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Best Of Poetry Slam

Präsentiert vom Bastard Slam.
10 Dez Sa 20:00

Weihnachten mit RADAU!

präsentiert vom Milchsalon
11 Dez So 15:00

Berlin singt!

12 Dez Mo 19:00

Dame

Straßenmusikanten Tour 2016
13 Dez Di 20:00
Präsentiert von: Laut.de, Dressed Like Machines & Tape.tv

Talib Kweli

Live in Berlin 2016
14 Dez Mi 20:00
Verlegt / relocated

Funny van Dannen

„come on“ tour 2016 / 2017
15 Dez Do 20:00
Ausverkauft / sold out

Funny van Dannen

„come on“ tour 2016 / 2017
16 Dez Fr 20:00
Ausverkauft / sold out
+ Der Ringer

Isolation Berlin

Und aus den Wolken tropft die Zeit - Tour
17 Dez Sa 20:00
Lieder zur Advent- und Winterzeit für Kinder ab 4 Jahren

Robert Metcalf – Vier Kerzen

präsentiert vom Milchsalon
18 Dez So 15:00

Berlin singt!

19 Dez Mo 19:00
präsentiert von Metal Hammer, FUZE, Star Fm From Hell

Caliban & Suicide Silence

22 Dez Do 19:00
präsentiert von Milchsalon & Koralle Blau

Unter meinem Bett 2

live: Lisa Bassenge, Laing, Locas in Love, Francesco Wilking, Moritz Krämer, Das Bo, Cäthe, Enno Bunger, Albrecht Schrader, Deniz Jaspersen und Bernd Begemann
7 Jan Sa 15:00

St.Paul & The Broken Bones

+ Pierce Brothers
17 Jan Di 20:00

Grave Digger

+ Special Guests: Mystic Prophecy & Victorius
19 Jan Do 20:00

Lee Fields & The Expressions

24 Jan Di 20:00

Cage The Elephant

27 Jan Fr 20:00

The Naked and Famous

31 Jan Di 20:00

James Maslow

2 Feb Do 20:00

Ray Collins´Hot-Club

+ DJs: Reb Mokum u.a.
4 Feb Sa 21:00
Sleep No More – Tour 2017

Jack Savoretti + Gizmo Varillas

präsentiert von Ampya, The Pick, guitar acoustic, Kulturnews
7 Feb Di 20:00

Teenage Fanclub

8 Feb Mi 20:00

The Boy With Tape On His Face

9 Feb Do 20:00

The Dillinger Escape Plan

Dissociation
10 Feb

Machs Besser: 25 Jahre DIE STERNE

präsentiert von Intro , ask Helmut und TAZ
11 Feb Sa 21:00

Best Of Poetry Slam

Präsentiert vom Bastard Slam.
Sa 10 Dez 20:00 Einlass 19:00
Tickets Facebook Event Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

„Wenn Poetryslams für Euch das Beste sind, dann ist das Best Of Poetry Slam für Euch das Einhorn unter den Glitzerpferdchen, die Kirsche aufm Kuchen und das Sahnehäubchen von allem.“ – Radio Fritz

Auf der Bühne des neuen Columbia Theaters treten vierteljährlich unsere poetischen Lieblingsbengel und Herzensmädels an. Das sind die, die die Bühnen des Landes abreißen und die Youtubekanäle zum überlaufen bringen. Und vor allem die, die man gerne mehr als nur fünf Minuten sieht. Deshalb haben sie hier auch 10 Minuten Zeit, um die Gunst des Publikums zu erringen. Na, das kann ja was werden!

Mit
Volker Strübing
Bas Böttcher
Kirsten Fuchs
Temye Tesfu

Featured Poet: Jason Bartsch

Moderation: Julian Heun & Wolf Hogekamp
DJ: Ernesto Linares

Weihnachten mit RADAU!

präsentiert vom Milchsalon
So 11 Dez 15:00 Einlass 14:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Ihr Tourplan reicht von Sylt bis Freiburg und vom Reeperbahn Festival bis zum Bürgerfest des Bundespräsidenten. Ihre verrückt-lebendigen Rockkonzerte sind für Eltern ebenso ein Genuss wie für Kinder.
In diesem Winter gibt es „Weihnachten mit RADAU!“: ein ganz besonderes Weihnachts-Album und eine dazu passende Live-Tour.

Mit reichlich Action geht es um alles, was Kinder bewegt. Und das mit Musik, die auch den Eltern in die Beine geht!
Dieses Mal allerdings haben sich die vier Jungs etwas ganz Spezielles ausgedacht. Neben rockig gecoverten traditionellen Weihnachtssongs, wird RADAU brandneue eigene Kompositionen zum Besten geben.
Und das natürlich GARANTIERT BLOCKFLÖTENFREI!

„Dass Musik für Kinder zwischen drei und zehn Jahren zugleich frisch, fetzig und pädagogisch wertvoll sein kann, beweist die Hamburger Kinder-Rockband RADAU!“ taz

RADAU! ist fester Bestandteil in den Musikformaten von KiKa und Kinderradio und mehrfacher Gewinner des deutschen Geraldino Kindermusikpreises.

Berlin singt!

Mo 12 Dez 19:00 Einlass 18:00

lädt die Besucher ein sofort und ohne jede Vorkenntnisse an einem Abend 5-6 bekannte Songs in einer grossen begeisterten Gruppe, begleitet von einer professionellen Live Band on Stage, mitzusingen. Unverbindlich, unkompliziert, wahlweise einmal in der Woche oder nur einmal im Monat dabei zu sein und trotzdem gleich mitsingen können, ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Chors und macht das Projekt zeitgemäss.

Ein Chorleiter, eine Band, deine Stimme und 500 weitere Stimmen, die zu einem harmonischen Klangkörper verschmelzen. Das ist `Berlin Singt´.

Singen macht glücklich, ob heimlich unter der Dusche, schrecklich schön im Auto oder lautstark im Stadion mit seinem Team, es verbindet uns Menschen und ist ein Grundbedürfnis, weil es in uns allen steckt. Man merkt dies erst, wenn man einmal mitgesungen hat!

In Berlin starten wir im Dezember mit den ersten Chor Events, immer Montags (5.12., 12.12., 19.12.16). Vorab werden wir mit unseren Walking Acts – ein mobiler Chor mit Marching Band und jede Menge Stimmen – die Hauptstadt flashen. Wann genau wo entnehmt bitte unserer Website oder über unsere Facebook-Seite https://www.facebook.com/berlinsingt/?ref=aymt_homepage_panel

Dame

Straßenmusikanten Tour 2016
Di 13 Dez 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die Erfolgsgeschichte vom Salzburger Rapper Dame ist eine, die beeindruckender kaum sein könnte: Vom YouTube-Star etablierte sich der Sänger zum angesehenen Musiker der Szene, der mit seinen Alben stetig die Charts unsicher machte und mit seinem letzten Longplayer „Lebendig begraben“ sogar den Sonnenplatz in den österreichischen Album-Charts erobern konnte.
Und auch in der Rap/HipHop-Hochburg Deutschland knackte Dame mühelos die Top Ten. Die Tour „Einer von euch“ war ebenso ein voller Erfolg: Über 10.000 Fans pilgerten zu den Shows jenes Mannes, der am Anfang seiner Karriere mit „Pave Low“ den Zocker-Song schlechthin komponierte – bislang wurde der Track auf dem weltführenden Video-Kanal über 24 Millionen Mal angeklickt – Tendenz weiter steigend. Dass nicht nur die „Call of Duty“-Gilde den Salzburger liebt, zeigen die phänomenalen Klicks der anderen Dame-Videos, die allesamt die Millionen-Grenze übersteigen. Auch die Zahl der Abonnenten kann sich mit über 440.000 sehen lassen. Diese atemberaubende Entwicklung führt bei manchen Künstlern leider öfters dazu, dass sie sich im Erfolg sonnen und den Bezug zur Realität mehr und mehr verlieren, bis sie dann in den meisten Fällen hart fallen und plötzlich mit den unangenehmen Tatsachen des Musikerschicksals konfrontiert werden. Dieser Umstand wird Dame wohl erspart bleiben, denn wenn man eines bei seinen Songs immer spürt, dann eine gewisse Demut vor seinem alles andere als selbstverständlichen Erfolg. Und dies ist auf dem brandneuen Album „Straßenmusikant“ nicht nur ständig präsent, auch in dem autobiografischen Titelstück blickt der jetzt in den Charts präsente Sänger auf seine Laufbahn zurück, die er als klassischer Gassenmusiker begann und die ihn mittlerweile in luxuriöse Tour-Busse geführt hat. Die 18 neuen Tracks zeigen aber auch einen gereiften Wortakrobaten, der mit seiner markanten Stimme voll zu überzeugen weiß und damit auch genreübergreifend überall punkten kann. Speziell dann, wenn der Mozartstädter die HipHop-Pfade ein wenig verlässt und mit eingängigen Melodien samt aussagekräftigen Texten überrascht: Songs wie „Endlich zurück“, „Nachts um zehn“ oder „Hilfe“ werden auch jene Leute berühren, die mit Rap-Musik nichts oder nur wenig am Cap haben, denn hier werden Alltagsthematiken aufgegriffen, die so gut wie jeden treffen. Und wenn man das Intro zu „Shopoholik“ hört, dann ist die musikalische Weiterentwicklung von Dame zum klassischen Frontmann einer Rockband eine fast logische, denn für einen Musiker solchen Kalibers ist die Genreschublade „HipHop/Rap“ schon längst mehr als nur beengend. Hier hat einer das Mikro fest in der Hand, der keinerlei Berührungsängste mit anderen Musikrichtungen kennt und dies auch auf „Straßenmusikant“ beeindruckend untermauert. Auch Dame hat anfangs in Gassen und Straßen mit einer Akustikgitarre „bewaffnet“ sein Taschengeld mit ein paar Cents aufgefettet und dabei die klassische Schule eines Künstlers durchgemacht.
Dies hat ihn nicht nur geprägt, sondern auch zu dem gemacht, was er heute ist:
Einer der im Moment erfolgreichsten Musiker des Landes, der aber nie den Boden unter den Füßen verliert und der es als nicht selbstverständlich ansieht, dass er nun tatsächlich auf den Bühnen der großen Locations im In- und Ausland steht und vor einer großen Fanbase seine Songs darbietet.
Und dieses Geschenk weiß Dame zu jeder Sekunde während seiner Performances sehr zu schätzen und das spüren seine Anhänger.
Wenn man also unbedingtnach einer „Dame-Erfolgsformel“ suchen will, dann ist es genau diese.
Im November und Dezember 2016 geht der Salzburger auf große „Straßenmusikanten“ Tour, um sein neuestes Werk bei insgesamt 22 Konzerten in Österreich, Deutschland, Luxemburg und derMSchweiz erstmals live zu präsentieren!

