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präsentiert von "Eine Welt aus Hack"

Ty Segall & The Muggers

+ Zentralheizung Of Death des Todes
28 Jun Di 20:00

Kurt Vile & The Violators

+ Cross Record
30 Jun Do 20:00
präsentiert von RadioEins und TIP

Tortoise

Zusatzshow
5 Jul Di 20:00

Lina Larissa Strahl

Wie Ich Bin Tour 2016
7 Jul Do 19:00
Frankreich zu Gast im Milchsalon @ Columbia Theater

Le Spectacle!

live: Mosai et Vincent
16 Jul Sa 17:00

Irit Dekel + Eldad Zitrin Quartett

Last of Songs
17 Jul So 20:00

Nick Waterhouse

präsentiert von Flux FM, Rolling Stone, Kulturnews, detektor.fm, ByteFM und Tip
18 Jul Mo 21:00
LIVE 20+16

The Hooters

+ Joe D’ urso
26 Jul Di 20:00

Super Heroes – A Tribute To David Bowie

mit Peter Freestone
30 Jul Sa 20:00

Nahko and Medicine for the People

18 Aug Do 21:00

The Oh Sees

präsentiert von "Eine Welt aus Hack"
20 Aug Sa 21:00
Tito & Tarantulas Blood Suckers Summer Tour / 2016! präsentiert von Star FM

Tito & Tarantula

+ Mainfelt
23 Aug Di 20:00
präsentiert von FluxFm und Tip

L 7

30 Aug Di 20:00

The Boxer Rebellion

25 Sep So 20:00

Ben Kaplan

1 Okt Sa 20:00
Martz Mailorder präsentiert

Goethes Erben & Sarah Noxx

Narbenverse Tour 2016
3 Okt Mo 20:00
"Jaaaaa Maaaann Habeebeee" Tour 2016

7 Okt Fr 20:00

Ryan Sheridan

1 X 1 German Tour 2016
8 Okt Sa 20:00

Max Giesinger

18 Okt Di 20:00

Mono Inc.

Unplugged Tour 2016
20 Okt Do 20:00

Mo’ Blow

22 Okt Sa 20:00

Of Mice & Men

präsentiert von Star FM from Hell
23 Okt So 20:00

Angel Olsen

präsentiert von Spex - Magazin für Popkultur und FluxFM
25 Okt Di 20:00

Maria Mena

In Concert 2016
27 Okt Do 20:00

Ty Segall & The Muggers

+ Zentralheizung Of Death des Todes präsentiert von "Eine Welt aus Hack"
Di 28 Jun 20:00 Einlass 19:00

TY SEGALL & THE MUGGERS

The new Ty Segall record is even more hit buzzing and T-Rex infected as ever, the live-show line up features Ty Segall, Mikal Cronin, Members of Wand, King Tuff amongst others!

ZENTRALHEIZUNG OF DEATH DES TODES

Say hello to a new set of the 4 furry blokes from the green heart of Germany who play some sort of freaked-out-happy-garage or some may call it ex-heavy-surf or we call it bloke-rock or top-lad-folk. Or just google Sodbrennen. But do stop by and let your mind wander off in the various spheres of otherworldy guitar, bass, drums and vocals music.

Kurt Vile & The Violators

+ Cross Record
Do 30 Jun 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Nach dem letztjährigen ausverkauften Konzert im Postbahnhof kehrt Kurt Vile mit seiner Band The Violators für ein Konzert im Columbia Theater zurück.
Kurt Vile gehört mittlerweile zur Speerspitze einer neuen Generation von US-amerikanischen Singer-Songwritern.
Als eines von zehn Geschwistern ist er 1980 geboren und aufgewachsen in der „Stadt der brüderlichen Liebe“ Philadelphia. Als Teenager bekam er von seinem Blugrass liebenden Vater ein Banjo geschenkt.
Längst schon hatte er sich eigentlich eine Gitarre gewünscht und so begann er – wie bereits unzählige Kollegen in der Geschichte des Indierock vor ihm – aus den vorhandenen Mitteln das Mögliche zu schöpfen und sein Banjo wie eine Gitarre zu spielen.
Neben seiner Vorliebe für die 4-Track-Indie-Titanen der frühen 90er hegt Kurt Vile auch Sympathien für einige Größen des Classic Rock wie Creedence, Tom Petty und Neil Young, Künstlern also, die vom Roots-Rock kommen und dennoch ihren ganz eigenen Americana-Visionen nachhängen.
Den Pfaden dieser Musiker folgend hat Kurt Vile über die Jahre seine persönliche Spur eingeschlagen, bei der er sowohl durch zarte Introspektiven schweifte als auch turmhohe Epen erschuf.
Mit seinem im vergangenen Herbst erschienenen sechsten Studioalbum „B’lieve I’m goin‘ down“ ist er schließlich selbst zu einem der großen amerikanischen Gitarristen und Songwriter der Gegenwart herangereift.

Tortoise

Zusatzshow präsentiert von RadioEins und TIP
Di 5 Jul 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Im Januar 2016 erscheint nach sieben Jahren wieder ein neues Album: „The Catastrophist“. Und von Februar an gehen Tortoise mehrfach in 2016 auf Europatournee – diesmal nicht mit zwei großen Tourneen, sondern in verschiedenen einzelnen Etappen übers ganze Jahr verteilt, im Februar, im Mai/Juni, im Juli, wahrscheinlich im August, vielleicht noch einmal im Herbst, jeweils ca. zweiwöchige Tourzeiträume.

Die Daten der ersten Tortoise-Tournee im Februar 2016 sind seit heute im Vorverkauf – die Fans können sich auf großartige Shows einer der besten Live-Bands freuen, die wir in der nun über 27jährigen Geschichte dieser Agentur von Anfang an in Europa vertreten haben – und das neue Material ist spannend wie eh und je und zementiert den Ruf von Tortoise als einer der einflußreichsten Bands der letzten zwei Jahrzehnte.

Lina Larissa Strahl

Wie Ich Bin Tour 2016
Do 7 Jul 19:00 Einlass 18.00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

So jung so laut so leicht! So unbeschwert so frei!Genau so klingt die 18-jährige LINAauf ihrem Debut Album „Official”.Schon 2013 begann ihre musikalische Karriere.
Das damals 15-jährige Mädchen aus Seelze bei Hannover,gewannden KIKA Komponisten-Wettbewerb „Dein Song”.
Kurz darauf wird sie von Starregisseur Detlev Buck für die Hauptrolle in „Bibi & Tina” gecastet.
Dadurch wurde LINA ganz schnell zur Bibi. „Die Anfrage von Detlev kam total überraschend. Das war wirklich verrückt. Ich sollte Bibi spielen?
Die Bibi, die ich schon als Kind immer gehört und bewundert habe? Nice, aber ich war zuerst doch echt geschockt.”

