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"Down & Up" Tour

Tim Kamrad

17 Jan Do 20:00

GBA/GBC Championship Boxing

25 Jan Fr 18:03
Fotogena Tour 2019

Laing

31 Jan Do 20:00

Tim Kamrad

"Down & Up" Tour
Do 17 Jan 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Nachholtermin vom 14,09.2018!!

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ – ein Sprichwort, welches sich Tim Kamrad nicht nur zu Herzen genommen, sondern auch mit Bravour umgesetzt hat. Bereits am 12.03.2018 ist der Singer-Songwriter im Vorprogramm des Finnen-Vierers Sunrise Avenue um Frontmann Samu Haber zu bestaunen.

Karten (ab 20 € zzgl. Gebühren) für das von Concert Concept und Contra Next präsentierte Berlin- Konzert von Tim Kamrad im Columbia Theater gibt es sofort auf www.eventim.de sowie unter 01806 – 570070 (0,20 ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 ct/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Tim wächst in Velbert-Langenberg, im Herzen des Niederbergischen Landes (NRW) auf. Sein Vater führt ihn an die Gitarre heran und mit fünf Jahren lernt er bereits den Umgang mit dem Instrument. Gemeinsam verwandeln sie das Wohnzimmer in eine Bühne und spielen „Twist and Shout“ ebenso leidenschaftlich, wie all die anderen Songs der Beatles, bis heute eine von Tims Lieblingsbands.

Schon in der Grundschule zeigt sich schnell, dass die musikalische Früherziehung hier auf fruchtbaren Boden trifft. Motiviert von seinem Lehrer beginnt Tim eigene Songs zu schreiben, erst in einer Art „Fantasie-Englisch“, und mit dem Wechsel zum Gymnasium werden daraus eindrucksvolle englische Songs. Ebenso ehrgeizig, wie er an seiner Musik feilt, hängt er sich auch in seine schulische Laufbahn und besteht sein Abi mit einem Einserdurchschnitt. Danach steht für ihn fest, dass er professionell Musik machen möchte, was ihm ungläubiges Stauen und den Ratschlag einbringt, doch erst mal was Richtiges zu lernen.

Doch Tim Kamrad lässt sich nicht beirren und beginnt erste Aufnahmen für seine EP „Changes“ zu machen, die jedoch mit zahlreichen Absagen quittiert werden. Dennoch investiert er sein gesamtes Erspartes und bringt die EP selbst auf den Markt. „Andere kauften sich ein Auto, ich produzierte und veröffentlichte eben meine Platte“. Dieser Mut wurde belohnt und brachte ihm nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien, sondern 2017 auch einen Plattenvertrag bei ROOF Music sowie ein professionelles Management-und Booking Team bei Contra Promotion ein.

Mit 19 Jahren die eigene EP; der nächste konsequente Schritt für Tim ist mit 20 das Debüt-Album . Gemeinsam mit Wolfgang Stach (Maarweg Studios), Markus Schlichtherle (Kanal 24), Patrick Salmy & Ricardo Munoz (Boogie Park Studios) und Jochen Naaf (Topspin Hangar) wurde eloquent am Albumerstling gearbeitet. Herausgekommen ist ein Longplayer mit großer Offenheit für verschiedene Musikrichtungen, ausdrucksstarken und wohlüberlegten Texten sowie einer Stimme, die zwischen Pressekontakt – Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Julia Jonas  julia.jonas@redcarpet-pr.de  0172 – 32 32 553

erwachsener Reife und jungem Sturm und Drang changiert. Kurz gesagt, eine Musik die gespickt ist mit verschiedenen Elementen der Popmusik vergangener und aktueller Jahrzehnte, denn Musik ist für ihn Lebenselixier. „Musik ist das Thema, das sich die ganze Zeit um mich herumbewegt. Wenn ich nicht gerade selbst Musik mache und Songs schreibe, beschäftige ich mich mit Sounds aktueller und älterer Produktionen, lese Artikel über Songwriting oder schaue einfach die weltweiten Charts durch.“

„Down & Up“ ist der Titel, des am 02.03.18 erscheinenden Albums und gleichzeitig der Song mit der zentralen Message. „Es ist mein kleiner Slogan, der sich durch die vielen Leute begründet, die mir erzählen wollten, was ich denn tun soll.“ Man hört jedem seiner Song die Mischung aus seiner Begeisterung für die Musik der 60er und 70er Jahre an, kombiniert mit klassischen Rock- und Pop- Sounds und der Inspiration von Funk und Blues, die ihnen internationales Flair verleihen. Dazu seine charakteristische Stimme, im Wechsel zwischen Falsett und Bruststimme.

 

GBA/GBC Championship Boxing

Fr 25 Jan 18:03 Einlass 17:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

General Probe für neues PFB Facebook Live Boxen Projekt *
Freitag Abend Boxen ,25 Januar 2019   im Columbia Theater  Berlin Tempelhof
Einlass :  ab 17 Uhr  # 1. Kampf : Punkt 18.03 Uhr  #  Hauptkämpfe ab : 21.50 Uhr
9 Pro Fights incl 2x Championship Boxing  

Laing

Fotogena Tour 2019
Do 31 Jan 20:00 Einlass 19:00
Tickets Örtlicher Veranstalter Tickets auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar

Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album.

Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt’s wieder.

„Tut mir leid, wenn’s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig“ (Laing, 2018)

Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album „Paradies Naiv“ inklusive der Single „Morgens immer müde“ nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf‘s nächste Level.

So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk.
Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing „Wechselt die Beleuchtung“. Alles klar, so konnte es weitergehen.
Tat es aber nicht.

Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie!

Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr – und immer egaler. Wie sehr das „Menschen Leben Tanzen Welt“-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte „Fotogena“ sie endlich wieder freispült.

Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie- Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine „Fotogenas“ und „Fotogenos“ runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten – bis hin zu Mozarts „Zauberflöte“, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons.
Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es.

Ein Song wie beispielsweise „Du bist dir nicht mehr sicher“ erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht – ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen „Du schaffst das“- und „Glaub an dich“-Lyrics der jüngsten Zeit.

Das von Nicola Rost produzierte „Fotogena“ untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R’n’B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international – ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück „Ich auf Whatsapp“ findet.

Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude – all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt… Denn fast zeitgleich zu „Fotogena“ kommt der Film „Safari“ (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach „Mit wechselnder Beleuchtung“ – und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album.

Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker – und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

Text: Linus Volkmann