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Jeremih & Band

2 Feb 2016
Verschoben / rescheduled
Vitals Tour 2016

Mutemath

+ Fairchild
4 Feb 2016

The Residents

präsentiert von Radio Eins und Tip
8 Feb 2016
präsentiert von Ampya, detektor.fm, laut.de, Spex & Byte FM

Me And My Drummer

Fabian Simon & The Moon Machine
12 Feb 2016
Verschoben / rescheduled

Me And My Drummer Aftershow Party

(half) - live + DJ Set: Freedrich
12 Feb 2016
Abgesagt / canceled
Freedom To Dance Tour 2016

Jimmy Somerville & Band

19 Feb 2016
Verlegt / relocated
präsentiert von INTRO & kulturnews

Seinabo Sey

Pretend – Tour 2016
27 Feb 2016
präsentiert von Ampya, detektor.fm, laut.de, Spex & Byte FM

Me And My Drummer

Fabian Simon & The Moon Machine
29 Feb 2016
Verlegt / relocated

Jeremih & Band

Di 2 Feb 2016 Archiv

Verschoben / Rescheduled: Das für heute angekündigte Jeremih Konzert fällt aufgrund einer Erkrankung des Künstlers nicht statt bzw. wird auf den 13.06.16 im Columbia Theater verschoben. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufskasse zurückgegeben werden.

Jeremih ist RnB Hörern weltweit längst kein Unbekannter mehr – bereits 2009 übernahm er die Charts mit „Birthday Sex“.
Es folgten diverse erfolgreiche Collabos, u.a. „Down on me“ ft 50 Cent oder „Dont Tell em“, welches im letzten Jahr die deutschen Radio-Airplays beherrschte.
Lange warten seine Anhänger schon auf ein neues Album – Anfang des neuen Jahres soll „Late Nights“ dann endlich erscheinen.
Produziert hat die neue Scheibe Gerüchten zufolge kein geringerer als Diddy a.k.a. Puff Daddy und Gäste wie J Cole, Future, Trey Songz & French Montana sollen vertreten sein.
So lässt es sich der 28-jährige nicht nehmen, sein neues Material seinen deutschen Fans erstmalig live zu präsentieren.
Vorverkaufsstart: Freitag 06.11.15 10Uhr

Mutemath

+ Fairchild Vitals Tour 2016
Do 4 Feb 2016 Archiv


Mit neuem Album im Februar 2016 auf Tour

Vor acht Jahren stand die US-Amerikanische Indie-Rock Band MUTEMATH das letzte Mal auf deutschen Bühnen und seitdem ist einiges passiert. So veröffentlichten sie 2011 ihr Album „Odd Soul“, trennten sich danach von ihrem bisherigen Label und wechselten das Management. Greg Hill, Gründungsmitglied und Gitarrist, entschied sich die Band zu verlassen und Todd Gummerman übernahm seinen Platz.

Allerdings war der Band auch schon zeitig bewusst, dass ihre Pläne zum vierten Studioalbum auch mit einem neuen Label nicht umgesetzt werden können. MUTEMATH entschlossen sich daher „Vitals“ selbst zu produzieren. „…Dies war ein Album das nur passieren konnte wenn wir die Ärmel hochkrempeln und unserer Kreativität freien Lauf lassen…“ so Schlagzeuger Darren King.

Auch im Privatleben des Sängers Paul Meany hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Sowohl die Geburt seiner Tochter und die Hochzeit mit seiner Frau, als auch Todesfälle in seiner Familie beeinflussten die neue Platte. So verarbeitete Meany seine Gefühle und Gedanken während einer nächtlichen Panikattacke in dem Song „Composed“.

Seit einigen Wochen ist bereits das erste Lied „Monument“, des am 13. November erscheinenden Albums, veröffentlicht. Laut der Band sei „Vitals“ in dem Moment zu einem Album geworden, als sie „Monument“ schrieben. Es sei ein Song, der sich an der Gegenwart erfreut und sich weigert zu warten bis etwas vergangen ist, um es dann zu feiern.

„A monument usually signifies a memorialization for what is no more. This song is about taking control of the moments we still have, while we still have them together […]“ so Meany.