Was seitdem passiert ist, kann LINA selbst kaum glauben: Mehr als 2 Millionen Menschen sahen den ersten und zweiten Teil von „Bibi & Tina” im Kino. Die Soundtracks –von LINA gesungen –erreichten Goldstatus. Der dritte Teil über die Abenteuer der beiden Mädchen läuft seit Januar 2016 im Kino und eroberte umgehend Platz 1 der Kinocharts. Mit mehr als 450.000 Besuchern in der ersten Woche ist es der erfolgreichste Kinostart eines deutschen Familienfilms seit 2009.
Bisher (3/2016) sahen den Film schon über 1,5 Millionen Zuschauer. Auch der dritte Soundtrack stieg direkt von Null in die Top 10 der Albumcharts ein.
Jetzt beginnt für LINA ein neuer Lebensabschnitt. Ganz selbstsicher und leicht tauschtLINA Kinoleinwand gegen Konzerthalle.
„Weitere Ausflüge in die Filmwelt kommen bestimmt, aber Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben.Jetzt möchte ich sie auch für andere hörbar machen und mich als LINA zeigen.”
Mit ihrem Debut-Album „Official” vertont LINA ihr Leben. Songwriting 2.0 per Sprachnachricht komponiert und in Textnachrichten geschrieben. „LINA schreibt ständig, eigentlich ist sie eine What‘s App Songwriterin“, sagt Produzent Peter Hoffmann (Tokio Hotel, Falco, Annett Louisan). „Sie versorgt mich und unser Team per Smartphone-App ständig mit neuen Songideen, kurzen prägnanten Lyrics, gesungenen oder gesprochenen Sprachnachrichten und kleinen Selfie-Videos.” LINA lacht:„Für mich ist das irgendwie normal, so kommuniziere ich ja auch mit meinen Freundinnen und mein Cover „WIE ICH BIN” ist auch genau so entstanden, aus einem Selfie. Ist zwar nicht üblich, aber die Idee kam ganz spontan. Ein Tag ohne Selfie oder überhaupt ohne Smartphone –NO WAY.”
LINA Larissa Strahl zeigtmit ihrer ersten Veröffentlichung, wie sieist. Gerade heraus, ehrlich, verplant, verliebt, verletzt, lebendig und auch mal bockig, das alles mit ein wenig Glitzer.Mit Lyrics wie „wer nichts zu sagenhat,redet oft am meisten” und „wir sindimmer dann am besten, wenn wir aufhörennachzudenken” überzeugt sie nicht nur die junge Zielgruppe! Vieles, was ganz leicht sein könnte, ist für eine 18-jährige oft unendlich schwer und gute, wie schlechte Nachrichten überSTRAHLen für kurze Zeit alles. LINAsTexte sind die eines Teenagers. Erwachsen werdenum wenigeraufzufallen? Nö, noch nicht….Warum also sollte ihr Album erwachsen klingen, wenn sie es doch noch gar nicht sein will? LINA sieht es realistisch und beschreibt es in ihren Songs ganz offen mit „keinBock und is mir egal”.Gehörst Du zu denen, die alles bereuen,was sie verpasst haben?LINA nicht! Bibi lebtzwar auf dem Ponyhof aber LINA braucht kein Happy End.„Ich singe das, was mir Spaß macht, was mich bewegt und worüber ich mir meinen Kopf zerbreche. Und das ist oft ziemlich viel –es dreht sich um Liebe, um dieses Gefühl, das jeder kennt, um Spaß und ja, auch ich bin manchmal einfach ein Idiot.” Dass sie mit diesen Gedanken nicht allein ist, zeigte schon der Erfolg ihres „Dein Song”Titels „Freakin‘ out”. Mehr als 5 Millionen Malwurdedas Video bereits bei Youtube abgerufen.Unzählige Kommentare zeigen: LINA singt, was andere fühlen. „Es ist ein irres Gefühl zu merken, dass meine Texte auch anderen Mädchen etwas bedeuten. Auf einmal habe ich nicht mehr nur für mich selbst geschrieben“, sagt sie. Genau das möchte LINA auch weiterhin tun.Bei der intensiven Studioarbeit mit den Produzenten Ludi Boberg(Prinz Pi, Glasperlenspiel)und Peter Hoffmann helfen LINA die Erfahrungen, die siebei „Dein Song” gemacht hat. „Ich habe von meiner Patin Mieze, der Frontfrau von MIA, und den anderen Coaches wirklich sehr viel gelernt. Ich fühle mich bei der Studioarbeit mit Ludi und Peter total wohl und gar nicht mehr unsicher. Wenn ich mein Abitur hinter mich gebracht habe, hoffe ich, dass ich mich auch auf der Bühne ebenso fühle, denn meine erste Tour ist in Planung. Ich freue mich mega auf diese neue Erfahrung und ich bin gespannt, wie meine Musik ankommt. Also ICH freue mich auf mein Album”, sagt Lina und strahlt.
1997 geboren am 15. Dezember in Seelze bei Hannover2013Gewinnerin DEIN SONG / KIKA2014 Bibi & Tina–Der Film / Regie Detlev BuckGoldfür den Soundtrack zu Bibi & Tina2014Bibi & Tina –Total verhext / Regie Detlev BuckGoldfür den Soundtrack zu Bibi & Tina2015Gewinnerin des Bunte „New Faces Sonderpreises“ für schauspielerische Leistung2015Gildepreis für den besten Kinderfilm 2016 Bibi & Tina –Jungs gegen Mädchen / Regie Detlev BuckSeit Januar 2016 mehr als 1,5 Million Kinobesucher (Stand Februar 2016)Soundtrack zu Bibi & Tina auf Platz 1 der deutschen Albumchart (Stand März 2016)2016 Pre-Single „Wie Ich Bin“ (VÖ 18.03.)2016Single „Ohne Dieses Gefühl“ (VÖ 06.05)2016Album „Official“ (VÖ 27.05)

Le Spectacle!

live: Mosai et Vincent Frankreich zu Gast im Milchsalon @ Columbia Theater
Sa 16 Jul 17:00 Einlass 14:00
Tickets Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Ein Festival, das auflädt!

Für musikaffine Menschen ab 5 Jahren

Die beiden französischen Musiker Mosai et Vincent lassen uns in eine elektronische Welt der hyper-Verbindung abdriften und erinnern dabei stark an DAFT PUNK.
In ihrer Show „ELECTRO MONDE“ sind die Menschen permanent an Steckdosen angeschlossen und Elektrizität ist die wesentliche Materie.Die Lieder von Mosai et Vincent erzählen phantastische Geschichten … und sie bieten uns ein energetisches SPECTACLE!
Elektronische Bass- und Synthesizer-Sounds werden mit akustischen Drums und Gitarre gemischt, dazu eine Bühnenshow, bei der auch ohne Fremdsprachenkenntnisse der Funke überspringt!

Im Anschluss Instrumental-WORKSHOP für Kinder (Anmeldung erforderlich) : post@milchsalon.de

 

 

 

Irit Dekel + Eldad Zitrin Quartett

Last of Songs
So 17 Jul 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Wie könnte er wohl aussehen, der vielleicht schönste, zumindest aber aufregendste Tag Ihres Lebens? Eventuell ja so: Sie frühstücken ganz légèr im Pariser Marais, suchen sich zum Lunch eine leicht verruchte Bar am Berliner Alexanderplatz der Zwanziger, gastieren dann am Nachmittag in einem Café am Wiener Burggraben, tanzen später ein wenig Tango in der Altstadt von Buenos Aires, lauschen im New York der frühen Fünfziger einigen Jazz-Koriphäen beim Whisky straight und dinieren dann koscher zu orientalischen Klängen unweit von Jerusalems Klagemauer. Nicht zu machen an nur einem Tag, meinen Sie? Da sind wir seit Kurzem aber völlig anderer Meinung, das geht nämlich sogar in viereinhalb Minuten, inklusive der sagenhaften Sprünge durch die Dekaden. Dazu braucht es nur einen der zwölf Songs, welche Irit Dekel und ihr musikalischer Partner Eldad Zitrin jetzt auf ihrem Album „Last Of Songs“ verewigt haben. Sie müssen sich lediglich den richtigen heraus suchen, mit dem nächsten nämlich begibt sich die Weltreise schon wieder auf gänzlich anderer Route hinaus aus der schnöden Wirklichkeit.

Es geht natürlich auch einfacher. „Wir glauben ja fest daran“, sagt Eldad Zitrin, „dass man auf all diese irgendwie magischen Orte an einem einzigen Platz in dieser Welt treffen kann: In Jerusalem“. Dort leben der Multiinstrumentalist, Songwriter und Arrangeur und die Sängerin,  dort entstand auch „Last Of Songs“, und dort wäre wohl letztlich nach den vielen, scheinbar unergründlichen Geheimnissen hinter der Musik der beiden zu suchen. Dabei gründet sich ihr verwunschenes, märchenhaftes und offenbar verzaubertes musikalisches Universum durchaus auf Songs, die gemeinhin „Standards“ zu nennen sind und meist dem Genre Jazz entspringen. Titeln wie „No More Blues“ oder „Willow Weep“ allerdings, so dürfen wir hier erleben, sind ungeheuer tiefgründige oder eben auch überraschend unterhaltsame Seiten durchaus noch abzugewinnen. Weshalb ist das bloß bislang noch niemandem so vielfarbig und facettenreich gelungen wie diesen beiden Überzeugungstätern?

Irit Dekel lächelt, ihr Partner erklärt derweil Jerusalem zum wahren Melting Pot dieser Welt und ergo auch ihrer Songs und Arrangements. „Im Grunde“, sagt er, „könnte man noch viel weiter denken. Stell’ dir einfach einen Jazzclub in Persien oder eine Oriental Vibe Outdoor Show im Central Park New Yorks vor“. Und das müsste noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein, hinreichend viele Fingerzeige in eine kulturell heute vielleicht noch abenteuerlich erscheinende Zukunft enthält schließlich schon Dekels und Zitrins Album. Man höre sich nur „Get Happy“, diese exotisch tönende, cinematographisch angelegte Ode an, zu der sich den passenden Film zu ersinnen zwar leicht fällt, aber auch an Blasphemie grenzt. Man müsste immerhin den morgenländischen Muezzin mit der Erotik des Tangos und den Pop mit dem jüdischen Martyrium aus Jahrtausenden verbinden, bis das Ganze am Ende auch noch zur Titel-Melodie des nächsten James Bond-Blockbusters taugt.