Talib Kweli

Live in Berlin 2016 Präsentiert von: Laut.de, Dressed Like Machines & Tape.tv
Mi 14 Dez 20:00 VERLEGT / RELOCATED

Verlegt / Relocated: Frannz Club

Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Das Traumpaar des Hip Hop war gefunden, anno 1995, als Talib Kweli Greene auf DJ Hi-Tek trifft. Zumindest aus Sicht der Native Tongue, jene Bewegung, die den Gegenpol zum dominierenden Gangster-Sound aus der Feder von Snoop Dogg oder Dr. Dre bildet. Gemeinsam sollten die beiden in der klassischen Konstellation eines MCs unterstützt von einem DJ Geschichte schreiben. Zunächst gemeinsam mit Mos Def unter dem Namen Blackstar, später alleine als Reflection Eternal. Spätestens seit der Jahrhundertwende sind weder Kweli noch Hi-Tek aus der Hip Hop-Hall of Fame wegzudenken. Keine der unzähligen Listen der besten Rapper aller Zeiten kommt ohne den in Brooklyn geborenen Kweli aus. Seit Beginn seiner Karriere steht der gläubige Muslim für sozialkritische Texte, die sich in lyrische und poetische Tiefen verirren – eine Folge seiner Erziehung.

Denn Kweli stammt weder aus den Problemvierteln US-amerikanischer Städte, noch geht er damit hausieren, es wäre so. Vielmehr wird er 1975 in eine hochgebildete Familie geboren, seine Mutter ist Englischprofessorin, sein Vater arbeitet in der Uni-Verwaltung. Geprägt von afrozentrierten Bands wie De La Soul spielt die schwarze Gemeinde eine große Rolle in seinen Texten – ein Umstand, der ihm bei Kritikern den haltlosen Vorwurf des Rassismus einbringt. Kweli kontert auf seine Weise: „My name is in the middle of equality.“ Tatsächlich bedeutet Talib so viel wie „Schüler“ und Kweli „Wahrheit“. „Schüler der Wahrheit“: Kwelis Karriereweg ist bereits mit der Taufe vorgezeichnet. Schon als Kind beginnt er, seine Gedanken festzuhalten. In der Grundschule schreibt er Theaterstücke, Gedichte und Kurzgeschichten. Mitte der 1980er, der Hip Hop ist gerade auf dem aufsteigenden Ast, widmet er sich rhythmischen Reimen: „Hip Hop war für mich ein Mittel, um zu schreiben und cool zu sein„, strebt er zunächst mehr nach sozialer Anerkennung als nach künstlerischem Erfolg. Als er sich seines Talents Gewahr wird, trifft er einen gewissen Dante Smith im Theaterkurs der High School. Einige Jahre später nimmt er zusammen mit jenem seine erste Langspielplatte auf. Smith hat sich mittlerweile das Pseudonym Mos Def zugelegt.

Blackstar, produziert von Hi-Tek, mutiert zum Welterfolg. Gemeinsam stehen sie an der Spitze der legendären Rawkus-Records, die Künstler wie Pharoahe Monch, Big L oder Company Flow stützen. In der Folge beschreitet Mos Def Solopfade, Kweli und Hi-Tekzaubern mit „Train Of Thought“ einen weiteren Klassiker aus dem Hut, bevor auch sie sich musikalische trennen – zumindest weitgehend, denn Hi-Tek ist auf den meisten der folgenden Solo-Langspieler als Produzent an Bord. Doch Kweli hat mittlerweile so viel Anerkennung innerhalb der Szene, dass er sich die Kollaborationen aussuchen kann. Kanye West, The Roots und Madlib sind nur einige der Namen, mit denen der Rapper arbeitet.

via laut.de

Funny van Dannen

„come on“ tour 2016 / 2017
Do 15 Dez 20:00 Einlass 19:00
Ausverkauft / sold out

Funny van Dannen wurde 1958 als Franz Josef Hagmanns in Tüddern bei Sittard (NL) an der holländischen Grenze geboren. Mit 16 fing er an, Lieder in seiner Muttersprache, einem südholländischen Dialekt (Limburg), zu schreiben und zur Gitarre vorzutragen. 1978 zog er nach Berlin um dort als freier Maler zu leben. Er absolvierte eine Lehre zum Werbegrafiker und spielte in etlichen kurzlebigen Bands („Dilettant de Luxe“, „Die Träumenden Knaben“), war Mitbegründer der „Lassie Singers“ und trat ab 1987 solo mit seinen selbstverfassten Geschichten, Liedern und Gedichten auf. 1991 wurde sein erstes Buch „Spurt ins Glück“ veröffentlicht, dem bis 2015 sieben weitere folgten, zuletzt „An der Grenze zur Realität“. Im Jahre 1995 erschien seine erste CD „Clubsongs“, die seinen Erfolg als Liedermacher begründete. In den folgenden Jahren entwickelten sich Songs wie „Als Willy Brandt Bundeskanzler war“, „Nana Mouskouri”, „Freundinnen” oder „Herzscheisse” zu wahren Evergreens und sind mittlerweile auch einem Publikum bekannt, das weit über seine Stammhörerschaft hinaus reicht. Neben seinen musikalischen Tonträger- Veröffentlichungen und ausgedehnten Tourneen ist Funny van Dannen auch noch als bildender Künstler tätig: Nach einer langen Ausstellungspause (seit 2004) zeigt er im Frühjahr 2016 in der Berliner „Galerie Fischer“ neue Bilder.

Am 29.7.2016 erscheint mit „come on – Live im Lido“ sein 14. Album, das 20 brandneue seiner typischen humorvollen, melancholischen Songs versammelt und im Herbst 2015 in Berlin live aufgenommen wurde. Funny van Dannen präsentiert sich hier einmal mehr in Höchstform. Tolle Melodien und Texte über sämtliche Höhen und Tiefen des Lebens, die einen zum Lachen oder Weinen bringen können, häufig beides zur gleichen Zeit.

Und wie immer sind seiner Themenauswahl auch auf „come on“ wenig Grenzen gesetzt. U.a. erfahren wir endlich das Geheimnis von Fußball: Nämlich „Latente Homosexualität“ („Und auf den Rängen die halbnackten Jungs, die Bengalos, der Qualm und der Rauch. Na klar, das ist kein Darkroom, aber sich nah sein kann man so auch. Nein es gibt keine Studien von keiner einzigen Universität, aber der Gedanke: Das Geheimnis von Fußball ist latente Homosexuailtät…“).

