gab finanzielle Probleme und die bandinterne Kommunikation litt so sehr, dass man sogar an Auflösung dachte. 

“Ich war kurz davor alles hinzuschmeißen,” sagt Veck-Gilodi, “ich wollte einfach nicht mehr in der Band sein.”

Veck-Gilodi wollte eigentlich die Gagen der Auftritte beim Reading & Leeds Festival 2014 nutzen, um die Bandschulden zurückzuzahlen und dem Ganzen ein Ende zu setzen. Aber dann wurde ihm bewusst, wie viel Spaß die stetig wachsende Deaf Havana Fangemeinde und er selbst an dieser Band eigentlich haben. Und es folgte eine Phase intensiven Songwritings – “wahrscheinlich war ich nie so kreativ wie in dieser Phase,” sagt er – aber das, was dabei herauskam, waren keine ‘normalen’ Deaf Havana Songs.

Der Album Opener Ashes, Ashes ist nach Veck-Gilodi „nicht nur der erste Song des Albums, sondern auch irgendwie ein letzter Song, denn er schließt mit meinem alten Ich ab.“

Die erste Single Sing setzt auf die für Deaf Havana typischen Qualitäten – tolle Melodien, geistriche Lyrics und die Fähigkeit, eine emotionale Verbindung zum Publikum zu schaffen – und fußt dazu auf einem Monsterriff, das den Song zum härtesten macht, den Deaf Havana je geschrieben haben.

Die wunderschöne akustische Ballade Happiness ist laut Veck-Gelodi traurigste und ehrlichste Deaf Havana Song und behandelt das Thema Angst und wie diese zwischenmenschliche Beziehungen beeinträchtigt („es ist schwierig, mit mir zu leben“, lacht er.) Der brodelnde alternative Rocker Trigger setzt sich mit dem Thema Ehrlichkeit auseinander; Seattle ist eine Liebeserklärung an die ferne Heimat England, entstanden inmitten einer deprimierenden Winter Tour, und das grüblerische L.O.V.E. ist ein ironischer Wink an Mötley Crües The Dirt.

Da habe ich erkannt, dass ich nicht dafür gemacht bin, Sänger in einer Rock n Roll Band zu sein“, lächelt er, „ich kann damit einfach nicht umgehen.“

Kurz gesagt ist All These Countless Nights ein Album, das nichts zurückhält, weder emotional noch musikalisch. Ein Album, das, so Veck-Gilodi, seine Entwicklung aus der Depression heraus chronologisch wiedergibt. Mittlerweile hat er aber sowohl seine Ängste, als auch sein Alkoholproblem im Griff und ist überzeugt, dass sich das neue Album auch auf seine Band positiv auswirken wird.

Dieses Album muss uns auf ein höheres Level bringen,” erklärt Veck-Gilodi. “Nicht unbedingt was Chartspositionen angeht, denn die sind uns eigentlich egal. Ich kann es nur einfach nicht erwarten, bis die Leute das Album endlich hören. Wir wissen die Geduld unserer Fans sehr zu schätzen. Es wird absolut großartig.”

Dua Lipa

Off Bloom
Fr 7 Apr 20:00 Einlass 19:00
Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Dua Lipa: Pop-Grenzgängerin
Britisch-albanische Künstlerin auf dem Weg an die Spitze

Debütalbum erscheint am 02. Juni 2017

Zwei Shows Anfang April in Berlin und Köln

 

 

Dua Lipa ist gerade einmal 21 Jahre alt, ihre rauchig-samtene Stimme aber klingt nach einer lebenserfahrenen Frau mit vielen Höhen und Tiefen. Das ist nicht überraschend: Die albanischstämmige Britin begann bereits im Alter von 15 ganz auf sich alleine fokussiert, ihre musikalische Karriere voranzutreiben. Eine Karriere, die gegenwärtig mächtig Fahrt aufnimmt: Ihre bislang letzten Singles „Blow Your Mind“ und dem überragenden Song „No Lie“, einem Duett mit dem Dancehall-Maestro Sean Paul, stiegen hoch in die Charts ein. Anfang des Jahres folgte nun eine weitere Auszeichnung, ein EBBA Award in der Kategorie „Public Choice“. Nun wird ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das am 2. Juni erscheint, sehnlichst erwartet. Zuvor, am 7. und 8. April, kann man Dua Lipa im Rahmen zweier Deutschland-Shows in Berlin und Köln live erleben.

 

Die in London geborene Dua Lipa wurde schon früh von Künstlern wie Destiny’s Child, Tupac Shakur oder Notorious B.I.G. geprägt und besuchte später die angesehene Sylvia Young Theatre School in Londons West End. Als die Familie zurück in den Kosovo zog, hielt es Dua dort nicht lang aus und war bald wieder in London: 15 Jahre alt, bei Freunden wohnend, ganz auf sich gestellt. Zunächst arbeitete sie in Clubs und als Model, um ihre weitere Ausbildung zu finanzieren. Dabei entwickelte sie auch ein Gespür für ihren ganz eigenen Look zwischen verträumtem Hippie und tougher Rockgöre, der ihr bereits den Ruf als Londons nächstes „It-Girl“ beschert hat.