Wir dachten angesichts dieser eigentlich unmöglichen und gerade deshalb so faszinierend wundervollen Musik an einen großartigen, jüdischen Witz. Da fragt ein Mann seinen Freund, der ständig per Schiff von New York nach Israel und wieder zurück reist, welches denn sein liebster Platz wohl wäre. „Naja“, sagt der, „das Schiff natürlich“. Eldad Zitrin nickt, „das hat viel mit unserer Musik zu tun. Wir hoffen auch, dass man sie überall in der Welt verstehen wird, zumindest ein bisschen. Und wenn wir wiederkommen, vielleicht ein bisschen mehr“. Dann haben sich die Menschen vermutlich schon einen Film zu diesen irgendwie unentrinnbaren Klängen erdacht, so wie Irit Dekel und Eldad Zitrin auch. „Nicht ohne Grund“, sagt Dekel, „gibt es schon zu zehn dieser zwölf Lieder ein Video. Manche davon erinnern an den italienischen Neorealismus, an Fellini oder de Sica, andere eher an das Israel der Siebziger. Unsere Musik kommt mir selbst oft wie ein Soundtrack zu wechselnden Beziehungen vor, ob nun zwischen Mann und Frau, Mensch und Gott oder allem Anderen, was am Ende irgendwie mit Liebe zu tun hat.“

Das Einzige, was nicht zur bisweilen überirdisch schönen Musik dieser beiden Enthusiasten passen will, sind die Bad News, die uns wieder und wieder aus ihrer Heimat erreichen. Oder doch? „Wir verwenden die Instrumente unterschiedlicher Kulturen und verbinden sie mit Liedern, die vor fast100 Jahren in Israel entstanden“, sagt Zitrin. „Wenn das in der Musik funktioniert, dann gibt es eigentlich keinen besonders guten Grund, weshalb Menschen unterschiedlicher Kulturen und Ländern nicht dasselbe gelingen könnte.“ Ohne Konjunktiv wäre das ein noch viel schönerer Satz. Der Musik von Irit Dekel und Eldad Zitrin allerdings tun Fragezeichen gut. Oder wollen wir wirklich wissen, warum etwa diese Frau so unwirklich ergreifend singt? Na bitte!

Nick Waterhouse

präsentiert von Flux FM, Rolling Stone, Kulturnews, detektor.fm, ByteFM und Tip
Mo 18 Jul 21:00 Einlass 20:00
Tickets Tickets Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Der Rhythm & Blues Connaisseur zurück in Deutschland
Zwei Konzerte im Juli 2016 in Berlin und Köln bestätigt
Neues Album für Spätsommer 2016 angekündigt
Tickets ab Mittwoch, dem 13. April 2016 im Presale erhältlich

Der von Kritikern gefeierte Sänger und Gitarrist Nick Waterhouse kehrt im Juli 2016 mit Band für zwei Konzerte zurück nach Deutschland. Nach seinen umjubelten Auftritten vor zwei Jahren kommt Waterhouse im Rahmen einer Europa Tournee am 18. Juli 2016 nach Berlin in das Columbia Theater und am 19. Juli 2016 nach Köln in den Stadtgarten. Aktuell arbeitet Waterhouse an seinem dritten Album, welches im September 2016 veröffentlicht werden soll. Bis auf ein vielversprechendes Foto, das Waterhouse gemeinsam mit dem Grammy Nominee Leon Bridges im Studio zeigt, sind noch keine weiteren Details zum neuen Werk bekannt. Das kommende Album ist der mit Spannung erwartete Nachfolger der beiden mit Lob und Anerkennung bedachten Alben „Holly“ von 2014 und „Time’s All Gone“ von 2012. NPR Music würdigte Waterhouse als „einen der erfrischendsten, ungeschliffensten Soul-Künstler in der aktuellen Musikszene“, während LA Weekly ihm dagegen bescheinigt, er sei „ein unter Hochspannung stehender, akribischer Rock & Roll Gelehrter, der auf der Bühne bis zu einem Dutzend Musiker mit der Autorität eines erfahrenen Bandleaders kommandiert“.
Waterhouse wuchs in Huntington Beach, Kalifornien, auf. Seine musikalischen Vorlieben entwickelten sich inmitten der aufkeimenden südkalifornischen Psychedelic und Garage Rock Szene, wobei er stets seine ganz eigene Perspektive auf den klassischen amerikanischen Rhythm & Blues und Rock & Roll beibehielt. Seine ersten Auftritte absolvierte Waterhouse bereits als Teenager. „Es gab mir dasselbe Gefühl, dass ich als Jugendlicher bei Rennen auf dem Motorrad empfand, dieses Gefühl, nur zwei Möglichkeiten zu haben, nämlich alles zu geben, oder den Schwanz einzuziehen. Und zwar jetzt und hier. Diesen Moment totaler Konzentration empfand ich als die größte Herausforderung am Musikmachen im Gegensatz zu anderen Kunstformen. Du musst aus dem unmittelbaren Moment heraus handeln und dann damit leben.“
Das aktuelle Album Holly wurde produziert von Waterhouse und Kevin Augunas (The Black Keys, Cold War Kids, Edward Sharpe and the Magnetic Zeros). Neben diversen anderen waren Freunde wie Ty Segall, Young Holt Trio und Mose Allison mit Gastbeiträgen und als Co-Songwriter an der Entstehung des Albums beteiligt. Über seine neue Musik sagt Waterhouse: „Thematisch erinnert das Album eher an eine Novelle, oder ein Gedicht mit Strophen, oder sogar an einen Film, als an eine Songsammlung. Es ist ein Stück Fiktion, mit einem Protagonisten, aber auch einem allwissenden Erzähler und Dialog-Passagen von anderen Charakteren. Wichtige Einflüsse waren meine Jugendzeit in Los Angeles und der Schicksalsbegriff.“
Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag dem 15. April 2016. Tickets sind unter www.myticket.de, www.ticketmaster.de und www.eventim.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111* oder 01806 – 999 000 555* (*20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bereits ab Mittwoch, dem 13. April 2016 – 10:00 Uhr bieten die Ticketanbieter Myticket, Eventim und Ticketmaster Presales an.

Weitere Informationen unter:
www.wizpro.com | www.nickwaterhouse.com

Ausführliche Informationen, Pressematerial, u.v.m. auf wizpro.com
Updates, Specials, u.v.m. auf facebook.com/WizardPromotions

The Hooters

+ Joe D’ urso LIVE 20+16
Di 26 Jul 20:00 Einlass 19:00
Tickets Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

 

THE HOOTERS

Als THE HOOTERS  1980 erstmals in der Musikszene von Philadelphia auftauchen, erobern sie
mit rasanter Geschwindigkeit die Ostküste. Angeführt vom Keyboarder Rob Hyman und dem
Gitarre spielenden Sänger Eric Bazilian veröffentlichten sie ihr erstes Indie-Album 1983,
welches aus dem Stand 100.000 Schallplatten verkaufte und welches zudem der Träger der
Original-Versionen mit künftigen Welthits wie „All You Zombies“ und „Fightin On The Same
Side“ war.

Schon 1 Jahr später unterschrieben THE HOOTERS  ihren ersten Major-Platten-Vertrag bei
Columbia Records und veröffentlichten schon kurz danach, 1985, ihr offizielles Debut “Nervous
Night” mit solch Klassikern wie “Day by Day“, “And We Danced”, “Where Do The Children Go”
und natürlich “All You Zombies”.

Glück oder Bestimmung war die Auswahl für die Teilnahme von THE HOOTERS  am LIVE AID-
Konzert im Juli 1985 in Philadelphia und bescherte der Band schnell und weltweit Gold und
Platin-Status für “Nervous Night”. Darauf folgte auch gleich die Heiligsprechung durch das
damals wichtigste Musikmagazin, dem „Rolling Stone“, als “Best New Band Of The Year” in 1985.

Angestachelt durch ihren grandiosen Erfolg legten THE HOOTERS  entsprechend nach und
bescherten sowohl den Fans wie auch ihrer Plattenfirma noch mehr Hits. “Johnny B”, “Karla
With A K” und “Satellite” waren allesamt auf dem Longplayer “One Way Home” (Columbia
1987), gefolgt vom Gold und Platin-Album “Zig Zag” (Columbia 1989), welches mit dem Song
“500 Miles” die Aufmerksamkeit von keinem geringeren als Pink Floyd’s Roger Waters erregte.
Roger Waters war es dann auch, der THE HOOTERS  einlud, beim legendären Event, dem des
20. Jahrhunderts und ausklingenden Jahrtausends, dabei zu sein. Die Rede ist vom
Multimedia-Event-Extravaganza “The Wall” (Live aus Berlin), das 1990 zusammen mit den
Stars und Größen wie Joni Mitchell, Van Morrison, The Band, Bryan Adams und vielen anderen
stattfand.