In „Frozen Yogurt“ hören wir Funny van Dannens Sichtweise bezüglich moderner Kindernamen („Frozen Yogurt ist kein Name für ein Kind“), wir lassen uns von der traurigen Geschichte der „Stammzellenforscherin“ berühren („Dein Freund hat dich verlassen, obwohl du schwanger bist, dabei habt ihr euch zum Abschied noch so lange geküsst….aber in der Zeit als Du schwanger wurdest, war er in Afghanistan….“), erschrecken über nächtliche Phantasien in „Der Albtraum“ („…Wolfgang Schäuble verprügelt und vollgequatscht, ihr glaubt gar nicht wie ich mich schäm…“) und lernen im „Bank Song“ etwas über einen möglichen Umgang mit modernen Bausünden („Mir war langweilig und die Bank sah scheisse aus, ich hasse schlechte Architektur und hatte Sprengstoff zu Haus…“).

Für die Freunde seiner Kunst wird das Veröffentlichungsdatum ohnehin ein Festtag sein, aber auch alle, die sonst nichts so viel zum Lachen haben oder ganz allgemein subtile musikalische Erleuchtungen schätzen, sollten sich das Erscheinungsdatum rot im Kalender markieren.

Funny van Dannen

„come on“ tour 2016 / 2017
Fr 16 Dez 20:00 Einlass 19:00
Ausverkauft / sold out

Funny van Dannen wurde 1958 als Franz Josef Hagmanns in Tüddern bei Sittard (NL) an der holländischen Grenze geboren. Mit 16 fing er an, Lieder in seiner Muttersprache, einem südholländischen Dialekt (Limburg), zu schreiben und zur Gitarre vorzutragen. 1978 zog er nach Berlin um dort als freier Maler zu leben. Er absolvierte eine Lehre zum Werbegrafiker und spielte in etlichen kurzlebigen Bands („Dilettant de Luxe“, „Die Träumenden Knaben“), war Mitbegründer der „Lassie Singers“ und trat ab 1987 solo mit seinen selbstverfassten Geschichten, Liedern und Gedichten auf. 1991 wurde sein erstes Buch „Spurt ins Glück“ veröffentlicht, dem bis 2015 sieben weitere folgten, zuletzt „An der Grenze zur Realität“. Im Jahre 1995 erschien seine erste CD „Clubsongs“, die seinen Erfolg als Liedermacher begründete. In den folgenden Jahren entwickelten sich Songs wie „Als Willy Brandt Bundeskanzler war“, „Nana Mouskouri”, „Freundinnen” oder „Herzscheisse” zu wahren Evergreens und sind mittlerweile auch einem Publikum bekannt, das weit über seine Stammhörerschaft hinaus reicht. Neben seinen musikalischen Tonträger- Veröffentlichungen und ausgedehnten Tourneen ist Funny van Dannen auch noch als bildender Künstler tätig: Nach einer langen Ausstellungspause (seit 2004) zeigt er im Frühjahr 2016 in der Berliner „Galerie Fischer“ neue Bilder.

Am 29.7.2016 erscheint mit „come on – Live im Lido“ sein 14. Album, das 20 brandneue seiner typischen humorvollen, melancholischen Songs versammelt und im Herbst 2015 in Berlin live aufgenommen wurde. Funny van Dannen präsentiert sich hier einmal mehr in Höchstform. Tolle Melodien und Texte über sämtliche Höhen und Tiefen des Lebens, die einen zum Lachen oder Weinen bringen können, häufig beides zur gleichen Zeit.

Und wie immer sind seiner Themenauswahl auch auf „come on“ wenig Grenzen gesetzt. U.a. erfahren wir endlich das Geheimnis von Fußball: Nämlich „Latente Homosexualität“ („Und auf den Rängen die halbnackten Jungs, die Bengalos, der Qualm und der Rauch. Na klar, das ist kein Darkroom, aber sich nah sein kann man so auch. Nein es gibt keine Studien von keiner einzigen Universität, aber der Gedanke: Das Geheimnis von Fußball ist latente Homosexuailtät…“).

In „Frozen Yogurt“ hören wir Funny van Dannens Sichtweise bezüglich moderner Kindernamen („Frozen Yogurt ist kein Name für ein Kind“), wir lassen uns von der traurigen Geschichte der „Stammzellenforscherin“ berühren („Dein Freund hat dich verlassen, obwohl du schwanger bist, dabei habt ihr euch zum Abschied noch so lange geküsst….aber in der Zeit als Du schwanger wurdest, war er in Afghanistan….“), erschrecken über nächtliche Phantasien in „Der Albtraum“ („…Wolfgang Schäuble verprügelt und vollgequatscht, ihr glaubt gar nicht wie ich mich schäm…“) und lernen im „Bank Song“ etwas über einen möglichen Umgang mit modernen Bausünden („Mir war langweilig und die Bank sah scheisse aus, ich hasse schlechte Architektur und hatte Sprengstoff zu Haus…“).

Für die Freunde seiner Kunst wird das Veröffentlichungsdatum ohnehin ein Festtag sein, aber auch alle, die sonst nichts so viel zum Lachen haben oder ganz allgemein subtile musikalische Erleuchtungen schätzen, sollten sich das Erscheinungsdatum rot im Kalender markieren.

Isolation Berlin

Und aus den Wolken tropft die Zeit - Tour + Der Ringer
Sa 17 Dez 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die Trostlosigkeit hat uns zusammengeführt, wir sind versunken in der Isolation Berlin.
Vier gebrochene Herzen, die die Wogen der Großstadt wie Abfallprodukte der Spaßgesellschaft in die rauchigsten Bars der Stadt geschwemmt hat.
Wo wir das Fassbier gierig wie halb verhungerte Waisenkinder aufsogen als sei es Muttermilch. Und mit trüben Augen den blauen Rauchwolken hinterher sahen, die wir ausspiehen wie alte verwundete Drachen, denen die Flügel zu schwer geworden sind.
Dort trafen wir uns. Vereint durch unsere Hoffnungslosigkeit, durch die Trauer in unseren Augen, durch die Kälte in unseren Herzen.
Während wir uns einhüllten in Rauchschwaden und unsere gequälten Seelen mit dem Dämon Alkohol endgültig zu morden versuchten, flog uns so manches düstere Lied zu, wie böse Träume in schwarz umwölkter Nacht.
Und indem wir sie mit bebender Brust aus unseren gramverzerrten Totenmasken wieder entließen, löste sich der ein oder andere quälende, alteingebrannte Schmerz aus unseren vernarbten Herzen, um kreischend noch kurz um den mühsam rudernden Deckenventilator zu kreisen und dann mit einem gellenden Schrei durch die morschen Kneipendielen geradezu in die Hölle zu fahren.
Jedes Lied war ein Mord und eine Auferstehung.
Wir sind dutzende Male verbrannt, um im Morgengrauen wieder wie der Phönix aus der Asche unserer Existenz zu steigen.
Nehmt sie hin diese Lieder! Als Teil unserer selbst. Wir haben sie uns aus unseren gequälten Herzen geschnitten, um sie der Welt zu schenken!
Um durch sie so mancher gepeinigten Seele einen Teil ihres Schmerzes zu nehmen, ihre Wunden zu heilen und die Isolation ein Stück weit erträglicher zu machen.

Bands in Love

Dass sich zwei Bands ineinander verlieben, ist ein äußerst seltener Fall im Popgeschäft. Bands sind in der Regel erbarmungslose Konkurrenten.
Ja, wer ist die heißeste Katze der Stadt? Wer hat die coolsten Styles? Wer liefert den heißesten Scheiß? Garantiert nicht die Anderen!

Im Falle von Isolation Berlin und Der Ringer muss es aber tatsächlich „Boom!“ gemacht haben auf ihrer gemeinsamen Tournee im letzten Frühling.
„Wir lieben diese Band!“ sagen seither beide über die jeweils andere Gruppe. Tausend Tränen sollen geflossen sein am letzten gemeinsamen Tourtag.

Dass ihr gemeinsames Zeugnis homoerotischer Popogamie ausgerechnet „Ich gehör nur mir allein“ heißt, ist natürlich die pure Lust an sexueller Ironie in Zeiten von regsamer Digitalität und Post-Porn.
Aber klar, aus der Unnahbarkeit des eigenen Körpers schöpft der Popkünstler nur allzu gerne seinen Mythos. Du darfst mich konsumieren, aber Du wirst mich niemals besitzen. Ja, like mich am Arsch!

Dass Jannik Schneider von Der Ringer und Tobias Bamborschke im Song „Ich bin so unendlich schön“ um die ungeteilte Aufmerksamkeit im Duett batteln, ist hier genauso selbstverständlich und meta wie der der Cloud-Rap-beeinflusste Indierock in „Total Recall“. Auf der B-Seite gehen die Pferde dann gleich völlig mit beiden Bands durch, wenn sie durch den Ambient-Drone der „M10″-Tram schließlich im heidnischen Pfeffirausch im Pubrock von „My Friends Don’t Like Me“ landen.