In wenigen Wochen können sich also alle vom Klang der neuen MUTEMATH Platte überzeugen. Live werden Meany & Co. dann endlich wieder im Februar 2016 zu sehen sein. Bei Auftritten in Köln, Berlin und Hamburg können sich alte und neue Fans davon überzeugen das MUTEMATH auch nach acht Jahren Bühnen-Abstinenz nichts von ihren Live-Qualitäten eingebüßt haben.

The Residents

präsentiert von Radio Eins und Tip
Mo 8 Feb 2016 Archiv

Zu ihrem 40jährigen Band-Jubiläums haben die Residents eine spektakuläre Triologie neuer Programme einstudiert, die die Vielfalt ihrer gesamten Karriere wiederspiegelt. Deren dritter Teil, „Shadowland“, hatte im März 2015 Premiere und gilt Presse und Fans bereits jetzt als eine der besten Residents-Shows ihrer langen und eindrucksvollen Karriere: „Obsession, insanity and the coming Apocalypse have never sounded better.“ Das sagen die Residents selbst über ihr neues Programm, mit dem sie Anfang 2016 auf Europa-Tournee gehen:

„Concluding the celebration of their 40th anniversary, The Residents are pleased to announce Shadowland, Part 3 of the Randy, Chuck & Bob Trilogy. Aspiring to examine life in reverse, the trilogy began in 2010 with The Talking Light, a study of ghosts and death; reflecting on love and sex, the group continued with their Wonder of Weird tour in 2013; and finally with Shadowland, Randy, Chuck & Bob will focus on the beginning of life – birth. As with Parts 1 & 2 of the trilogy, Part 3 will feature music from The Residents’ extensive catalog interspersed with short videos about birth, rebirth, reincarnation and NDEs (near death experiences).“

Ja, „The Residents“ feierten 2013 ihr sage und schreibe 40jähriges Bühnenjubiläum! Sie haben das erste Musikvideo der Geschichte hergestellt (dieses und andere ihrer Werke findet man in der ständigen Sammlung des MoMa New York!), sie haben die berühmten und viel zitierten (und plagiierten) „Eyeballs“ erfunden und zum Funkeln gebracht, sie haben legendäre Filme gedreht, Videospiele und Comics erfunden und Museumsperformances gespielt. Und die Residents haben eine beeindruckende

Me And My Drummer

Fabian Simon & The Moon Machine präsentiert von Ampya, detektor.fm, laut.de, Spex & Byte FM
Fr 12 Feb 2016 Archiv

Verschoben / Rescheduled: Aufgrund einer Kehlkopfentzündung von Charlotte muss das "Me And My Drummer" Konzert vom 12.02.16 auf den 29.02.16 verschoben werden. Tickets behalten Ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufskasse zurück gegeben werden.

Ausverkauft / sold out

Me And My Drummer

Am 12.02.2016 erscheint „Love Is A Fridge“, das zweite Album des Berliner Duos Me And My Drummer.
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres viel beachteten Debüts „The Hawk, The Beak, The Prey“ kann diese außergewöhnliche Band auf eine ebenso schillernde wie rastlose Geschichte blicken. Mit „Love Is A Fridge“ setzt sie sich nun einen neuen Höhepunkt.

Als Me And My Drummer 2012 ihr Debütalbum veröffentlichen, legen Charlotte Brandi und Matze Pröllochs einen mehr als traumhaften Start hin. Und mit „You’re A Runner“ liefert das Duo wie nebenbei einen widerborstigen Hit, der mit seiner treibenden Impulsivität und seinem ekstatischen Finale so gar nicht der herkömmlichen Rezeptur folgt. Mehr als hundertfünfzig Konzerte quer durch Europa spielen die beiden im Anschluss an die Veröffentlichung. Währenddessen kollaborieren sie mit ebenso außergewöhnlichen Künstler_innen wie Kat Frankie, Tale Of Us oder Breton, bevor sie sich zunächst selbst eine Auszeit nehmen und sich schließlich komplett auf die Arbeiten am zweiten Album konzentrieren.

Die Band macht einen radikalen Schnitt. Zwischenzeitlich haben Brandi und Pröllochs sich quasi aller geschäftlicher Strukturen befreit und besinnen sich komplett auf sich selbst. Sie beginnen, neue Musik zu schreiben und lassen alle Erwartungen und allen Druck abprallen. Auf eigene Faust testen sie verschiedene Produzenten und nehmen schließlich im Sommer 2014 erste Versionen auf.