 

Ihre musikalische Laufbahn begann die damals gerade 16 Jahre alte Dua Lipa mit Cover-Versionen von R’n’B-Songs, die sie bei verschiedenen Online-Portalen hochlud. Die Aufnahmen sorgten für gewaltiges Aufsehen, bei Musikfans jeden Alters und überall auf der Welt – und eines Tages auch beim Management der erfolgreichen Kollegin Lana Del Rey. Ein erster Plattenvertrag war bald ausgehandelt, und so erschien im Sommer 2015 die erste Single „New Love“, die sie in Großbritannien weitläufig bekannt machte. Im Winter 2015 erschien der Song „Be The One“, der es im Videoportal YouTube bereits auf mehr als 93 Millionen Abrufe gebracht hat und in zahllosen Nationen hoch in die Charts stieg. Mit „Hotter Than Hell“ und „Blow Your Mind (Mwah)“ folgten im vergangenen Jahr zwei weitere Singles, die weltweit beachtliche Charts-Notierungen erreichen konnten, gefolgt von der eingangs erwähnten Kollaboration mit Sean Paul auf dem Feature-Song „No Lie“.

 

Währenddessen arbeitete die Sängerin mit etlichen namhaften Produzenten an den Songs für ihr Debütalbum, auf dem sie eine kulturelle Vermischung ihrer Prägungen formuliert: Sie verbindet die postmoderne Ästhetik moderner R’n’B-Produktionen mit harmonischen Strukturen, die an das Lebensgefühl des Balkans erinnern. Hilfe erhielt sie dabei unter anderem von Emile Haynie (Lana Del Rey, FKA Twigs) und Andrew Wyatt (Miike Snow, Charli XCX). Sie klingt nach einem in London aufgewachsenen Mädchen, das die Welt entdeckt und das Erlebte dann nach eigenen Vorstellungen verpackt und ausdrückt. Eines steht nach diesen anfänglichen Erfolgen ganz fest: 2017 wird das Jahr von Dua Lipa.

 

support:  Off Bloom, https://www.facebook.com/OffBloomMusic/

Berlin Shake

live: Go Getters, The Houserockers, Nico Duportal & The Rhythem Dudes , Twisted Rod Top international Bands & DJs
Fr 14 Apr 21:00 Einlass 20:00
Tickets (Online Ticket) Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Fri, 14. April 2017
GO GETTERS
THE HOUSEROCKERS
NICO DUPORTAL & THE RHYTHM DUDES
TWISTED ROD

DJs all weekend long
JUNGLE JIM (SWE)
MAURO GETRHYTHM (ITA)
LUCKY SHOOTER (GER, Frankfurt/Main)
RED MOKUM (GER, Berlin)
MATTIE MOORE (GER, Berlin)
OLDSCHOOL (GER, Berlin)
WILDCAT BROS. (GER, Berlin)

BERLIN SHAKE – The R’n’R Weekender that was missing!

Berlin is still the world’s capitol when it comes to 50s Rock’n’Roll and Rockabilly music! But Berlin doesn’t have a regular R’n’R Weekender. D’oh!

Now this is history, ‚cause here comes the rockin‘ weekender that will bring you great live-acts from our beloved Rockin‘ Scene. 50s R’n’R, Rockabilly, Rhythm’n’Blues, Western Swing – what elso do you need for your rockin‘ pleasure?

Well, DJs of course. We present you a fine selection of Europe’s and Berlin’s well known and best DJs that will spin the greatest trax to make your feet burn!

Berlin Shake

live: The Big Six, Jake Calypso & His Red Hot, The Excellos, Mike Penny & His Moonshiners Top international Bands & DJs
Sa 15 Apr 16:00 Einlass 15:00
Tickets (Online Tickets) Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Sat, 15. April 2017
THE BIG SIX
JAKE CALYPSO & HIS RED HOT
THE EXCELLOS
RICKY ROCKET & THE PHANTOMS

in the afternoon: MIKE PENNY & HIS MOONSHINERS
RECORD COLLECTORS MEETING

DJs all weekend long
JUNGLE JIM (SWE)
MAURO GETRHYTHM (ITA)
LUCKY SHOOTER (GER, Frankfurt/Main)
RED MOKUM (GER, Berlin)
MATTIE MOORE (GER, Berlin)
OLDSCHOOL (GER, Berlin)
WILDCAT BROS. (GER, Berlin)

 

 

 

BERLIN SHAKE – The R’n’R Weekender that was missing!

Berlin is still the world’s capitol when it comes to 50s Rock’n’Roll and Rockabilly music! But Berlin doesn’t have a regular R’n’R Weekender. D’oh!

Now this is history, ‚cause here comes the rockin‘ weekender that will bring you great live-acts from our beloved Rockin‘ Scene. 50s R’n’R, Rockabilly, Rhythm’n’Blues, Western Swing – what elso do you need for your rockin‘ pleasure?

Well, DJs of course. We present you a fine selection of Europe’s and Berlin’s well known and best DJs that will spin the greatest trax to make your feet burn!