Am Morgen danach der Kater. Ein Blick in den Spiegel. Total Recall.

Schon wieder unendlich schön.

PS: Der Ringer veröffentlichen am 30.01.2017 ihr Debüt-Album bei Staatsakt. Isolation Berlin ziehen sich nach den Konzert Dates im Dezember zurück um ihr zweites Album aufzunehmen.

 

 

 

Robert Metcalf – Vier Kerzen

präsentiert vom Milchsalon Lieder zur Advent- und Winterzeit für Kinder ab 4 Jahren
So 18 Dez 15:00 Einlass 14:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Soundcloud Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Zwischen besinnlich und bewegt sind die Lieder, die Nikolaus und Väterchen Frost zum Leben erwecken, vom alten Brauch der vier Adventskerzen erzählen oder die Vorfreude auf den Winter besingen. Skurril wird es auch, wenn Robert berichtet, dass er seinen Adventskalender schon im September aufgemacht hat!
Hier sind Lieder zum leise Mitsingen und laut Mitmachen – und umgekehrt! Und für die kalte Jahreszeit wird winterlich getanzt, geschüttelt und in die Hände gerieben, bis die Durchblutung auf Hochtouren kommt!
Wärmende Lieder für Menschen ab 4 Jahren!

 

mehr Infos unter

www.milchsalon.de

 

Berlin singt!

Mo 19 Dez 19:00 Einlass 18:00

lädt die Besucher ein sofort und ohne jede Vorkenntnisse an einem Abend 5-6 bekannte Songs in einer grossen begeisterten Gruppe, begleitet von einer professionellen Live Band on Stage, mitzusingen. Unverbindlich, unkompliziert, wahlweise einmal in der Woche oder nur einmal im Monat dabei zu sein und trotzdem gleich mitsingen können, ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Chors und macht das Projekt zeitgemäss.

Ein Chorleiter, eine Band, deine Stimme und 500 weitere Stimmen, die zu einem harmonischen Klangkörper verschmelzen. Das ist `Berlin Singt´.

Singen macht glücklich, ob heimlich unter der Dusche, schrecklich schön im Auto oder lautstark im Stadion mit seinem Team, es verbindet uns Menschen und ist ein Grundbedürfnis, weil es in uns allen steckt. Man merkt dies erst, wenn man einmal mitgesungen hat!

In Berlin starten wir im Dezember mit den ersten Chor Events, immer Montags (5.12., 12.12., 19.12.16). Vorab werden wir mit unseren Walking Acts – ein mobiler Chor mit Marching Band und jede Menge Stimmen – die Hauptstadt flashen. Wann genau wo entnehmt bitte unserer Website oder über unsere Facebook-Seite https://www.facebook.com/berlinsingt/?ref=aymt_homepage_panel

Caliban & Suicide Silence

präsentiert von Metal Hammer, FUZE, Star Fm From Hell
Do 22 Dez 19:00 Einlass 18:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

CALIBAN & SUICIDE SILENCE AUF EUROPA-TOUR
TOURPAKET DER METAL-SCHWERGESCHICHTE
24 KONZERTE IN ENGLAND, DEUSCHLAND UND VIELEN WEITEREN
Während sich ein Großteil der Szene mit zunehmenden Erfolg eher eingängigen Melodien hingeben, hat die deutsche Metalcore-Speerspitze Caliban im Frühjahr mit ‚Gravity‘ ihr bis dato härtestes Album auf den Markt gebracht und seitdem bereits bei einigen exklusiven Release-Konzerten und den Sommer über bei gewaltigen Festival-Shows die Bühnen zum Beben gebracht.
Nach einer großen Osteuropa- und Russland-Tour mit fast 30 Konzerten im Herbst kommen Caliban im Winter endlich wieder in die heimischen Hallen und zwar mit niemand Geringeren als den US-Deathcore-Giganten Suicide Silence.
Dass Suicide Silence in neuer Konstellation mit Fronter Eddie Hermida im Moshpit-Olymp weiterhin ganz vorne mitspielen haben die Kalifornier sowohl mit ihrem letzten Album ‚You Can’t Stop Me‘ als auch bei zahlreichen Festivals und Touren unter Beweis gestellt. Für 2016 steht bei Suicide Silence ein weiteres Album in den Startlöchern, im Winter wird also sicher kein Publikum, kein Club und keine Halle von ausgiebigen ‚Crowd-Exzessen‘ verschont bleiben.
Bei 24 Konzerten durch England, Deutschland, Frankreich, Spanien, die Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Belgien und die Niederlande werden die beiden Metal-Schwergewichte im November und Dezember die Clubs und Hallen zum bersten bringen und keinen Stein auf dem anderen lassen.
Tickets für Deutschland sind ab Freitag 12.08.2016 (10:00 Uhr) exklusiv über Eventim erhältlich.

Unter meinem Bett 2

live: Lisa Bassenge, Laing, Locas in Love, Francesco Wilking, Moritz Krämer, Das Bo, Cäthe, Enno Bunger, Albrecht Schrader, Deniz Jaspersen und Bernd Begemann präsentiert von Milchsalon & Koralle Blau
Sa 7 Jan 15:00 Einlass 14:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Soundcloud Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar
UNTER MEINEM BETT 2 

Die Release Show zu „UNTER MEINEM BETT 2“ im MILCHSALON
Neben einer hochkarätig besetzen Backing Band  werden Deutschlands talentierteste MusikerInnen auftreten und ihren UMB-Song – sowie einen für die Großen! – zum Besten geben.

Es sind dabei: Lisa Bassenge, Laing, Locas in Love, Francesco Wilking, Moritz Krämer, Das Bo, Cäthe, Enno Bunger, Albrecht Schrader, Deniz Jaspersen und Bernd Begemann (er moderiert das Ganze zudem).

Allesamt ausgewiesene ExpertInnen für erwachsene Musik! Dennoch war dieser Sampler eine besondere Herausforderung und ein Herzensprojekt. Die so entstandenen Texte – gepaart mit HIP HOP, JAZZ und ELEKTRO, SOUL und POP – beweisen, dass gute Kindermusik die Erwachsenen nicht zwangsläufig nerven muss, und zudem Herz, Hirn und Tanzbeine gleichermaßen ansprechen kann!

Der Milchsalon. Gute Kindermusik. Für Alle!
Weitere Infos unter: www.milchsalon.de

St.Paul & The Broken Bones

+ Pierce Brothers
Di 17 Jan 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar
Paul Janeway klingt wie ein alter Soul-Held, und seine sechs Mitmusiker lassen auf der Bühne alte Zeiten wieder auferstehen. Schon lange hat in unseren Hallen keine Band mehr derart präzise und scharfe Bläsersätze gesetzt, hat keine Rhythmusgruppe so deutlich den Takt vorgegeben und natürlich kein Sänger mehr so sehr den Blues und den Soul gesungen wie bei St. Paul & The Broken Bones. Die Songs des Debütalbums „Half The City“ und die grandiosen Cover-Versionen beispielsweise von Wilson Pickett, Sam Cooke oder Otis Redding machten jede Show der Jungs aus Birmingham, Alabama, zu einer Party – zuletzt hierzulande im Sommer 2015. Jetzt kommt die Truppe mit neuem Album zurück!

Grave Digger

+ Special Guests: Mystic Prophecy & Victorius
Do 19 Jan 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

In den glorreichen 80ern formiert sich die Heavy Metal Szene in Deutschland neu.
Ausser der heimischen Krautrock Szene und den beiden Vorzeigebands Scorpions und Accept hat die deutsche Metal Szene Anfang der 80er Jahre nicht viel zu bieten … doch dann erhebt sich wiePhönix aus der Asche die s.g. „Second Wave of German Heavy Metal“.
Es ist die Geburtsstunde vieler deutscher Bands, deren Namen noch heute die Szene dominieren. Helloween, Rage,Kreator und natürlich auch GRAVE DIGGER !!!

Gegründet im November 1980 begann die junge, damals noch in Gladbeck angesiedelte Bandeine beispiellose Karriere. Das Ruhrgebiet gestaltete sich als der zentrale Schmelztiegel desHeavy-Metal zu dieser Zeit, und diese junge Band entpuppte sich als ein ganz heisses Eisen,welche gleich mit Ihrem ersten Album ein Klassiker für die Ewigkeit produzierte. „Heavy MetalBreakdown“ … Eine Hymne des Metal, Generationen-übergreifend bis heute. Die Band produzierte mit „Witchhunter“ und „War Games“ weitere Klassiker, bevor man mit dem ominösen „Digger“ Projekt für einige Jahre von der Bildfläche verschwand.