Mit dem Resultat jedoch nicht zufrieden entschließen sich Brandi und Pröllochs bewusst gegen den Schnellschuss. Es wäre logisch gewesen, den Schwung des Debüts zu nutzen und zügig ein zweites Album folgen zu lassen. Doch die beiden setzen auf Kompromisslosigkeit. Das Ergebnis ist nicht stimmig; die Aufnahmen werden verworfen. Mit Olaf Opal finden Me And My Drummer schließlich den richtigen Verbündeten. Im Bochumer Studio des Produzenten von z.B. The Notwist wird im Frühjahr 2015 die Stunde Null ausgerufen. Gemeinsam arbeiten sie Stück für Stück das heraus, womit Me And My Drummer nicht weniger als 100% zufrieden sind: „Love Is A Fridge“.

Die neuen Me And My Drummer büßen nichts von der Erhabenheit auf „The Hawk, The Beak, The Prey“ ein und sind doch bunter, eklektischer und tanzbarer. Kaleidoskop-artig öffnen sie sich mit jedem der Stücke andere Horizonte. Über leuchtende Texturen zwischen Ambient- und Starkstrom-Synthies legt Brandi entwaffnend intime Texte. Insofern knüpft „Love Is A Fridge“ an das Debütalbum an. Allerdings ist sie jetzt direkter: Sie spricht ihre Adressaten unverfroren und offen an. Und nach wie vor entflechtet sie dabei Beziehungswirren und verhandelt die Widersprüchlichkeit des Zusammenseins: Es geht um Liebe und Ego, Nostalgie und Wahnsinn, um Depression, Resignation, Disziplin und Kunst.

Musikalisch sind Me And My Drummer experimenteller und mutiger, die Kompositionen sind mehrdeutig und offener. Mit „Blue Splinter View“ oder „Pentonville Road“ stehen klassisch angelegte Songs fragmentarischen Schönheiten wie „Easy On Me“ oder einem geradezu Jam-haften Stück wie „Prague I & II“ gegenüber. Außerdem gestattet sich die Band eine klangliche Öffnung und lässt Brandi auf einigen der neuen Stücke eine drängende, mal folkige, mal grungige E-Gitarre spielen.

„Love Is A Fridge“ zeigt, welche Urgewalt und Innigkeit Me And My Drummers musikalische Kompromisslosigkeit gebärt. Eine einnehmende Direktheit, die sie in ihrer Musik zelebrieren und immer wieder weiter definieren. Es ist das große Vergnügen, unmittelbar am Austausch zweier fantastischer Musiker_innen teilhaben zu können.

English:

Hailing from Berlin duo Me And My Drummer release their sophomore album „Love Is A Fridge“ in February 2016. Three years after the release of their highly respected debut album „The Hawk, The Beak, The Prey“ this outstanding band looks back on a colourful as well as restless story. Now, with „Love Is A Fridge“ they achieve new heights.

When Me And My Drummer release their debut in 2012 Charlotte Brandi and Matze Pröllochs make a more than fabulous start. Almost incidentally they provide the rebellious hit single „You’re A Runner“, which – with its driving impulsiveness and ecstatic finale – doesn’t follow the usual formula at all. Subsequently they play more than 150 shows across Europe and the UK. And meanwhile collaborate with likewise outstanding artists Kat Frankie, Tale Of Us and Breton before they allow themselves a break and finally concentrate completely on writing a second album.

The band makes a radical cut: Temporary Brandi and Pröllochs get free of all business structures and completely reflect on themselves. They start writing new music ignoring all expectations and all pressure. On their own the two test different producers and eventually record first versions in the summer of 2014.

Not satisfied with the outcome Brandi and Pröllochs decide against a hasty action on purpose. Using the momentum of the debut and following up with a second album, would have been logical. But the two of them stay uncompromising. The result is not coherent; the recordings get discarded. In Olaf Opal, producer of The Notwist among others, Me And My Drummer find the right ally after all. In his studio in Bochum they declare zero hour in the spring of 2015. Together they work out little by little with what Me And My Drummer aren’t less than 100% content: „Love Is A Fridge“.