Nicht genug, mit ihrer Band Erfolg auf Erfolg zu feiern, auch als Songwriter trieb es die
Bandleader Eric Bazilian und Rob Hyman, nun auch Hits für andere Künstler zu schreiben. Und
wie könnte es anders sein, sie hatten Erfolg und erschufen mit Produzent Rick Cherloff gleich
einen Alltime-Classic.
Die Rede ist von Rob und Cyndi Lauper’s Song “Time After Time”, der neben “She’s So Unusual” auf
Cyndi Laupers Debut-Album war und für mehrere Grammys nominiert wurde, unter anderem in der Kategorie
„Song Of The Year“ und seit eh und je zu den größten 80-Jahre-Hits überhaupt gehört.

Auch das Debut “Relish“ von Joan Osborne war in großen Teilen von Eric und Rob
mitgeschrieben und bespielt worden, und der von Eric meisterlich geschriebene Hit “One of Us”
schoss in den USA für mehr als 8 Wochen in die Top 10. “Relish” und teilweise der Song “One
of Us” waren 1996 für diverse Grammys in den Kategorien “Song Of The Year, Record Of The
Year und Best Female Pop Vocal Performance” nominiert.

Nicht verwunderlich also liest sich auch die Liste der Künstler, die mit Rob und Eric gearbeitet
haben, wie das „Who is Who“ der Musikwelt. Hier eine, allerdings nicht vollständige,
Aufzählung: Taj Mahal, Mick Jagger, Sophie B. Hawkins, Jon Bon Jovi, Willie Nelson, The Band,
LeAnn Rimes, Amanda Marshall, Billie Myers, Carole King, Robbie Williams, Dar Williams,
Jonatha Brooke, JC Chasez, Meatloaf und The Scorpions.

Im Jahr 2000 coverte kein Geringerer als Ricky Martin “Private Emotion”, was ein riesiger Hit
wurde.
2001 gaben THE HOOTERS  ihre Wiedervereinigung bekannt und touren seit dem intensiv und dauerhaft.

 

Super Heroes – A Tribute To David Bowie

mit Peter Freestone
Sa 30 Jul 20:00 Einlass 19:00

Peter Freestone präsentiert:

SUPER HEROES • A Tribute To David Bowie
Wer bei der Aufnahme von „Under Pressure“ mit David Bowie im Studio war, weiß was er tut, wenn er einen David Bowie Tribute-Act ins Leben ruft. So steckt kein Geringerer als Freddie Mercurys langjähriger Privatassistent Peter Freestone hinter diesem Live-Act der Superklasse. Und natürlich wird dieser seine „Super Heroes“ in Berlin höchstpersönlich auf die Bühne schicken.
Besucher dieses Spektakels dürfen sich auf einen zweiteiligen Abend freuen.
Dreht sich im ersten Set alles um Bowies Glam-Kultfiguren „Ziggy Stardust“ und „Aladdin Sane“, wird der „Thin White Duke“ den zweiten Showteil eröffnen. Gespannt kann man auf die Look-a-Like-Optik sein, die von den Kostümen bis zu den Instrumenten reicht.
„Super Heroes“ sind Milan Chriss aus Prag, der sich als David Bowie stimmlich und optisch verblüffend in die unterschiedlichen Charaktere hineinfindet, sowie vier Berliner Musiker mit zum Teil beeindruckender Bowie-Vergangenheit.
Nicht nur für ausgemachte Fans von David Bowie bietet dieser Abend die großartige Chance, das musikalische Schaffen der britischen Legende noch einmal „live“ zu erleben. Gänsehaut ist vorprogrammiert!

 

Nahko and Medicine for the People

Do 18 Aug 21:00 Einlass 20:00

Mit neuem Album im Sommer zurück in Deutschland!

NAHKO AND MEDICINE FOR THE PEOPLE spielten ihre ersten Shows in Großbritannien im Sommer 2015, darunter zwei, innerhalb kürzester Zeit, ausverkaufte Auftritte im Londoner Club Bush Hall.

Nach den bereits im Vorverkauf ausverkauften Konzerten im Januar diesen Jahres kommen Nahko Bear & Co. nun für weitere Shows im August zurück nach Deutschland. Neben dem Auftritt beim Hamburger Dockville Festival werden sie außerdem in Berlin, Frankfurt, Stuttgart und München mit ihrer energiegeladenen Show auf der Bühne stehen.

Nahko, in Portland/Oregon geboren, mit puertorikanischen, indianischen und philippinischen Wurzeln beschreibt sich selbst als „Bewohner im Dienst unseres Planeten“. Desillusioniert von seiner Umgebung und inspiriert bei musikalischen „Storytellern“ wie Conor Oberst und Bob Dylan verlies Nahko bereits als Teenager seine Heimat. „Bewaffnet“ mit einer Gitarre, Geschichten aus seinem Leben und leidenschaftlichen Idealen machte er sich auf die Suche nach Abenteuern und Selbstfindung um die kulturellen Lücken seiner eigenen Psyche zu schließen.

 

Nahko begann auf seiner Reise zu seiner persönlichen, spirituellen und sozialen Heilung ein musikalisches Tagebuch zu veröffentlichen und so wurde Medicine For The People geboren.

Für alle Fans des Medicine Tribe gibt es nun noch eine weitere gute Nachricht: Am 10. Juni erscheint das neue Album „Hoka“!

Manche Menschen suchen ihr ganzes Leben nach dem Sinn ihrer Existenz und finden nicht heraus, welchen Beitrag sie zur Gesellschaft leisten. Nahko Bear weiß das im Gegensatz dazu sehr genau und dieses Thema zieht sich durch jeden Song auf seiner dritten Platte. „Sprich nicht nur davon, mach es“ so die Message an seine Fans und mit NAHKO AND MEDICINE FOR THE PEOPLEs Präsenz auf der Bühne

The Oh Sees

präsentiert von "Eine Welt aus Hack"
Sa 20 Aug 21:00 Einlass 20:00
Tickets Website Soundcloud Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die Oh Sees besitzen die seltene Gabe beides zu können: Entschleunigt und hallgetränkt wie ein warmer Sommerregen dahinplätschern und ohne Umwege (höchstens über die Magengrube) in die Beine gehende Tanzmusik. Oftmals sogar in einem Song. Mit seinem fast schon stupide dahinstampfenden, surf-artigen Beat und an Cindy Lauper erinnernden Fieps-Scheien über Bandecho funktioniert „Block of Ice“ als superschnelle Version in einem schweißgetränkten Saal voller tanzwütiger Elektroniker und gleichermaßen als bis zur Unkenntlichkeit verlangsamten Sommerbriese bei 37 1/2 Grad im Schatten am Strand vom Müggelsee San Francisco…

Tito & Tarantula

+ Mainfelt Tito & Tarantulas Blood Suckers Summer Tour / 2016! präsentiert von Star FM
Di 23 Aug 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Star FM präsentiert:

Tito & Tarantula sind dieses Jahr wieder auf Tour!

Nach der erfolgreichen Europa-Tournee im vergangenen Jahr und den großartigen Reaktionen auf die Wiederveröffentlichung ihres bis dahin kaum mehr erhältlichen Kult-Albums von 1997, TARANTISM, beschloss die Band einige neue Songs in der Originalbesetzung aufzunehmen. Der Film „From Dusk Till Dawn“ feiert heuer seinen 20. Geburtstag, die Band das 25. Jahr ihres Bestehens. Bis zum heutigen Tage sind sowohl der Film als auch die Band wahre Ikonen der Musik- und Filmgeschichte. Dunkel, gewagt, energetisch, blutrünstig war Titos Soundtrack zum Film, unorthodox im Vergleich zu anderen Produktionen der damaligen Zeit. Mit der Veröffentlichung des Albums TARANTISM und dessen Hits, wie „After Dark“, „Back To The House“, „Angry Cockroaches“ und „Strange Face Of Love“ entstand ein neues Genre in der amerikanischen Filmmusik, gewagt, emotionsbeladen und provokativ; es zeigte Tito Larrivas außergewöhnliches Talent als Sänger und Songwriter.  Die Songs sind teilweise rockig, manchmal trashig – doch stets ehrlich und seelenvoll; gekrönt von Titos schöner, beschwörender Stimme. Begleitet wird Tito von Peter Atanasoff, Mitbegründer der Band, und Johnny „Vatos“ Hernandez am Schlagzeug. Beide waren Teil der Truppe, die im „Titty Twister“, dem berüchtigten Lokal in „From Dusk Till Dawn“ rockten und die unvergleichliche Musik zu Salma Hayeks und George Clooneys Auftritten boten. Nun sind sie zurück.