Im Jahre 1991 besann sich die Band auf Ihre Stärken und feierte mit der Veröffentlichung des „TheReaper“ Albums ein stürmisches Comeback. Es folgten Klassiker Alben wie „Heart of Darkness“ und die Mittelalter Trilogie „ Tunes of War, Knights of the Cross und Excalibur“. Ende 2000 verliess Uwe Lulis die Band und wurde durch Manni Schmidt (ex Rage) ersetzt. Mit dem Album „The GraveDigger“ veröffentlichte die Band ihr bislang düsterstes Werk, inspiriert durch die klassischen Hard& Metal Alben der 70er Jahre. 2005 feierte die Band ihr 25-jähriges Jubiläum mit einer umjubeltenm Show in Sao Paulo („25 to Live“). 2009 verliess Schmidt die Band und wurde durch Axel „Ironfinger“ Ritt ersetzt.

Mit Axel Ritt kehrte die Band zu ihren klassischen Wurzeln zurück. Der legitime Nachfolger von „Tunes of War“ hört auf den Namen „The Clans will rise again“ und markiert den Beginn einer 2-jährigen Tour unter dem Banner der schottischen Highlands, welche mit dem umjubelten Konzert zum 30-jährigen Jubiläum und der dazu gehörigen DVD „The Clans Are Still Marching“ endet.

Mit „Clash of the Gods“ wurde 2012 erst einmal das letzte Konzept Album veröffentlicht. Nach ausgiebigem Touren um die ganze Welt beginnt die Band 2013 mit dem Songwriting zum neuen Album. Heavy und frisch soll es werden, zeigen wofür die Band steht und warum die Bandin der Metal Szene immer noch eine Vorreiterrolle geniesst, wenn es darum geht, guten teutonischen Stahl zu produzieren. „Return of the Reaper“, so lautet der Titel des neuen Albums, produziert in den Principal Studios von Chris Boltendahl, Axel Ritt und Jörg Umbreit. Mit Songs wie „Hell Funeral, Wargod, Tattoed Rider oder Season of the Witch“ manifestieren die Herren Chris Boltendahl, Jens Becker, Stefan Arnold, Axel Ritt und HP Katzenburg erneut, warum sie nach 34 Jahren immer noch zur Speerspitze des teutonischen Metal gehören.

RETURN OF THE REAPER … dynamisch, kraftvoll, schnörkellos und einzigartig. Das sind dieTrademarks einer Band, welche nie aufgehört an sich selbst zu glauben, seit über drei Dekadenihren einzigartigen Weg geht, alle Höhen und Tiefen erlebt hat und mit RETURN OF THE REAPER einen absoluten Klassiker im Bereich des klassischen Metal veröffentlicht !!!!„ THE REAPER IS BACK, WITH ANGELS OF BLACK; HELL BELLS, HELL FUNERALTHE REAPER`S NOT DEAD, HE`S DEAD AHEAD, HELL BELLS, HELL FUNERAL“ dem ist nicht hinzu zufügen … !

Lee Fields & The Expressions

Di 24 Jan 20:00 Einlass 19:00

Die Soul-Legende Lee Fields hat sich zusammen mit seinen Expressions wieder ins Studio zurückgezogen, um an neuen Stücken und einem neuen Album zu arbeiten, das Ende des Jahres erscheinen soll. In einer Zeit, in der immer mehr junge Künstler versuchen, den ursprünglichen Soulsound der 1960ern nachzuahmen, ist Lee Fields noch immer eine Klasse für sich. Seine Authentizität sucht auch weiterhin ihresgleichen. Kein Wunder, ist Fields doch einer der ganze wenigen verbliebenen alten Soul-Man, die bereits in den 60ern auf der Bühne standen und damals, in New York, wortwörtlich mit Geld beworfen wurden, wenn sie gut waren. Und Lee Fields war gut, davon zeugt nicht zuletzt sein Nickname Little JB, was natürlich auf den Godfather of Soul, Mr. James Brown, anspielt. Seit Veröffentlichung seiner ersten Single „Bewildered“ im Jahr 1969 hat Fields in den letzten gut 45 Jahren nie aufgehört, Musik zu machen. Da er den größten Teil seines Lebens nonstop auf Tour war, ist es klar, dass Fields vor allem Bühnenkünstler immer alles gegeben hat. Irgendwann in den 80ern verschwand er in der Versenkung wie so viele seiner Kollegen, als durchkalkulierte Dance-Rhythmen und schneller kommerzieller Erfolg wichtiger wurden als der ehrlicher, dramatischer, hingebungsvoller Gesang, schweißnasse Bläsersätze, treibende Rhythmusgruppen und die wahre Seele in der Musik. Das hat sich Gott sei Dank geändert. Wobei er von Rückbesinnung auf gute, alte Zeit gar nichts wissen will: Es gehe nicht darum, etwas zu reproduzieren, was es bereits gebe, er und seine Band wollen erneuern, aus dem Kern dessen schöpfen, was den Soul, die Musik heute noch ausmache. Das wird auch auf der neuen, noch namenlosen Platte so sein, die ihre lebhafte Spannung aus dem unvergleichlichen Zusammenspiel von Fields’ warmem, rohem Gesang und dem dynamischen, messerscharfen Spiel von The Expressions zieht. Und im Januar kommt Lee Fields auf Deutschland-Tour.
Präsentiert wird die Tour von piranha, kulturnews und ByteFM.

19.01.2017 München – Ampere
23.01.2017 Düsseldorf – zakk
24.01.2017 Berlin – Columbiatheater
25.01.2017 Hamburg – Mojo Club 

Tickets gibt es ab dem 16. September ab 23,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf www.fkpscorpio.com und eventim.de.

Mehr Infos und Musik unter leefieldsandtheexpressions.com/facebook.com/leefieldsandtheexpressionstwitter.com/LeeFields12 und myspace.com/leefields.

Cage The Elephant

Fr 27 Jan 20:00 Einlass 19:00

Mit Cage The Elephant wird im Januar eine der gegenwärtig aufregendsten Live-Bands der aktuellen Rockszene für zwei Shows in Berlin und München nach Deutschland kommen. Die 2006 in Kentucky gegründete Formation hat sich nicht nur mit ihren bisherigen drei Alben international, sondern auch mit einem eklektischen Mix aus Garagen- und Psychedelic-Rock der 60er, Punkrock der 70er und dem Indie und Alternative der 90er in die Herzen der Rockfans gespielt. Insbesondere in England und den USA blickt die Band auf gewaltige Erfolge, beflügelt durch eine Grammy-Nominierung ihres bislang letzten Albums „Melophobia“ in der Kategorie „Best Alternative Record“. Die Band, die bereits mit Größen wie den Foo Fighters, Muse, The Black Keys und Queens of the Stone Age um die Welt tourte, begann das Jahr 2016 direkt mit der Veröffentlichung ihres vierten Studioalbums „Tell Me I’m Pretty“. Seither touren sie ohne Unterlass um die Welt und werden nach ihrer aufregenden Hamburg-Show im August für zwei weitere Konzerte im Januar 2017 in Berlin und München bei uns Station machen.

Drei der vier festen Mitglieder von Cage The Elephant kennen sich bereits seit Schultagen. Die Brüder Matthew (Gesang, Gitarre) und Brad Shultz (Gitarre, Keyboard) sowie der Drummer Jared Champion besuchten das gleiche College in ihrer Heimat Kentucky. Nach einigen Erfahrungen in anderen Bands gründeten sie zusammen mit dem Bassisten Daniel Tichenor die Band Cage The Elephant, um ihrer Begeisterung für die Historie kraftvoller Rock-Livemusik Ausdruck zu verleihen. Kurz darauf stieß noch Gitarrist und Keyboarder Lincoln Parish hinzu. In dieser Formation suchte man nach einem eigenen Sound, der locker durch die Jahrzehnte surft, sich beim Psychedelic-, Garage-, Blues- und Punkrock ebenso bedient wie bei modernerem Indie und Alternative.

Nachdem sie sich zunächst in der lokalen Szene Kentuckys einen Namen erspielt hatten, wurden sie auf das renommierte South-by-Southwest-Festival in Austin/Texas eingeladen und dort zur Band der Stunde: Die gesamte Stadt diskutierte über diese brachial intensive, neue Live-Formation. Insbesondere englische Vertreter der Musikbranche begeisterten sich für ihren Sound, und so zog die Band 2007 geschlossen nach London. Dort entstand im gleichen Jahr ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das unmittelbar in die Top 40 der UK-Albumcharts stieg und mit „Ain’t No Rest For The Wicked“ und „In One Ear“ gleich zwei Hitsingles aufwies. In ihrer Heimat USA erschien das Album erst ein Jahr später, konnte sich dann aber fast eineinhalb Jahre am Stück in den US-Billboard Charts platzieren. Der Anfang für eine große Karriere war gemacht.