The new Me And My Drummer lose none of the sublime of „The Hawk, The Beak, The Prey“ and yet are more colourful, eclectic and danceable. Kaleidoscopic they open up new horizons with each track. Brandi lays her disarmingly intimate lyrics over luminous textures between ambient and high voltage synths. In this sense „Love Is A Fridge“ ties in to the debut album. Though Brandi is more straightforward now: She approaches the addressee unabashed and open. And still unties relationship troubles and deals with contradictions of togetherness: This is about love and ego, nostalgia and madness, about depression, resignation, discipline and art.

Musically Me And My Drummer are more experimental and brave, the compositions more complex and frank. Classic songs like „Blue Splinter View“ or „Pentonville Road“ face fragmentary beauties as „Easy On Me“ or the nearly jam-like track „Prague I & II“. In addition the band allows itself to open up soundwise and lets Brandi play an urging, sometimes folk, sometimes grunge e-guitar on some of the new pieces.
„Love Is A Fridge“ reveals the force and intimacy Me And My Drummer’s musical uncompromissingness creates. A captivating immediacy they celebrate in their music and continue to determine. It is the great pleasure of directly participating in the exchange of two fantastic musicians.
Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Supported by the Initiative Musik Non-profit Project Company Ltd. with project funds from the Federal Government Commissioner for Culture and Media on the basis of a resolution passed by the German Bundestag.

Support :Fabian Simon ist ein musikalischer Tausendsassa.

Nebenberuflich Teil von Adam Arcuragis Tour- und Studioband, als Komponist an Staats-, Stadt- und Off-Theatern, als Organist im Knast. Sein Hauptwerk sind aber Songs. Viele Songs.
Man sagt über ihn, er sei in der Lage, über Alles einen Song schreiben zu können. Ein Teil seines Œvre wurde veröffentlicht, ein noch größerer Teil wartet noch darauf.
In ihm kollidieren Folksong, Kitchen-Blues, spät-romantische Harmonik, beatlesker Pop, Feinsinnigkeit, Existenzialismus, Größenwahn, Tragödie, Tom Waits’sche Unheimlichkeit und eine Stimme, die einen entweder zum Lachen zwingt oder zu Tränen rührt. Immer berührt sie einen.
Seine Backing Band heißt The Moon Machine und zieht seinen Songs ein schönes Kleid an.
Das nennen sie dann Symphonic Space Cowboy Soul und genau so klingt es.
Irgendwo zwischen  Americana, Psychedelic Rock und Trauermarsch.
Immer etwas schräg und stets bezaubernd.

Me And My Drummer Aftershow Party

(half) - live + DJ Set: Freedrich
Fr 12 Feb 2016 Archiv

Abgesagt / Canceled

Friedrich Greiling alias Freedarich alias Mittekill alias Die Bäume tanzt auf mehreren Hochzeiten aus der Reihe, ohne negativ aufzufallen. Die Zeiten als Teilzeit-Punk in Popperdiscotheken sind Vergangenheit und die Geschichte der Technomusik ist am Ende auch mit dem fatalen Scherz von Punk verschwistert und versöhnt. House, Techno, Electro und Disco bauen zusammen Burgen im musikalischen Sandkasten. Musik, die schon beim Hören im Hier und Jetzt das Gefühl transportiert, an das man sich in Zukunft sehnsüchtig erinnert. „Open Air-Hymnen“ (De:Bug), deepe Tracks voll melancholischer Lebensfreude im Kontrast mit leichten, swingenden Spuren, die mit dem Quentchen Selbstironie viel Spaß machen. Minimal melodiöser Techno, der den Soul zurück auf die Tanzfläche bringt und Funk, der lachend aus der Maschine stolpert, wenn der Morgen graut.
click…

Jimmy Somerville & Band

Freedom To Dance Tour 2016
Fr 19 Feb 2016 Archiv

Verlegt / Relocated: Aufgrund der großen Nachfrage wird das Konzert ins HUXLEYS verlegt. Karten behalten ihre Gültigkeit.