L 7

präsentiert von FluxFm und Tip
Di 30 Aug 20:00 Einlass 19:00
Tickets (My Ticket) Tickets (Ticketmaster) Tickets (Eventim) Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

 

 Erstmals seit ihren umjubelten Auftritten bei den letztjährigen ‚Rock am Ring‘/,Rock im Park‘-Open Airs sowie dem ‚Citadel Music Festival‘ am 8. Juni 2015 in Berlin hat die legendäre Frauenrockband L7 aus Los Angeles eine eigene Headline-Tournee bestätigt. Die Vorreiter der ‚Riot Grrrl‘-Bewegung um Sängerin Donita Sparks spielen am 30. August 2016 in Berlin im Columbia Theater, am 2. September 2016 in Hamburg im Gruenspan, am 3. September 2016 in München im Backstage Werk und am 7. September 2016 in Köln in der Live Music Hall. Es ist die erste komplette Headline-Tournee von L7 in Deutschland seit der „Bricks Are Heavy“-Tour 1992 im Vorprogramm von Faith No More.

Ohne L7 wäre die alternative Musikszene der Neunziger kaum in der Form entstanden, wie es letztendlich der Fall war. Das kalifornische Quartett setzte in Sachen Songwriting und Textinhalte neue Maßstäbe für die feministisch geprägte Underground-Bewegung. L7 sind wahre Ikonen über ihre musikalische Seite hinaus und eine Bereicherung der alternativen Popkultur. Seit ihrer Gründung Mitte der Achtziger gehören L7 zu den Wegbereitern der weiblichen Rockszene in den USA und zu den Vorbildern der legendären ‚Riot Grrrl‘-Bewegung, die sich parallel zum Grunge Anfang der Neunziger im Nordwesten der Vereinigten Staaten bildete. 1999 erschien mit „Slap-Happy“ das bisher letzte Album des Quartetts, 2001 löste sich die Band auf, um Ende 2014 in der Besetzung Donita Sparks (v, g), Suzi Gardner (g, v), Jennifer Finch (b) und Demetra Plakas (dr) zurückzukehren.

Zwischen 1988 und 1999 sorgen sie für viele klassische Rockmomente – Songs wie „Shitlist”, „Pretend We’re Dead”, „Everglade”, „Slide”, „Andres”, „Fuel My Fire” und „Wargasm“ machen die Band bekannt, Kurt Cobain von Nirvana wird ein bekennender Fan. Das US-Magazin ‘Rolling Stone’ nimmt ihr “Bricks Are Heavy”-Album von 1992 in die Liste der essentiellen Aufnahmen der Neunziger auf. In Deutschland tourt die Band 1992 im Vorprogramm von Faith No More auf deren „Angel Dust“-Tour und begeistert die ausverkauften Hallen mit ihrem energetischen Rock. Legendär sind auch ihre Auftritte beim ‚Rockpalast‘-Festival in der Essener Grugahalle 1996 zusammen mit Eels und den Fun Lovin‘ Criminals sowie die Gigs auf den ‚Hurricane‘/,Southside‘ Festivals 1997.

Jetzt sind L7 nach fast 15 Jahren Pause zurück und werden die Klassiker der Alben „L7“ (1988), „Smell The Magic“ (1990), „Bricks Are Heavy“ (1992), „Hungry For Stink“ (1994), „The Beauty Process: Triple Platinum“ (1997) und „Slap-Happy“ (1999) zum Besten geben.

 

Pressestimmen aus den USA:

„Danke für diese ausgiebige Pause, die uns daran erinnert hat, was wir alle vermisst haben.” – Seattle Passive Aggressive

L7 wieder live zu sehen war keine nostalgische Freude, sondern fühlte sich eher wie ein Privileg an.” – Billboard

 „Wie ein Boxer: jeder einzelne Schlag ein Schwinger. Man weiß, dass er kommt, aber er haut dich jedes Mal um.”– Chicago Tribune

 

 

The Boxer Rebellion

So 25 Sep 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Just sometimes, good things come to those who wait. In an era of overnight success, where last year’s Next Big Things are often forgotten a mere 12 months on, The Boxer Rebellion offer convincing proof that the only success worth having is the kind that is earned the hard way. The London-based quartet are about to release their new album, ‘Ocean by Ocean’, their fifth in a career now into its 15th year. Fifteen years is more than most bands manage; it’s more enduring than the average marriage. “We have spent a lot of time chasing dangling carrots,” is how singer Nathan Nicholson chooses to sum up what it feels like to have been on the brink of the big-time – critical darlings often within a finger’s reach of that life-changing hit single – for so long now.

That ‘Ocean by Ocean’ is an accomplished, beautifully orchestrated and impeccably freighted album should hardly come as a surprise – this is, after all, an act that knows precisely what it is doing, and how to do it – but there is a depth of emotion to every one of these 10 songs here that lift each towards the hymnal. And so surely, this time, it will indeed translate to the masses, for like other great cult acts before them – Elbow, The National – their time has come, their crossover imminent.

The Boxer Rebellion are a London quartet that never did quite conform. The singer is from Tennessee, for a start. Nathan Nicholson arrived in the capital on the cusp of a new century when he was barely out of his teens, and hungry for the kind of culture he felt was largely absent from America’s south. “I’d been a huge fan of British pop and rock, and Britpop in general,” he says, “and I came wanting to immerse myself in the scene as much as I could. ”He points out that he did try to do this at home first, but it didn’t go down too well. “I used to wear my Clarks Wallabees everywhere I went.” He laughs. “I guess I looked a bit of a douche bag.”

In London, he looked less of one. And it was here he met three like-minded individuals: Adam Harrison on bass, Piers Hewlett on drums, and Todd Howe on guitar. In 2001, the band was officially born, and quickly came to the attentions of Alan McGee, who signed them to his short-lived, post-Creation label, Poptones. “If nothing else,” says Piers, “it brought us a lot of mainstream attention.”

It did. Several major record labels zoned in on them, but most simply expressed an intention to mould the band until they sounded like pretty much everyone else of the era. The Boxer Rebellion, however, have always been independent of spirit, and have never sounded quite like anybody else. Their sound is brooding and ruminative, glacial, Nathan’s rising falsetto casting an eerie lava lamp glow on songs that sound good before midnight, and even better afterwards. For a band of early Oasis fans, they sounded nothing like them – as 2005 debut album ‘Exits’ proved – sounding instead both out of time and place, individual in an era of identikits. “We’ve always believed in our music,” says Piers, “and that’s what has kept us together all these years. There were times we did well and got a lot of attention, and then there were the wilderness years, but we just kept at it because we knew we were onto something.”

In 2007, they recorded their second album ‘Union’. They knew that they had created something special here, a belief that kept them plugging away at it until, in 2009, they finally secured its release, on their own label. Haunted by Talk Talk’s elegiac soundscapes, and Sigur Ros’s celestial melodies, it was cinematic and hypnotic. And it quickly came to the attentions of iTunes, which made its first single, Evacuate, their worldwide single of the week. The album now had a global reach, and they quickly made chart history by becoming the first ever unsigned act to enter the Billboard Top 100 in the US on digital sales alone. “That felt like we were doing something right,” says Nathan, “and that our music really would reach a worldwide audience.”

Two years later, they released ‘The Cold Still’, produced by the legendary Ethan Johns and recorded at Peter Gabriel’s Real World Studios. It was here they met and hung out with Guy Garvey, who was there recording with Elbow. “Such a lovely man,” says Nathan. “Such an inspiration.”

Like the songs on ‘Union’ before it, several tracks from ‘The Cold Still’ were handpicked for use in TV series and feature films, which means that anyone who has watched, over the years, NCIS, Grey’s Anatomy, One Tree Hill, Nikita, The Vampire Diaries, Lincoln Heights and Shameless will be, perhaps unwittingly, already familiar with their music. “That was very gratifying,” Piers says. “It helped get our songs out there without heavy radio play. Plus, we’ve always seen our music as cinematic, so to have other people see it that way too was like validation.”