Mit dem zweiten, 2011 veröffentlichten Album „Thank You, Happy Birthday“ konsolidierte sich ihr internationaler Erfolg. In England knackte das Werk die Top 30 der Charts, in den USA stieg es sogar bis auf Platz 2 der Billboard-Albumcharts und ermöglichte ihnen mehrere ausgedehnte Tourneen. Wie unglaublich gut diese Band live agiert, hatte man bereits zuvor nachhören können auf dem 2010 veröffentlichten Live-Album „Live at Grimey’s“. Während der Produktion zum dritten Album „Melophobia“, das erneut große kommerzielle Erfolge aufwies und unter anderem mit einer Grammy-Nominierung bedacht wurde, stieg Lincoln Parish aus der Band aus.

Ihr neues, am 9. Januar erschienenes Album „Tell Me I’m Pretty“ ist das erste, das die Band in Quartett-Besetzung einspielte. Man habe sich darum bemüht gemeinsam mit dem Produzenten Dan Auerbach (The Black Keys, Lana del Rey) so nah wie möglich an ihren Bühnensound zu kommen. Ein Großteil des Albums besteht daher aus live eingespielten „First Takes“, also den jeweils ersten aufgenommenen Versionen eines Songs, um die rohe Energie der Formation auch auf Band zu bekommen. Dieser Mut zahlt sich aus, wie die Platte unmissverständlich offenbart: Sie ist ein souveränes, intensives Werk geworden, das Hörer jedweder Couleur in den Bann ziehen wird.

 

The Naked and Famous

Di 31 Jan 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

The Naked and Famous: Neuseelands Indiepop-Ereignis
Drittes Album „Simple Forms” erscheint am 14. Oktober

The Naked and Famous aus Auckland gelang mit ihrem Debütalbum „Passive Me, Aggressive You“ in ihrer Heimat gleich der Durchbruch. Es schoss – wie auch die erste Singleauskopplung „Young Blood“ – auf Platz 1 der neuseeländischen Charts. Der mitreißende Song zwischen Indie-Pop und Electronic-Sounds erhielt zudem den renommierten APRA Silver Scroll-Preis. Und auch mit ihrem zweiten Werk „In Rolling Waves“, das die Band in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles aufnahm, konnte sie internationale Charts-Notierungen erreichen, das Album stieg in bald jedem bedeutenden Musikmarkt in die Hitlisten. Nun steht am 14. Oktober mit „Simple Forms“ der dritte Streich an, die Vorab-Single „Higher“ stieg gleich wieder auf Platz 2 der neuseeländischen Heatseekers Charts. Zwischen dem 30. Januar und dem 7. Februar kommt das bezaubernde Quintett sodann für drei Shows in Hamburg, Berlin und Köln nach Deutschland.

Es ist ihre Mischung aus traditionsverbundenem Indiepop, modernen elektronischen Klängen und ihre stilistische Vielseitigkeit, die aus The Naked and Famous eine der aufregendsten Bands Neuseelands formt. Sie haben nicht nur einen Trend erkannt, sondern setzen selbst neue Mode-Signale. Von ihren asymmetrischen Frisuren über ihre coole Kleidung bis zu ihrer hitzigen Bühnenpräsenz bieten The Naked and Famous „die Verdichtung und Kernschmelze all dessen, was Künstler wie Passion Pit oder MGMT im vergangenen Jahr angestoßen haben“. Mit diesen Worten urteilte der britische ‚The Guardian’ über die junge Combo.

Begonnen haben The Naked and Famous als Duo mit den Sängern und Songwritern Thom Powers und Alisa Xayalith, die sich 2008 an einer Musikschule ihrer Heimatstadt kennenlernten. Kurz darauf stießen die drei Live-Musiker David Beadle, Aaron Shortund Jesse Wood hinzu. Noch im gleichen Jahr erschienen die beiden selbstproduzierten EPs „This Machine“ und „No Light“, die zahlreiche Plattenfirmen auf den Plan riefen. So hielten The Naked and Famous kein Jahr nach Gründung ihren ersten Plattenvertrag in Händen.

Seitdem gibt es für die geschmackssichere Formation, die sich beim Industrial-Sound von Nine Inch Nails und der verzerrten Elektronik der Chemical Brothers ebenso bedient wie bei den beruhigend-sphärischen Klängen von Künstlern wie Massive Attack oder Tricky, kein Halten mehr. Noch bevor ihr Debüt „Passive Me, Aggressive You“ erschien, wurden viele ihrer Songs für Werbekampagnen und TV-Serien lizenziert. Mit der Auskopplung von „Young Blood“ gelang ihnen über Nacht der große Durchbruch. The Naked and Famous sind die ersten neuseeländischen Musiker seit 13 Jahren, die mit der ersten Single auf Anhieb die Spitzenposition der Charts stürmten.

Ihre ersten Stippvisiten in Europa bewiesen, dass ihr eklektischer Sound zwischen Indie-Tradition und zeitgemäßer Elektronik mehr als nur ein lokales Phänomen ist. Die BBC urteilte, dass „ihr außerordentlich druckvoller Sound unter Garantie seinen Platz in den Herzen von Horden britischer Indie-Fans finden wird“ – und wählte The Naked and Famous auf die bedeutende Newcomer-Liste ‚Sound of 2011’. Ihre ersten Konzerte auf deutschen Bühnen im Jahr 2011 gerieten ebenso zum Siegeszug wie das Debütalbum, das auch in Europa zum Hit avancierte.

Gleiches galt für das zweite, 2013 veröffentlichte Werk „In Rolling Waves“, das überall in die Charts schoss und doch auch eine Weiterentwicklung in sich trug: Den fröhlichen und hitzigen Songs hört man ihre neue Wahlheimat Los Angeles unmittelbar an. Eine Energie, die sich auch auf ihre Konzerte übertrug, wie etwa auch der Konzertfilm einer Show aus San Francisco beweist, der auf ihrer Homepage www.thenakedandfamous.com zum kostenlosen Download bereitsteht.

Ray Collins´Hot-Club

+ DJs: Reb Mokum u.a.
Sa 4 Feb 21:00 Einlass 20:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Seit 2000 ist die zehnköpfige Band Ray Collins´ HOT-CLUB aus der internationalen Swing und Rock´n´Roll Szene nicht mehr weg zu denken. Mit ihrem sehr eigenen Mix aus Swing und frühem Rhythm and Blues hat die Band bereits sieben Alben veröffentlicht, ist in 3 Kinofilmen aufgetreten und hat in mehr als 30 Ländern gespielt. Ihr Erkennungszeichen sind die meist ziemlich wilden Konzerte. Aber letztlich sind es die eigenen Songs, die die Zuschauerzahlen ständig wachsen ließen.

Mit Liedern wie Barefoot, Out Of My Mind oder Little House hat die Band quasi ihre eigenen Klassiker geschaffen.

Auf dem letzten Album Cutting Out machte der HOT-CLUB einen stilsicheren Ausflug in einen filmischen Big Band Sound. Mit 40 Musikern inclusive Streichern und Chor kann man von wahrem Breitband-Swing reden. Jetzt ist die Band wieder in in der Stammbesetzung unterwegs und bereit sämtliche Tanzbeine zum Schwingen zu bringen

 

 

Jack Savoretti + Gizmo Varillas

präsentiert von Ampya, The Pick, guitar acoustic, Kulturnews Sleep No More – Tour 2017
Di 7 Feb 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

JACK SAVORETTI veröffentlicht am 28. Oktober sein brandneues Album „Sleep No More“ in Zusammenarbeit mit BMG. Nach dem Top 10 Album „Written in Scars“, bietet „Sleep No More“ 12 Songs, die JACK SAVORETTI zu einem der größten Künstler des Vereinigten Königreichs machen könnten.

Auf diesem Karriere-definierendem Album hat JACK SAVORETTI seine wahre Stimme gefunden, als Sänger sowie als Songwriter. Die erste Singleauskopplung „When We Were Lovers“ punktet mit viel Gefühl und einem fesselnden Rhythmus. SAVORETTI beschreibt das Album als einen „Liebesbrief an meine Frau“ und erklärt den Titel des Albums damit, dass „der ganze Sinn dieses Albums ist, dass es über die Dinge geht, die uns nachts wach halten“.