JIMMY SOMERVILLE
– zum ersten Mal mit Live Band in Deutschland! –
präsentiert von Spex – Antenne Brandenburg – Kulturnews

Wenn es um die unverwechselbare Stimme von Bronski Beat und The Communards, die
Stimme von großen Hits wie Smalltown Boy und Don’t Leave Me This Way, geht, kann nur
von Jimmy Somerville die Rede sein.
Bei Bronski Beat konnte die Welt nicht nur zum ersten Mal Jimmys einzigartige Stimme hören, der Debüt Hit Smalltown Boy behandelt außerdem soziale Problemthemen.
Mit ihrem Text beschreiben Bronski Beat die Isolation, in der ein junger Homosexueller aus der Provinz lebt, die Abneigung, die ihm entgegenschlägt und wie er sich daraufhin gezwungen sieht, die Stadt zu verlassen.

Auch, wenn Smalltown Boy nicht der erste Pop Song war, der dieses Thema behandelte, machte Bronski Beats chartfreundlicher früher 80er Jahre Elektro Sound und die authentische ehrliche Art der drei Bandmitglieder den Song zum größten Hit über die
Probleme Homosexueller, den es jemals gab.
Mit The Communards, Jimmys neuer Band nach der Trennung von Bronski Beat, hatte er weitere Hits und veröffentlichte die Alben Communards (1986) und Red (1987). Mit ihrer energiegeladenen, vergnüglichen Cover Version von dem Philadelphia Soul Klassiker Don’t Leave Me This Way stürmten The Communards 1986 an die Spitze der UK-Charts, eine
Position, die sie mehrere Wochen lang hielten.

Mit ihrer darauf folgenden Single For A Friend
zeigten sie nochmal eine ganz andere Facette und erstaunten das Publikum mit ihrem berührenden Song für einen geliebten Menschen, der an AIDS gestorben ist.
1989 begann Jimmy seine Solo Karriere mit 5 weiteren Hit Singles und zwei Alben; Read My Lips (1989) und The Singles Collection (1990).
Diese beinhalteten ein mitreißendes Cover von Sylvesters Disco Hymne You Make Me Feel (Mighty Real).
Jimmys offener Umgang mit den Problemen Homosexueller verhinderte nicht, dass seine CDs gespielt und in hohen Auflagen verkauft wurden.
Im Gegenteil, seine Ehrlichkeit, auch in Hinblick auf seine eigene Sexualität, half sicher mit, seinen Pfad zum Erfolg zu ebnen.
Das Album Dare To Love, das im Juni 1995 erschien, ist ein typischer Mix von poppigen Tanz Nummern und ernsteren Songs über Homosexualität.
Heartbeat, die erste Single von Dare to love, erreichte Nummer eins in den USA Dance Charts, und die E-Smoove und Armand Van Heldon Mixe werden heute immer noch in Clubs gespielt. Im Frühjahr 1997 brachte Jimmy die Single Safe vom Album Dare To Love auf verschiedenen europäischen Labels raus.
Der Remix von Todd Terry und DJ Tonka erreichte die Nummer 1 der spanischen Singlecharts und wurde in ganz Europa gespielt.
Nachdem Jimmy London Records verlassen hatte, schloss er einen neuen Vertrag mit Gut Records und veröffentlichte Ende 1997 die Single Dark Sky.
Das Album Manage The Damage, produziert von Ash Howes und mitgeschrieben von Sally Herbert, folgte 1999 und beinhaltete die Singles Lay Down und Something To Live For.
2000 brachte Jimmy eine neue Version von Bronski Beats Why (Almighty Mixes) über Almighty Records in Großbritannien raus. Die CD beinhaltet außerdem eine Version von Can’t Take My Eyes Off Of You, die auf dem 2. Soundtrack zur Channel 4 TV Serie Queer As Folk zu finden ist.

Im selben Jahr brachte Warner die neue Compilation The Very Best Of Jimmy Somerville, Bronski Beat and The Communards auf den Markt.
Jimmys nächstes Solo Album mit dem Titel Home Again (2004) wurde bei Jinx Music/BMG (Germany) veröffentlicht und beinhaltet Kollaborationen mit Rosenstolz.