And then, in 2013, they released their fourth album ‘Promises’, about which All Music said: “The Boxer Rebellion have once again delivered a set of yearning rock anthems, full of searing romanticism and brooding atmosphere. The release ranks as one of their best.”

In 2014, the band had a lineup change. Original guitarist Todd Howe left, and was replaced by Andrew Smith. They then began work on ‘Ocean by Ocean’ as men to some extent settled in their lives: in their 30s, in relationships, as fathers. All of which, says Piers, has greatly inspired their sound. “We always wanted to write songs that represented us honestly, that sounded significant, that stopped people in their tracks.”

‘Ocean by Ocean’ is a transcendent record infused as much with darkness as it is light. There is brooding melancholy here that often translates into an emotional sucker punch. In ‘Let’s Disappear’, for example, Nathan sings about craving to hide away from, as he puts it, “everything that’s going on in the world”. ‘Redemption’ reels with the hard-won wisdom that can only come with tirelessly following your goals (“You say what a fortune to be given every dream you conceive”), while first single ‘Big Ideas’ is, says Nathan, concerns missed opportunities. “It’s about meeting someone special but at the wrong time in your life. You feel lucky to have met them but also, because of the bad timing, like you have the very kind of worse luck.”

The album’s opening track, ‘Weapon’, is deliciously ambiguous, a radio-friendly hit-in-waiting drenched in a chiming production evocative of the 1980s, but that reveals itself, on closer listening, to be haunting, and wholeheartedly sinister. “I believe I know you better than you know yourself,” Nathan sings. “You are a weapon/Destroying all I see.” And then there is ‘Pull Yourself Together’, so otherworldly and plangent it recalls nothing less than the Cocteau Twins. Sounding like it was recorded in a cathedral, it runs: “Pull yourself together/Take everything you need/Open up to open arms.”

It’s the most exquisite thing they have ever recorded. The album closes with another career highlight, ‘Let It Go’, not, mercifully, a cover of the tune from Disney’s Frozen, but a lament inspired by Nathan reading to his two-year-old son, and reminding himself of his place in the world. “I choose to feel happy,” he sings, “so why do I feel so sad?” If this is the sound of the existential angst of a man approaching midlife, it is rendered impeccably poetic. “I think I’m really bad at realising my lot in life sometimes,” Nathan says, ruefully. “I have to remind myself that, you know, my life is pretty amazing. I’m in a band I really believe in, and I’m proud to be a part of. I always was, and always will be.”

Music is transient, and bands come and they go. Rare are the ones that stay the course, rarer still those that get better over the years until quietly, astutely, they deliver their classic.

The Boxer Rebellion are one of those bands, and ‘Ocean by Ocean’ is one of those records.

The Boxer Rebellion release ‘Ocean by Ocean’ – April 29th 2016

Ben Kaplan

Sa 1 Okt 20:00 Einlass 19:00

VVK - Start 03.06.2016 - 10 Uhr

Goethes Erben & Sarah Noxx

Narbenverse Tour 2016 Martz Mailorder präsentiert
Mo 3 Okt 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

„Sie tun es schon wieder“ – Goethes Erben & Sara Noxx endlich zum Live-Erleben.

Nach der virtuellen Kooperation gehen Goethes Erben und Sara Noxx den nächsten gemeinsamen Schritt – im Herbst 2016 werden sie ihre musikalischen Zusammenarbeiten und eigene Stücke im Rahmen einer Deutschlandtour präsentieren. Weitere Informationen und Termine folgen nach Weihnachten 2015.
www.saranoxx.com
www.goetheserben.de

 

 

"Jaaaaa Maaaann Habeebeee" Tour 2016
Fr 7 Okt 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Ein neuer Klang bahnt sich seinen Weg in Deutschrap’s Breiten. In diesem Zusammenhang stellt Nimo eine der
spannendsten Neuerscheinungen der letzten Jahre dar. Ein unverkennbares Zusammenspiel von Stimme und Flow im
Wechsel von ruhigeren, melodiösen Tönen zu brachialpathetischen Representern. Sein Arsenal ist umfangreich.

Mit seinem Debütmixtape zeigt das zukunftsträchtige 385i-Signing, wo sein Platz ist und wie er sich diesen verdient hat.
Durch eine Vielzahl von Anspielstationen verläuft sich die komplette Entwicklung des jungen Rappers, angefangen von
der Geschichte, die sein Umfeld mit ihm schrieb, bis hin zur Vision, die ihm Ansporn verleiht, um schon bald ganz oben
mitzumischen.

Gemeinsam mit seinen Produzenten hat sich Nimo darauf konzentriert, er selbst zu sein und sich vom abstrakten Bild
Rapdeutschlands abzuheben. Dabei begleiten ihn auf dem Projekt neben seinen Ideal- und Azzlackz-Kollegen auch
Freunde aus den Anfangstagen. Hier wird das Morgen zum Heute. Die Zukunft ist da.

Ryan Sheridan

1 X 1 German Tour 2016
Sa 8 Okt 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Bereits 2014 und 2015 begeisterte der Singer-Songwriter mit seiner ungewöhnlichen Mischung aus Rock, Pop und irischem Folk das europäische Publikum. Nun wird der Ausnahmekünstler und geborene Entertainer mit seinem außerordentlichem Talent fürs Geschichten Erzählen und eindrucksvollen Bühnenpräsenz  im Herbst 2016 wieder in 13 Städten Halt machen.

Die musikalische, und nicht gerade geradlinige  Karriere von Ryan Sheridan beginnt in Irland: Geboren 1982, lernt er bereits im Alter von sieben Jahren Geige zu spielen und beschäftigt sich mit traditioneller irischer Musik. Mit 16 Jahren zieht es  ihn die Welt hinaus, als begabter Tänzer wird er in das Ensemble von Riverdance aufgenommen und tourt mit ihnen vier Jahre durch die USA. Anschließend betätigt sich Ryan Sheridan 2 Jahre als Schauspieler in New York am Broadway. Es ist in dieser Zeit, als Ryan Sheridan beginnt, eigene Songs zu schreiben und Gitarre zu spielen.

Im Jahr 2004 gründet er die Rockband Shiversaint und leitet anschließend nach dessen Auflösung zwei Jahre später zunächst einmal eine eigene Veranstaltungshalle in seiner Heimatstadt.

Etwa 2 Jahre wird Ryan Sheridan bei einem Auftritt als Straßenmusiker in Dublin von seinem zukünftigen Manager Brian Whitehead entdeckt  und – Begeistert von Sheridans musikalischen Fähigkeiten und seinem offenkundigen Talent als Songwriter-  nimmt Whitehead ihn unter seine Fittiche. Von hier an geht es mit der Karriere von Ryan Sheridan kometenhaft bergauf: Nach kurzer Zeit erhält Sheridan seinen ersten Plattenvertrag. Die erste Single „Jigsaw“ steigt 2010 hoch in den irischen Charts ein und wird zu einem Radiohit.

Es folgen Fernsehauftritte, eine erste, fast überall ausverkaufte Headliner-Tour in Irland, sowie die Veröffentlichung des Debüt-Albums 2011. Bereits 5 Wochen später wurde „The Day You Live Forever“ mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet und hat inzwischen Platinstatus erhalten. 2012 erreichte das Debütalbum auch die Spitze der deutschen Charts. Die anschließenden Jahre widmet sich Sheridan umfassenden Touren durch Europa, zunächst als Support-Act für Rea Garvey, dann als Headliner. Bei einer Vielzahl von ausverkauften Konzerten von Dublin bis Düsseldorf begeistert Ryan Sheridan mit seinem mitreißend perkussiven Gitarrenspiel und leidenschaftlichen Gesang tausende von Fans auch live. 2015 erscheint das zweite Album „Here and Now“, welches direkt auf der Nummer 1 der irischen Albumcharts einsteigt. Die energiegeladenen Songs dieses Albums erzählen von Lebenslust und Entdeckungsdrang, von Freude, Trauer, und allem was dazwischen liegt.

Über seine Konzerte mit seiner talentierten Band sagt Ryan Sheridan selbst: “Playing live for me is very important. I love getting the energy on stage and giving it out to the audience and getting that back twice as much. And it’s for that reason that I play music and it’s about for that reason I’m feeling that I love playing live.“

Im Herbst ist der außerordentlich begabte und originelle Gitarrist zurück in Deutschland! Wer selbst erleben möchte, wie Ryan Sheridan sein beeindruckendes Können an der Gitarre mit „propellerartigem Turbogetrommel“ kombiniert, und so einen ganz eigenen Sound und Stil kreiert, sollte sich jetzt Tickets sichern!