Seine ansteckende Rastlosigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Jeder Song ist ein gewaltiges Schaufenster für seine außergewöhnliche Stimme: Von der ehrlichen Wärme in „I’m Yours“ über das hymnische „We Are Bound“, bis hin zur reinen Freude in „Any Other Way“, werden alle Songs angetrieben von süchtig machenden Refrains mit Ohrwurmpotenzial.

Für dieses Album hat JACK SAVORETTI  mit einer Reihe von Produzenten zusammengearbeitet, wie z.B. mit Mark Ralph (Years and Years/Take That), Sam Dixon (Adele), Matty Benbrook (Paolo Nutini), Cam Blackwood (George Ezra) und Steve Robson (James Bay, John Newman und James Morrison).

Diesen November ist JACK SAVORETTI mit seiner Band für zehn Termine auf Tournee durch die UK und wird Anfang kommenden Jahres auch Europa bereisen. Im Rahmen dieser Europatournee spielt er sechs Termine in Deutschland und präsentiert dabei seinen deutschen Fans erstmalig sein neues Album.

Teenage Fanclub

Mi 8 Feb 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Beinahe sechs Jahre haben sie uns warten lassen – nun ist „Here“ erschienen, das zehnte Studioalbum von Teenage Fanclub. Ein mühelos grandioses Album einer Band ist es geworden, die von dem überzeugt ist, was sie macht und dabei auch noch Spaß hat. Mittlerweile kann sie auf fast drei Jahrzehnte beispielloses Songwriting und ein beinahe telepathisches musikalisches Verständnis untereinander zurückblicken.

„Here“ ist ein Album, dass Reife und Erfahrung annimmt und sich bewahrt. Wie man es von ihm gewohnt ist, zeigt der Fanclub bei der Auswahl der Songs, wie Demokratie funktioniert: von den zwölf Titeln auf „Here“ sind je drei von Blake, Love und McGingley zu finden. Vor allem ist „Here“ aber eine Sammlung von zwölf Songs, die von den einzig wichtigen Dingen handeln: Leben und Liebe.

The Boy With Tape On His Face

Do 9 Feb 20:00 Einlass 19:00
Örtlicher Veranstalter Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die neue Stand-Up Comedy Sensation kommt im Februar 2017 erstmals nach Deutschland auf Tournee.

 Tape Face ist neu, ist anders, ist sensationell, ist einzigartig. Stand-Up Comedy vom allerfeinsten ohne ein einziges gesprochenes Wort. Wie soll das gehen? Es geht!

Die britische Presse überschlägt sich vor Begeisterung, die Juroren von America’s Got Talent haben Tränen gelacht und Heidi Klum outet sich als sein größter Fan. Was ist da passiert?

Tape Face, alias Sam Wills stammt aus Neuseeland und beginnt als „The Boy With Tape On His Face“ 2008 seinen fulminanten Siegeszug erst Down-Under, dann in England und jetzt in den USA als Finalist von „America’s Got Talent“.

Tape Face spricht auf der Bühne kein einziges Wort, denn sein Mund bleibt unter Klebeband verschlossen. Seine Show kommt daher wie ein moderner Stummfilm voller Mimik, Magie und Motorik – Gags ohne Worte, Akrobatik, Verkleidung – Charlie Chaplin trifft auf Mr. Bean – man muss es gesehen haben, um es zu glauben:

https://www.youtube.com/watch?v=O70Ww9vzjvg

https://www.youtube.com/watch?v=JVGYtM7qPFI

Tape Face ist der neue funkelnde Stern am Comedy-Himmel. Mit simplen Utensilien aus seiner Umhängetasche verzaubert er sein Publikum. Seine Show ist voller musikalischer Überraschungen und ungeahnten Wendungen. Das darf man sich nicht entgehen lassen!

Tape Face – A Star Is Born  – im Februar 2017 auch in Deutschland

Tickets ab Montag 5. September 2016 unter www.pa-co.eu, www.adticket.de, sowie telefonisch unter 01806 050400 (Verbindungspreise: 0,20 €/Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus dem deutschen Mobilfunknetz), sowie ab 08.09.2016 an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

The Dillinger Escape Plan

Dissociation
Fr 10 Feb

Greg Puciato – vocals  *  Ben Weinman – lead guitar  *  Liam Wilson – bass  *  Billy Rymer – drums  *  Kevin Antreassian – guitar

THE DILLINGER ESCAPE PLAN has been a juggernaut since their inception in 1997.  With their appeal to music lovers of many varieties and tastes, their unparalleled live performances, their awards and accolades and their ultra-loyal legion of fans, they have made an indelible mark on the world of rock music.

The band has put out five studio albums, four EPs that included a #1 on Billboard Heatseekers chart and a #4 on Billboard Indie charts. They have been winners of The Golden Gods’ Best Underground Band, Kerrang!’s Inspiration Award and Relentless Award as well as a VH1 Most Influential Guitarist award. Their most recent configuration includes original member, guitarist and label-head Ben Weinman; long time lead vocalist Greg Puciato; long time bassist Liam Wilson; drummer Billy Rymer and brand new guitarist, Kevin Antreassian.  Antreassian entered the fold when James Love exited.  He had been a guitar student of Weinman’s and his fate was put in Rymer’s hands “I told him he would have to try out like everyone else and Billy was going to be the judge. Not me. I figured I put Billy through so much hell when he was trying out that he would run Kevin through the ringer. The rest is history.”

Their sound is unlike that of any other band, but that has been the inspiration for many that have followed. The New York Times described it best when they said, “If you really want to know these songs — metal through the jazz-rock filter of Allan Holdsworth and Mahavishnu Orchestra — you have to listen repeatedly and concentrate. Increasingly it’s a composer’s music…a haywire, acrobatic combustion that occurs in almost every song.”

THE DILLINGER ESCAPE PLAN have announced their sixth Full-Length album, DISSOCIATION, is likely to be their last and is due out on October 14, 2016 on their PARTY SMASHER INC label.  This is as good a cause for introspection as any…

Could this be the end?  Is the band disconnecting for good?  Does ending even make sense at this moment in time?  “Every Dillinger record always seems like the last – it always seems like there is no more in me,” says Weinman.  Puciato adds perspective “I don’t look at this as an end,” he says. “It’s just part of the whole. The whole for me. The whole for the band. The whole for it’s members individually. The whole for the listeners, of which we are only a part of their listening choices.”

If this is, in fact, the end, an appropriate epitaph is in order.  Puciato would want the world to know “That we were free and did what we wanted with pretty much zero regard for rules or expectations or our own past or future. The balance of fucks in our account has never once been above zero.”  Weinman adds “There is no epitaph for art. Great art will live forever long after the creators have left the earth. I can only hope that somewhere 1000 years from now a Dillinger song is heard somewhere in space.”

“For the first time writing this record didn’t calm me – it made me anxious,” says Weinman.  “Writing Dillinger records used to calm me, it used to actually focus me.  It was like meditation – my crazy brain that is always going a million miles an hour would actually focus.  This time it was creating anxiety that I felt physically.  So I was really scared that I might not be able to produce.  Listening back to these songs I got feedback from people saying they are crazier and more schizophrenic than anything we have done since Calculating Infinity. Greg was almost like ‘I don’t know how I can sing on this.’”

Puciato explains the band’s writing process as the resolution of a complex puzzle.  “Ben (Weinman) dumps a box of puzzle pieces in front of me, pieces that could be formed together in a lot of different ways, and then doesn’t tell me what the puzzle is supposed to look like, and then my job is to put those pieces together and make a picture that means something to me,” he explains.  Weinman provides a foundation upon which Puciato builds.  As is the band’s trademark – not everything always  ‘matches up’ – that has become part of the beauty of their work.  “What you end up with is different than what either of you would have planned,” explains Puciato. “That to me is as exciting as deliberate cohesiveness. They both have their joys. If you say “oh let’s make a part that sounds or feels like this”, and then you nail that, that’s a great feeling. But the parts that one person meant to be one way, and the other kinda envisioned going another way, the middle ground you create, those are where you grow.”

A Dillinger record is never easily made.  “The moments of bliss are when Billy & I get a full demo and listen back.  The process is always so difficult and stressful, but the payback is always worth it when we listen back,” says Weinman. “And then, when it gets passed off to Greg we hear a whole new side of it.  But the songs don’t really glue together until Liam puts his touch on them. His bass playing has become more a part of the band’s sound and personality with every record and I really feel that his work on this new album is by far his most ambitious to date.” Rymer adds “We really shed our skin with this one, both in the creative and recording process. There was a lot each of us were moving through in our personal lives that simultaneously affected the music as well as the time it took to make it. Now that it’s all said and done, I think we’re all happy with the results and relieved to never have to make this record again.”