Seinabo Sey

Pretend – Tour 2016 präsentiert von INTRO & kulturnews
Sa 27 Feb 2016 Archiv

Als Seinabo Sey vor knapp zwei Jahren ihre erste Single Younger veröffentlichte, stand nicht nur die Blogger-Szene Kopf, auch internationale Radiostationen rissen sich um die Newcomerin und verhalfen der Single auch in Deutschland zum Hit. Nun endlich ist es so weit: Ihr lang ersehntes Debüt Pretend (23. Oktober/Universal) mit dem sie im Februar 2016 auch in drei deutschen Städten zu Gast sein wird, erscheint. Wenngleich Kritiker und Fans gleichermaßen hohe Erwartungen an das Erstlingswerk der 25-jährigen Sängerin hatten, so schafft sie es dennoch alle zu begeistern.
Die einzigartige Verschmelzung von R&B, Soul und skandinavisch cleanem Pop, kombiniert mit tiefen, ehrlichen Texten in denen die junge Frau ihre Gefühle und Ängste mit dem Publikum teilt, sucht vergebens seines Gleichen. „Dieses Album handelt wirklich durchweg von meinem Leben. Es geht um all die Dinge, die ich erlebt habe“, erklärt Seinabo Sey selbst.
Der Lebensweg der talentierten Schwedin mit gambischen Wurzel ist ebenso vielseitig wie ihre Musik: In Stockholm geboren, zog sie im Alter von 4 Jahren nach Gambia. Die von ihr erwartete Disziplin und Ruhe, die in der Gambischen Kultur eine große Rolle spielt, machte aus Seinabo schon in jungen Jahren eine gute Beobachterin. Ihre Blick fürs Detail so wie die Fähigkeit auch unangenehmen Situationen etwas positives abzugewinnen, prägen nicht zuletzt auch ihr Debüt. Die vielschichtigen Klanglandschaften, die Seinabo Sey gemeinsam mit ihrem Produzenten Magnus Lidehäll (Mapei, Madonna) aufgenommen hat, spiegeln das von vielen Ortswechseln geprägte Leben der Sängerin wider. Als sie nach drei Jahren wieder zurück nach Schweden ging, nahm sie ein Stück der zweiten Heimat mit: „Man hört Afrika in meiner Musik wohl am ehesten darin raus, wie ich meine Songs schreibe. Ich bin nun mal mit Leuten aufgewachsen, die mir andauernd irgendwelche Ratschläge erteilten, und es gehört einfach zur gambischen Kultur dazu, so zu reden“, meint sie. Die Ratschläge, die man auf Pretend findet, sind dabei vor allem an sie selbst gerichtet, wenn Sey in ihren Texten versucht, Hürden aus dem Weg zu räumen und Gefühle zu verstehen: Younger und Pretend sind sicherlich Paradebeispiele, aber auch das minimalistische Easy geht in diese Richtung, wie auch der epische Klavier-Song Poetic und der Song Still mit seiner gehauchten Melodie.
Erfolgreiche Auftritte auf den Hauptbühnen desdiesjährigen Melt! und Roskilde Festival sprechen eine klare Sprache. In UK und auch in unseren Gefilden spielte sie zudem erfolgreiche Shows gemeinsam mit Ella Eyre.
Seit sie 19 ist arbeitet Seinabo Sey an ihrem Debüt, betont heute jedoch, dass sie nicht glaubt es zu einem früheren Zeitpunkt so ihren Vorstellungen entsprochen hätte. Gutes braucht eben seine Zeit. Und eben diese Zeit gibt sie dem deutschen Publikum nun zurück um sich bis Anfang nächsten Jahres in ihre Welt entführen zu lassen. Im Februar kommt Seianbo nun für drei Shows nach Deutschland. Eine Frau, eine Stimme, ein Gefühl, dass man auf keinen Fall verpassen sollte.

Me And My Drummer

Fabian Simon & The Moon Machine präsentiert von Ampya, detektor.fm, laut.de, Spex & Byte FM
Mo 29 Feb 2016 Archiv

Verlegt / Relocated: Das Konzert muss abermals verlegt werden und zwar auf den 15.04.16. Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden. Verfügbarkeit von Restkarten bitte erfragen unter 030 - 61 10 13 13 / For information regarding the availability of remaining tickets please call (+49) 30 - 61 10 13 13

Hier das Statement von „Me And My Drummer“ zur erneuten Verlegung:

„Ihr Lieben,
Charlottes Kehlkopfentzündung hat sich als ernster heraus gestellt als zunächst erwartet. Um sicher zu gehen, dass sie komplett genesen kann und keine Folgeschäden entstehen, sind wir daher gezwungen alle bevor stehenden Tourdaten im Februar und März zu verschieben.
Wir hoffen sehr auf euer Verständnis und freuen uns auf die Ersatztermine überall dort wo wir die Konzerte zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können!
Danke uns bis bald!
Eure MAMDs “

Am 12.02.2016 erscheint „Love Is A Fridge“, das zweite Album des Berliner Duos Me And My Drummer.
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres viel beachteten Debüts „The Hawk, The Beak, The Prey“ kann diese außergewöhnliche Band auf eine ebenso schillernde wie rastlose Geschichte blicken. Mit „Love Is A Fridge“ setzt sie sich nun einen neuen Höhepunkt.