Max Giesinger

Di 18 Okt 20:00 Einlass 19:00

VVK startet am 22.06. um 10 Uhr

„Der Junge, der rennt‘‘ handelt von Umbruch, Chaos im Kopf eines Mittzwanzigers,dem Nicht-Entscheiden-Können, der Rastlosigkeit — – und dass auch gerade das Nichtankommen das Ziel sein kann.’’
Max Giesinger denkt, hinterfragt, bleibt nicht stehen, will weiter kommen. Schon mit seinem ersten Album „Laufen lernen‘‘ hat er gezeigt, dass in ihm ein Songwriter von hoher und eigenständiger Qualität steckt.
Aber es braucht eben seine Zeit, um zu finden, was das ‚Eigene‘ überhaupt ist. Gerade, wenn man einen Umweg genommen hat. Sicher war seine Erfahrung, die er als Finalist bei „The Voice of Germany‘‘ sammelte, eine wichtige und wenn auch nur, „um herauszufinden, welchen Weg in dieser Branche ich auf keinen Fall gehen möchte‘‘, wie er nachdenklich berichtet. Nach der großen TV-Hysterie folgte nicht die große Ernüchterung.
Sondern vielmehr ein „Jetzt erst Recht‘‘-Gefühl. Mit seinem Debüt-Album „Laufen lernen‘‘ setzte Max ganz auf die postmoderne Version des DIY-Gedankens und finanzierte das Album via Crowdfunding. Genau wie das Debüt trägt auch sein zweites Album einen programmatischen Titel – „Der Junge, der rennt‘‘.

Denn Max Giesinger läuft gern weite Strecken, um zu einem Punkt zu kommen, der ihn zufrieden stellt. Das war schon immer so, kaum dass er das kleine Dorf Busenbach in der Nähe von Karlsruhe verlassen hatte, in dem er aufwuchs. Nach dem Abi zog es ihn für ein halbes Jahr nach Australien, wo er sich seinen Lebensunterhalt als Straßenmusiker verdiente.

Und es wird auch jetzt wieder unmittelbar klar, wenn er den Weg zu den Songs seines zweiten Albums beschreibt: „Ich habe mich vor einem Jahr hingesetzt und wieder angefangen, Lieder zu schreiben. Ich hatte schon 15 neue Songs am Start, bis ich in einer Session mit einem Kollegen ‚Roulette‘ schrieb. Ich war total geflasht von dem Song und wusste dann in welche Richtung mein Album gehen soll, die restlichen Songs verwarf ich wieder.“

Es klingt erstaunlich, einfach so viele Songs zu entsorgen, doch wenn man sich die nun vorliegenden anhört, versteht man warum. Manche der erzählten Geschichten sind höchst persönlich, andere hat er aus seinem Freundeskreis adaptiert und zu seinen eigenen gemacht.
Betrachten wir „80 Millionen‘‘: Da ist einer, der seinen Ursprung in einem kleinen Dorf hat, aber ständig unterwegs ist. Er erlebt dadurch nicht nur viel, sondern ihm wird ebenso die unfassbare Größe dieser Welt bewusst und wie häufig der Zufall, den viele auch als Schicksal beschreiben, entscheidend ist. „Always on the run‘‘ diese Person ist in einer Achterbahn aus Rastlosigkeit und Gefühlen gefangen. Umso deutlicher stechen besondere Momente heraus, in denen man auf einmal ganz klar denken kann und dabei ganz ungeplant den richtigen Menschen findet: die eine Person, die einen glücklich macht, in dieser unfassbar großen Welt.

Diese Tatsache feiert der Song „80 Millionen‘‘. Von einer anderen Variante der schönen Flucht erzählt „Ins Blaue‘‘ – ein Duett mit der Deutschen Künstlerin Elif – wo ein Paar ganz einfach mal für einen Tag dem Alltagsstress entfliehen möchte. All das entstand zu großen Zügen an der Ostsee, wo sich Max für zwei Wochen mit dem Produzenten Jens Schneider in einem Rentnerdorf einschloss, um fokussiert an dem Album zu arbeiten. Abgeschottet und kaum unter Menschen, war das Highlight des Tages, wenn der Hausmeister vorbei kam, um den Müll mitzunehmen.

Mono Inc.

Unplugged Tour 2016
Do 20 Okt 20:00 Einlass 19:00

Kaum, dass der Trubel verflogen ist, der Ihr letztes Top 10-Album Terlingua mit anschließender Tournee umgab, erweitert man das Ensemble und schlägt andere Klänge im Rahmen einer Unplugged Tour an. Unplugged? Erleben die Fans hier eine Fortsetzung der erfolgreichen Alive & Acoustic Tour des Jahres 2015? Mehr Nein als Jein sagt Sänger Martin Engler dazu: „auf der letzten Akustik Tour haben wir in bestuhlten Locations gespielt und das Konzert in zwei sehr unterschiedliche Teile geteilt. Der Erstere war sehr getragen und ruhig – und erst zu Beginn des zweiten Teils haben das Publikum und wir die Sitze ignoriert und, wie auf normalen MONO INC. Shows, eine richtige Party gefeiert.“ Das hat der Band derartig viel Spaß gemacht, dass sie jetzt Teil 1 streichen und Teil 2 zu einem kompletten Set ausbauen wollen. Zu erwarten ist eine regelrechte Best-Of Show, klanglich unterstützt von einem Cellisten und einem Pianisten. Die Band bringt das Motto des Abends ohne großes Nachdenken auf den Punkt: „ONLY THE HITS! Aber eben unplugged. Gutes Sitzfleisch wird nicht erwartet.“
Martin Engler: vocals Katha Mia: drums Carl Fornia: guitars Manuel Antoni: bass

Mo’ Blow

Sa 22 Okt 20:00 Einlass 19:00

Mo‘ Blow – Das Abschiedskonzert

Zum allerletzten Mal zaubert mit Mo‘ Blow die vielleicht beste JazzFunk-Band Europas ihr mörderisch groovendes Funk Feuerwerk auf die Bühne. Natürlich muss dieses große Finale in ihrer Heimatstadt Berlin stattfinden. Mit ihrem neuen Album „Live in Berlin“ und einer großen Tournee hatte sich die Ausnahmeband nach über 10 Jahren und hunderten Konzerten in mehr als 20 Ländern schon bei ihren Fans verabschiedet. Jetzt aber ist es wirklich soweit und statt deshalb Trübsal zu blasen, heißt es zum letztes Mal: „Party! Nicht mit Allerweltgrooves, sondern mit Anspruch. Die Jungs haben Power!“ (Süddeutsche Zeitung).

Mit bewundernswerter Energie und musikalischer Überzeugungskraft hat die preisgekrönte Band einen Berliner JazzFunk-Sound begründet, der bleiben wird. Auf diese vier Jungs kann die Hauptstadt wirklich stolz sein. Felix Falks funkige Saxophon-Hooklines, Matti Kleins Killer-Rhodes, Tobias Fleischers fetter Bass und André Seidels treibendes Schlagzeug, kurz: Mo‘ Blows spieltechnische Meisterschaft ist das eine, was die Zuschauer seit Jahren begeistert. Genau wie das auf der Bühne erworbene Gespür für die richtige Dramaturgie. Dazu kommt aber noch die bedingungslos gute Laune, die mitreißende Spielfreude und die unbegrenzte Lust und Fähigkeit, auf musikalische Ideen der anderen einzugehen.

Diese Jungs haben sich den Ruf als eine der besten musikalischen Energieladungen wirklich zu Recht erspielt und werden ihm nun bei ihrem letzten Konzert noch einmal alle Ehre machen. Im Columbia Theater lässt es die Band mit Wegbegleitern im Vorprogramm, einer großen After Show Party danach, vor allem aber mit ihrer mitreißenden Musik noch einmal so richtig krachen.

 

Of Mice & Men

präsentiert von Star FM from Hell
So 23 Okt 20:00 Einlass 19:00

Angel Olsen

präsentiert von Spex - Magazin für Popkultur und FluxFM
Di 25 Okt 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Facebook Event Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Jeder, der es gewagt hat, ANGEL OLSEN nach ihrem zweiten Album „Burn Your Fire For No Witness“ zu stigmatisieren, muss sich in Anbetracht ihres neuen Albums „My Woman“ auf eine erhebliche Überraschung einstellen. Wer an die Produktion des Vorgängers gewöhnt ist, dem sei gesagt: das Feuer lodert diesmal deutlich höher. Ihre entwaffnende und zeitlose Stimme steht noch mehr im Vordergrund als bisher und insgesamt kommt die Produktion leichter daher, auch wenn die außergewöhnliche, raue Kraft und die sich langsam abspulenden Beschwörungen ihrer früheren Werke bestehen bleiben. So, dass jeder, der OLSEN entweder als scheue Außenseiterin oder aber als Pop-Persönlichkeit einordnen will, eines besseren belehrt wird – ANGEL OLSEN bewegt sich weiterhin mit einer eindringlichen Schrägheit und einer kultivierten Anmut genau zwischen diesen beiden Extremen.