“The work I did on the record was done before I made the decision to end things. I felt adamant that it was time to close the door for now. Lyrics were created after Greg and I had that conversation confirming it,” Weinman reveals.  Thereafter the album had more hands on it than any other THE DILLINGER ESCAPE PLAN record ever made.  “We tracked drums at a studio on Long Island called Vudu Studio. All guitars and Bass were recorded at Party Smasher Studio in NJ with producer, Steve Evetts. Half the vocals were recorded at Steve’s studio in Long Beach and the others with Producer Josh Wilbur at his home studio. Then of course additional guitars and sound design was done in my own personal studio dungeon,” jokes Weinman. “The album was then mixed by Kurt Ballou at Godcity in Boston.”

Of the new material, Wilson says “We’re selling you the gas and seconds later siphoning it back out of your tank when you aren’t looking.  This is the record that’s gonna drop a big nuke on all the posers.“  The range that songs like “Symptom of Terminal Illness,” “Low Feels Blvd” and  „Honeysuckle“ traverse challenged the band’s ideas about even having a creative ceiling, and what was possible without losing their authenticity.   “We really achieved some bewildering balances on all these songs,” Wilson adds. “These tracks represent us at our most scathing, most unhinged, most indestructible and simultaneously at our most focused and delicate; our most detached and yet most intimate…Most unexpected and still familiar, Most memorable and still defiantly experimental. We’ve always been a bit of everything and its opposite, and it’s only more fully realized on Dissociation.”

The end is nigh. Should make for some incredibly interesting listening!

 

 

Machs Besser: 25 Jahre DIE STERNE

präsentiert von Intro , ask Helmut und TAZ
Sa 11 Feb 21:00 Einlass 20:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Eines wird hier direkt deutlich, gleich mit den ersten paar Versen: Die Sterne verfügen über einen Duktus, der gleichzeitig eigene Kunstsprache wie Allgemeinplatz ist. Frank Spilkers Stimme ist in diesem Album exklusiver Sterne-Coversongs abwesend, das liegt in der Natur der Sache, seine Sprache jedoch ist es nicht.
Und so scheinen seine Texte jedem der 25 Künstler zu gehören, die sich hier anlässlich des Geburtstags gleicher Ziffer versammelt haben.

Das geht gut zusammen, auch weil die Beteiligten einen eigenen, signifikanten Sound entwickeln, der sich flüssig mit den
Kompositionen von Spilker und Co. verbindet.Arrangements wie Texte könnten auf »Mach’s Besser« allesamt auch aus den Federkleidern der Interpretierenden stammen.
Frank Spilker sagt: „Bei allen Stücken hatte ich das Gefühl, sie seien gleichsam nah und fern der Vorlage.“
Die Songs klingen nicht nach Coverstücken? Ist also etwas schiefgegangen?
Was ist denn überhaupt ein gutes Cover?
Wenn Francoise Cactus von Stereo Total singt „Ich möchte mich in die Ecke verkriechen“, dann sind das ihre Worte, dann gehört ihr das Stück. Dann ruft das nicht den Gedanken auf: Was für ein schönes Sterne-Cover!

Vielmehr: Was für ein schöner Song! Und darum geht es doch, oder? Um die Musik …Was aber sagt das über die Sterne aus?
Dass sie hinter den Coverversionen verschwinden?

Wohl kaum. Sie sind ja immer da. »Mach’s Besser« funktioniert vielmehr so: die interpretierenden Künstlerinnen wissen um die Sterne, die aber ja erst in der Nacht am Firmament sichtbar werden – entwickeln ihre Interpretationen jedoch vielmehr im hellen Tageslicht der Sonne. So zeigen sie die Welt unter den Sternen, in all ihren Facetten, bewegen sich aufmerksam in diese hinein.

Das ist schön, weil sich trotz einer melancholischen Grundfärbung die Weltgewandtheit in der Musik der Sterne aufzeigt. »Mach’s Besser« zeigt auf, dass die Musik der Sterne auch in den Klängen und stimmen anderer Menschen funktioniert – die
Grenzen zwischen Ursprung und Abbildung lösen sich auf.

Frank Spilker, in all seiner sympathischen Bodenständigkeit,mit den Sternen über seinem Kopf, fasst es viel weniger abstrakt: „Wir haben die Sterne ja eh nie alleine gemacht,“ sagt er,„deshalb ist das auch irgendwie ein Geschenk an unser Umfeld.“
Und das (erweiterte) Umfeld war direkt dabei! Die angefragten Künstler*innen, die sich – wollte man denn so bürokratisch werden – in Vorbilder, Weggefährten und Nachkommen der Sterne klassifizieren ließen, sagten allesamt ohne zu zögern zu, suchten sich die Stücke aus dem Sterne-Kosmos selbst aus, die sie interpretieren wollten.

Spilker und Band führten nur die Listen, zogen sich in die Redaktion ihres eigenen OEuvres zurück, hörten sich erst die
finalen Versionen an. Alles andere wäre die „uninteressantere Variante“ gewesen, so Spilker.Da hat er Recht.
Der Ansatz gewährt Band wie Zuhörern nun die Chance, das viertel Jahrhundert an Werk neu zu entdecken: Waren die Platten der in Hamburg angesiedelten Gruppe doch stets bewussten Ansätzen unterworfen, schälen sich diese Konzepte nun in den Coverversionen wieder ab,das Fruchtfleisch wird freigelegt, saftig, frisch und voller Farbe.

Manche Stücke erfahren in dieser Bearbeitung auch gänzlich neue Gesichter, entfalten sich aufgrund veränderter Produktionsbedingungen anders – oder werden ihrer Grundidee gar gerechter.
Wenn etwa die Family*5 als Experten für Northern Soul »In diesem Sinne« spielen, erfrischt das auch die Lesart des Originals. Und es zeigt, wenn Naked Lunch mit »Bis 9 bist du O.K.« zum ersten Mal in ihrer Karriere auf

Deutsch singen, ein anderes Gesicht der beteiligten Künstler. Entgrenzen sich dadurch die Songs ihrer eigenen Zeitlichkeit, deckt sich dieser Effekt mit Spilkers Verhältnis zum eigenen Werk:
„Durch den im Zuge der Zusammenstellung unternommenen Rückblick haben wir auch bemerkt, dass uns alle Sterne-Stücke noch immer gleich nah sind.“

Versöhnung ist also gar nicht nötig, vielmehr geht es um ein Dankeschön an all die Menschen, die die Band nun schon so
lange begleiten. Kein Jubiläum also, eher ein Einblick zum prominenten Datum, mehr ein Feiern von Musik als die eigene Historisierung.

Die im Titel implizierte Aufforderung lässt sich also ganz unterschiedlich lesen, könnte eine schnippische Aufforderung sein: Macht das erstmal besser, was wir in den letzten 25 Jahren erschaffen haben! Oder aber, und so leuchten doch die Sterne, das entspricht ihrem Wesen doch viel deutlicher: Nehmt unser Zeug und macht etwas daraus, das noch besser ist.

Und das ist ein tolles Geschenk, das man sich, den eingeladenen Künstlerinnen und nicht zuletzt den Hörern machen kann, handelt es sich doch letztlich um eine demütige Verneigung vor einer Kunstform, die in Deutschland seit 25 Jahren
auch von den Sternen geprägt wird.

Wobei – und das überspielt sich auch auf die Coverversionen – man immer meint, diese Band komme doch gerade eben erst um die Ecke.

Neben den Coverversionen, die ja eigentlich alle die Zeitlosigkeit der Sterne zelebrieren, findet sich in dem in jeglicher Hinsicht hochwertigen LPBoxset (gestaltet von Yannick Riemer) dann noch etwas, das wohl doch als Relikt bezeichnet
werden kann.

Zwei Demos der Sterne, »Kleine Schritte Stolpern« und »Sturm über der Hallig«, zeigen auf 7-Inch-Vinyl eine frühe Version der Band, ganz im Charme ihrer hanseatischen Jugendlichkeit (1991).
Die Sterne selbst und Erobique, sowie Pollyester auf der Flip,markieren auf einer ebenfalls beiliegenden Disco-12-Inch das andere Ende des Zeitstrahls (2016).

So werden die Beigaben plötzlich zur Klammer eines kleinen Universums, in dem sich aufzeigt,dass Musik am schönsten ist, wenn sie nach 25 Jahren Bandgeschichte noch immer zwischen lustvoller Virtuosität und dem Charme des Dilettantismus zu pendeln vermag.

Spilker dort auf »Sturm über der Hallig« (live): „Okay, ich werde versuchen so zu singen wie Peter Hein.“
Das ist es. Hier bereits finden wir angelegt, was die Sterne bis heute beleuchten: Die Geschichte der Universal Tellerwäscher …

Hendrik Otremba