Als Me And My Drummer 2012 ihr Debütalbum veröffentlichen, legen Charlotte Brandi und Matze Pröllochs einen mehr als traumhaften Start hin. Und mit „You’re A Runner“ liefert das Duo wie nebenbei einen widerborstigen Hit, der mit seiner treibenden Impulsivität und seinem ekstatischen Finale so gar nicht der herkömmlichen Rezeptur folgt. Mehr als hundertfünfzig Konzerte quer durch Europa spielen die beiden im Anschluss an die Veröffentlichung. Währenddessen kollaborieren sie mit ebenso außergewöhnlichen Künstler_innen wie Kat Frankie, Tale Of Us oder Breton, bevor sie sich zunächst selbst eine Auszeit nehmen und sich schließlich komplett auf die Arbeiten am zweiten Album konzentrieren.

Die Band macht einen radikalen Schnitt. Zwischenzeitlich haben Brandi und Pröllochs sich quasi aller geschäftlicher Strukturen befreit und besinnen sich komplett auf sich selbst. Sie beginnen, neue Musik zu schreiben und lassen alle Erwartungen und allen Druck abprallen. Auf eigene Faust testen sie verschiedene Produzenten und nehmen schließlich im Sommer 2014 erste Versionen auf.

Mit dem Resultat jedoch nicht zufrieden entschließen sich Brandi und Pröllochs bewusst gegen den Schnellschuss. Es wäre logisch gewesen, den Schwung des Debüts zu nutzen und zügig ein zweites Album folgen zu lassen. Doch die beiden setzen auf Kompromisslosigkeit. Das Ergebnis ist nicht stimmig; die Aufnahmen werden verworfen. Mit Olaf Opal finden Me And My Drummer schließlich den richtigen Verbündeten. Im Bochumer Studio des Produzenten von z.B. The Notwist wird im Frühjahr 2015 die Stunde Null ausgerufen. Gemeinsam arbeiten sie Stück für Stück das heraus, womit Me And My Drummer nicht weniger als 100% zufrieden sind: „Love Is A Fridge“.

Die neuen Me And My Drummer büßen nichts von der Erhabenheit auf „The Hawk, The Beak, The Prey“ ein und sind doch bunter, eklektischer und tanzbarer. Kaleidoskop-artig öffnen sie sich mit jedem der Stücke andere Horizonte. Über leuchtende Texturen zwischen Ambient- und Starkstrom-Synthies legt Brandi entwaffnend intime Texte. Insofern knüpft „Love Is A Fridge“ an das Debütalbum an. Allerdings ist sie jetzt direkter: Sie spricht ihre Adressaten unverfroren und offen an. Und nach wie vor entflechtet sie dabei Beziehungswirren und verhandelt die Widersprüchlichkeit des Zusammenseins: Es geht um Liebe und Ego, Nostalgie und Wahnsinn, um Depression, Resignation, Disziplin und Kunst.

Musikalisch sind Me And My Drummer experimenteller und mutiger, die Kompositionen sind mehrdeutig und offener. Mit „Blue Splinter View“ oder „Pentonville Road“ stehen klassisch angelegte Songs fragmentarischen Schönheiten wie „Easy On Me“ oder einem geradezu Jam-haften Stück wie „Prague I & II“ gegenüber. Außerdem gestattet sich die Band eine klangliche Öffnung und lässt Brandi auf einigen der neuen Stücke eine drängende, mal folkige, mal grungige E-Gitarre spielen.