Wenn man sich den Titel und die Tracklist mit Songs wie „Sister“ oder „Woman“ anguckt, so könnte man schnell eine geschlechterspezifische Botschaft in „My Woman“ ausmachen. Aber OLSEN hat ihre lyrischen Ergüsse nie sehr direkt verfasst. Sie erklärt: „Ich nutze definitiv Szenen, die sich wieder und wieder in meinem Kopf abspielen, genauso wie man ein Drehbuch schreibt und eine Erinnerung so manipuliert, dass sie passt. Aber ich denke, es ist wichtig, dass Menschen Dinge so interpretieren können, wie sie es wollen.

Dennoch gibt OLSEN zu, dass wenn sie zwischen dem lustigen und synthiegeladenen Song „Intern“ und den traurigeren Songs auf der zweiten Hälfte des Albums ein Thema ausmachen sollte, es wohl das „komplizierte Chaos, eine Frau zu sein und für sich selbst einzustehen“ wäre.

Auf ihren letzten beiden Alben hat sie uns mit einer hallverhangenen, poetischen Ohnmacht, geheimnisvollem Folk, Grunge-Pop-Klängen und unvergesslichen Fingerpicking-Sounds begeistert. „My Woman“ stellt eine anregende Ergänzung zu ihrer vergangenen Arbeit dar und ist zugleich ein Album für das OLSEN ihre bisherigen Schreib- und Aufnahme-Ansätze und Methoden neu kalibriert hat um eine neue Phase ihres musikalischen Schaffens einzuleiten. Einige Lieder hat sie auf dem Klavier geschrieben, das sie nach ihrer letzten Tour kaufte, tauschte bei ein paar Songs die Klavieraufnahmen aber später zu Synthesizer und/oder Mellotron aus, wie zum Beispiel auch beim bereits erwähnten „Intern“.

„My Woman” besteht aus einer einwandfreien A- und B-Seite, wobei die schnelleren, eher Pop/Rock-orientierten Songs zu Beginn zu finden sind und die längeren, nachdenklicheren eher zum Ende hin auftreten.

Zum Beispiel der ausgelassene Song „Shut Up Kiss Me“, der am Anfang der Platte auf die Hörer wartet: Sein nervöser Grunge-Sound ist umgeben von der subtilen Verzweiflung, wie es bei jedem Song über die Erschöpfung nach einem leidenschaftlichen Streit der Fall wäre. Ein weiterer krönender Moment tritt in Form des melancholischen, VELVETS-artigen „Heart-shaped Face“ auf, während die unwiderstehlichen Tracks „Sister“ oder „Woman“ die einzigen sind, die nicht live eingesungen wurden. Beide haben eine Spielzeit von über sieben Minuten. Der erste stellt einen triumphalen, hallgetränkten 70er-Jahre-Countryrocksong dar, der an FLEETWOOD MAC erinnert und mit einem an NEIL YOUNG gemahnendes Gitarrensolo abschließt. „Woman“ hingegen ist eine wunderbare Erzählung in einem altmodischen Elektropop-Gewand, gepaart mit trägem, psychedelischem Soul.

Da ihre neuen Songs eine Mehrstimmigkeit verlangten, singt OLSEN auf „My Woman“ nun in einer deutlich weiteren Bandbreite an verschiedenen Stilen und hat mit dem Gitarristen Seth Kauffman einen Gast auf ihrem Album der ihre reguläre Band, bestehend aus Bassspielerin Emily Elhaj, Schlagzeuger Joshua Jaeger und Gitarrist Stewart Bronaugh unterstützt. Als Produzenten hat ANGEL OLSEN sich Justin Raisen geangelt, der bekannt für seine Arbeiten mit CHARLI XCX, SKY FERREIRA und SANTIGOLD ist.

Im Verlauf des Albums wird einem bewusst, dass die Frau, die im Titel „My Woman“ beschrieben wird, OLSEN selbst ist – absolut das Kommando führend, aber ebenso bereit, sich den Einflüssen ihrer Mitstreiter und äußerer Umstände zu beugen. Wenn es jemals Druck während der Arbeiten am Album gegeben haben sollte, so ist dieser im Endergebnis nicht mehr zu entdecken. Ein intuitiv kluges, herzlich kommunikatives und unglaublich freizügiges Album – „My Woman“ spricht jeden an!

Maria Mena

In Concert 2016
Do 27 Okt 20:00 Einlass 19:00
Tickets Tickets Facebook Event Website Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Die norwegische Ausnahme-Sängerin mit neuem Album für neun Konzerte im Herbst auf Deutschlandtour

Mit ihrem siebten Album „Growing Pains” beendete die norwegische Sängerin und Songwriterin Maria Mena im Herbst 2015 ihre Auszeit. Im Winter tourte sie dann mit den Night of the Proms, um ausgewählte Songs im orchestralen Gewand live vorzustellen. Das Publikum lag ihr zu Füßen. Im Oktober kommt sie nun auch endlich wieder auf Clubtour durch Deutschland um ihre zauberhaften Songperlen mit ihrer eigenen Band zu präsentieren. Dabei stehen Konzerte in Osnabrück (23.10. Rosenhof), Köln (24.10. Gloria), München (25.10. Freiheiz), Berlin (27.10. Columbiatheater), Hamburg (28.10. Mojo), Hannover (30.10. Capitol), Leipzig (31.10. Täubchenthal), Mainz (01.11. Frankfurter Hof) und Bremen (02.11. Modernes) an. Tickets für diese Shows gibt es ab Dienstag, 22.03., 09:00 Uhr im exklusiven Presale unter www.eventim.de und ab Donnerstag, 24.03., 09:00 Uhr überall im offiziellen Vorverkauf!

 

Wir begegneten Maria Mena erstmals 2002. Sie war sechzehn Jahre alt und hatte gerade ihren großen Durchbruch mit dem Hit „My Lullaby“ geschafft. Kurze Zeit später zählte sie bereits zu den erfolgreichsten Künstlern Skandinaviens, landete einen Hit nach dem nächsten, darunter auch Singles, die sich im restlichen Europa hoch in den Single- und Airplay-Charts platzierten, wie „You Are The Only One”, „Just Hold Me” und „All This Time”. Ihr Weihnachtssong „Home For Christmas“ wurde in ihrer Heimat zu einem modernen Klassiker und ist ihre meistverkaufte Single in Norwegen. Es ist kaum überraschend, dass im Laufe der Jahre auch immer wieder internationale Musiker-Kollegen auf ihr Schaffen aufmerksam wurden, darunter Big Names wie Kanye West, John Legend oder Sam Smith. Letzterer gab sogar an, Marias Musik habe sein Leben verändert. Mena und Smith schreiben sich mittlerweile regelmäßig und der britische Soul/Pop-Superstar wird dabei nicht müde, seinen dringenden Wunsch nach neuer Musik seiner norwegischen Kollegin zu unterstreichen. Nun ist sie endlich da: “Growing Pains” erzählt die ehrliche und schöne Geschichte, wenn man sich in einer Situation wiederfindet, in der das Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Maria Mena hat das einzigartige Talent, in ihrer Musik ein extrem nuanciertes Spektrum an Gefühlen zum Ausdruck zu bringen und im Gegensatz zu vielen anderen wagt sie auch, diese zu offenbaren. Denn nach der Scheidung von ihrem Partner war es Maria Mena sehr schwer gefallen, sich wieder aufzuraffen und mit dem Schreiben neuer Songs zu beschäftigen – jedenfalls so lange sie wach war. Denn ihr widerfuhr etwas ziemlich Unglaubliches: ihr Unterbewusstsein nahm sich der Sache an und bescherte Maria Songs für fast ein halbes Album… im Schlaf, darunter die herzzerreißende Single „I Don’t Wanna See You With Her“.

Live überzeugt Maria Mena besonders durch ihre herrlich offene Art und natürlich mit ihrer wunderbar zarten Stimme, hinter der sich eine starke Frau verbirgt – und die den Zuhörer sekundenschnell um den Finger wickelt. Maria Mena wird auch sicher auf dieser Tournee wieder für fantastische Gänsehaut-Momente sorgen.