„Love Is A Fridge“ zeigt, welche Urgewalt und Innigkeit Me And My Drummers musikalische Kompromisslosigkeit gebärt. Eine einnehmende Direktheit, die sie in ihrer Musik zelebrieren und immer wieder weiter definieren. Es ist das große Vergnügen, unmittelbar am Austausch zweier fantastischer Musiker_innen teilhaben zu können.

English:

Hailing from Berlin duo Me And My Drummer release their sophomore album „Love Is A Fridge“ in February 2016. Three years after the release of their highly respected debut album „The Hawk, The Beak, The Prey“ this outstanding band looks back on a colourful as well as restless story. Now, with „Love Is A Fridge“ they achieve new heights.

When Me And My Drummer release their debut in 2012 Charlotte Brandi and Matze Pröllochs make a more than fabulous start. Almost incidentally they provide the rebellious hit single „You’re A Runner“, which – with its driving impulsiveness and ecstatic finale – doesn’t follow the usual formula at all. Subsequently they play more than 150 shows across Europe and the UK. And meanwhile collaborate with likewise outstanding artists Kat Frankie, Tale Of Us and Breton before they allow themselves a break and finally concentrate completely on writing a second album.

The band makes a radical cut: Temporary Brandi and Pröllochs get free of all business structures and completely reflect on themselves. They start writing new music ignoring all expectations and all pressure. On their own the two test different producers and eventually record first versions in the summer of 2014.

Not satisfied with the outcome Brandi and Pröllochs decide against a hasty action on purpose. Using the momentum of the debut and following up with a second album, would have been logical. But the two of them stay uncompromising. The result is not coherent; the recordings get discarded. In Olaf Opal, producer of The Notwist among others, Me And My Drummer find the right ally after all. In his studio in Bochum they declare zero hour in the spring of 2015. Together they work out little by little with what Me And My Drummer aren’t less than 100% content: „Love Is A Fridge“.

The new Me And My Drummer lose none of the sublime of „The Hawk, The Beak, The Prey“ and yet are more colourful, eclectic and danceable. Kaleidoscopic they open up new horizons with each track. Brandi lays her disarmingly intimate lyrics over luminous textures between ambient and high voltage synths. In this sense „Love Is A Fridge“ ties in to the debut album. Though Brandi is more straightforward now: She approaches the addressee unabashed and open. And still unties relationship troubles and deals with contradictions of togetherness: This is about love and ego, nostalgia and madness, about depression, resignation, discipline and art.

Musically Me And My Drummer are more experimental and brave, the compositions more complex and frank. Classic songs like „Blue Splinter View“ or „Pentonville Road“ face fragmentary beauties as „Easy On Me“ or the nearly jam-like track „Prague I & II“. In addition the band allows itself to open up soundwise and lets Brandi play an urging, sometimes folk, sometimes grunge e-guitar on some of the new pieces.
„Love Is A Fridge“ reveals the force and intimacy Me And My Drummer’s musical uncompromissingness creates. A captivating immediacy they celebrate in their music and continue to determine. It is the great pleasure of directly participating in the exchange of two fantastic musicians.
Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Supported by the Initiative Musik Non-profit Project Company Ltd. with project funds from the Federal Government Commissioner for Culture and Media on the basis of a resolution passed by the German Bundestag.

Support :Fabian Simon ist ein musikalischer Tausendsassa.

Nebenberuflich Teil von Adam Arcuragis Tour- und Studioband, als Komponist an Staats-, Stadt- und Off-Theatern, als Organist im Knast. Sein Hauptwerk sind aber Songs. Viele Songs.
Man sagt über ihn, er sei in der Lage, über Alles einen Song schreiben zu können. Ein Teil seines Œvre wurde veröffentlicht, ein noch größerer Teil wartet noch darauf.
In ihm kollidieren Folksong, Kitchen-Blues, spät-romantische Harmonik, beatlesker Pop, Feinsinnigkeit, Existenzialismus, Größenwahn, Tragödie, Tom Waits’sche Unheimlichkeit und eine Stimme, die einen entweder zum Lachen zwingt oder zu Tränen rührt. Immer berührt sie einen.
Seine Backing Band heißt The Moon Machine und zieht seinen Songs ein schönes Kleid an.
Das nennen sie dann Symphonic Space Cowboy Soul und genau so klingt es.
Irgendwo zwischen  Americana, Psychedelic Rock und Trauermarsch.
Immer etwas schräg und stets bezaubernd.